Wenn Wissenschaft auf Drachen und fliegende Bote trifft,…

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… dann befinden wir uns mitten im Natur und Technik-Unterricht.

Im Rahmen eines NuT-Projekts besuchten alle 5. Klassen die Wissenswerkstatt in Schweinfurt. Dort ging es darum, Luftkissenboote zu bauen. Die Schülerinnen der Klasse 5a erhielten am 27.03.2019 zunächst eine aufschlussreiche Führung durch die Räumlichkeiten der Wissenswerkstatt. Die Jung-Forscherinnen hatten dabei die Möglichkeit, sich über die Vielfalt der hier angebotenen Technik-Workshops zu informieren. Als Schmankerl konnten die Schaulustigen einem 3D-Drucker in Echtzeit bei der Arbeit zusehen, der während ihres Aufenthaltes eine Drachenskulptur anfertigte. Dann erfolgte ein kurzer filmischer Einblick in die Konstruktion und Funktionsweise von Hovercraft-Fahrzeugen. In den anschließenden Stunden erlernten die kleinen Wissenschaftlerinnen nach einer Sicherheitseinweisung vielfältige Arbeitstechniken, u. a. den Umgang mit einer Bohrmaschine oder das Verlöten von Stromkabeln. Die handwerklich Geschickten hantierten wie die Profis mit Abisolierzangen und Schlitzschraubendrehern und erfassten die funktionalen Prinzipien eines einfachen Stromkreislaufs. Zudem beschäftigten sie sich mit den physikalischen Grundlagen, die den Auftrieb, das Schweben und Gleiten des Hovercrafts ermöglichen. Am Ende des Projekts ging jede Tüftlerin nicht nur mit einem reichen Erfahrungsschatz, sondern auch mit ihrem eigenen, funktionstüchtigen und personalisierten Luftkissenboot wieder nach Hause. Einige Impressionen wurden von den Schülerinnen kreativ in Gedichtform gefasst.

Tanja Merkel

Unser Luftkissenboot

In der Wissenswerkstatt waren wir ganz aufgeregt

und haben uns mächtig ins Zeug gelegt.

Da! Ein 3D-Drucker! Er arbeitet ratz-fatz!

Das wird wohl ein Drache, keine Miezekatz‘!

Auch wie ein Luftkissenboot funktioniert

habe ich ganz schnell kapiert:

Einen Motor, zwei Platten – einen Propeller hat´s auch!

Und in der Pause schlugen wir uns voll den Bauch.

Da schau her!

Das Löten gefiel mir sehr!

Am Ende drückte ich ‘nen Knopf

und der Propeller des Bootes drehte sich – wie alles in meinem Kopf!

Insgesamt war es sehr interessant

und wir sagen: Vielen Dank!

Ines, 5a