Amtseinführung unseres neuen Schulleiters

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Am 22. November 2018 wurde OStD Thomas Kreutzmann im Rahmen einer Festveranstaltung von der Ministerialbeauftragten für die Gymnasien in Unterfranken, Ltd. OStDin Monika Zeyer-Müller, offiziell in sein neues Amt als Schulleiter des Olympia-Morata-Gymnasiums eingeführt. An dem festlichen Ereignis nahmen zahlreiche Vertreter der Schulfamilie, benachbarter Gymnasien sowie der Stadt Schweinfurt teil. Alle Festredner waren sich darin einig, dass Herr Kreutzmann angesichts all der Herausforderungen und Erwartungen, denen er sich in seiner neuen Funktion stellen muss, auf die konstruktive Unterstützung der verschiedenen Gremien der Schulfamilie zählen kann. Unser Schulleiter wiederum bedankte sich für die offene und herzliche Aufnahme am Olympia-Morata-Gymnasium, die ihn in seiner Maxime bestärke, dass es nur im konstruktiven Miteinander aller an Schule Mitwirkenden möglich sei, bestmöglich für das Wohl und die positive Entwicklung der uns Lehrkräften anvertrauten jungen Menschen zu wirken. Als Leitbild hierzu stellte Herr Kreutzmann Leben, Werk und Weltanschauung unserer Namenspatronin Olympia Morata in den Blickpunkt, die beeindruckend von Emma Lode verkörpert wurde. Zusammen mit dem musikalischem Glanz, der diesem festlichen Anlass durch Beiträge des Unterstufenchores, der Mittel- und Oberstufenchores, der Jazzband sowie dem Orchester verliehen wurde, stellte die Amtseinführung einen sehr erfreulichen, würdigen und zu dem, was unsere Schule als Gemeinschaft ausmacht, passenden offiziellen Beginn der Ära mit Herrn Kreutzmann als Schulleiter dar.

Holger Wörtmann

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, 

wir laden Sie herzlich ein zu einem Leseabend mit unserem Mitglied

StD i.R. Bernhard Gehringer

Er liest und zeigt aus seinem neuen Buch

                                      „Von dort nach hier“
                                         Poems & Fotos       

    

                      am Mittwoch, 05. Dezember 2018, 18.00 Uhr 

                  im Musiksaal 2 des Olympia-Morata-Gymnasiums 

Der Eintritt ist frei 

Freunde und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Es war 2013, als das Leben des Autors plötzlich aus den Fugen geriet.  Die Diagnose: Krebs, eine elementare, existenzielle Erfahrung. „Von dort nach hier“ verarbeitet den Prozess von der Diagnose über die Reha bis zur allmählichen Gesundung. In seinem neuen Buch verbindet Bernhard Gehringer seine Schreibleidenschaft mit seinem Hobby der Fotografie. Jedem Gedicht ist ein passendes Foto zugeordnet, Wort und Bild ergänzen und interpretieren sich gegenseitig.

Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung und verbleiben

mit herzlichen Grüßen

Für den Vorstand

Dieter Hermann

Tourismus und Naturschutz – gegen- oder miteinander?

„Miteinander!“ lautete das überwiegende Fazit des Expertenvortrags für die fünf Geographiekurse der Oberstufe. Referentin war Lisa Majewski, eine ehemalige Schülerin des OMG (Abitur 2011). Ihr Studium der Geographie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg schloss sie mit Bachelor und Master ab. Neben ihrer Tätigkeit in der Lehre führt sie als Doktorandin am Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung seit 2017 ein Forschungsprojekt über die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in deutschen Schutzgebieten durch, das sie den anwesenden Schülern vorstellte.

Zunächst erläuterte sie uns die unterschiedlichen Kategorien von Großschutzgebieten, nämlich Naturparks, Nationalparks und UNESCO-Biosphärenreservate, ihr eigentliches Spezialgebiet. Diese Biosphärenreservate wie z. B. das in unserer Rhön oder auch die Elbelandschaft sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung, die in verschiedene Zonen gegliedert sind. Majewski berichtete mit anschaulichem Bildmaterial von ihren Untersuchungen und Befragungen der Touristen in diesen Gebieten, die sie im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz durchführte. Über Zeiträume, Motive für den Besuch, benutzte Verkehrsmittel, bevorzugte Aktivitäten und das jeweils in der Region ausgegebene Geld wurden Tausende von Daten erhoben, Statistiken und Diagramme erstellt, die zur Weiterentwicklung der Schutzgebiete verwendet werden können. So wurde klar, dass beispielsweise das Biosphärenreservat Rhön typischerweise von Tagesgästen besucht wird, die häufig auch die Nebensaison nutzen, da dann das Wetter für Wanderer günstiger ist. Konkurrierende Flächenansprüche wie z. B. zwischen Land- oder Forstwirtschaft und Naturschutz wurden ebenso thematisiert wie die auftretenden Umweltbelastungen durch die überwiegende Nutzung privater PKWs bei der Anreise. Während der Präsentation und bei der Beantwortung der Schülerfragen wurde klar, dass vor allem peripher gelegene ländliche Räume von der Einrichtung anerkannter Schutzgebiete ökonomisch profitieren, da sie dann touristisch gezielter vermarktet und regionale Wirtschaftskreisläufe geschlossen werden können, was letztlich dann auch Arbeitsplätze sowie direkte und indirekte Einkommen schafft.

Lara, Oshini und Mona, Barbara Schug

Unsere OMG-Schokolade – Stück für Stück etwas Gutes tun

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Was macht sie zu unserer Schulschokolade?

Sie ist eine Sonderedition von „Die Gute Schokolade“ der Kinder- und Jugendinitiative Plant-for-the-Planet. Ezgisila aus der 9a hat unser Cover gestaltet und der Schule geschenkt.

Wie repräsentiert die Schokolade das, wofür unsere Schule steht?

Sie besteht aus hochwertigen Zutaten, hat ein soziales Gewissen, übernimmt Verantwortung, wurde gerecht produziert, ist Fairtrade zertifiziert und schont die Umwelt.Für je fünf Tafeln wird ein Baum gepflanzt, 10 Cent einer Tafel fließen in die Ausbildung und Betreuung von Kindern. Und bei der Stiftung Warentest „überzeugte die geschmackliche Vollendung `der Guten Schokolade`“ am 21.11.2018, die sich „an bekannten Marken vorbeidrängelt und auf Platz eins landet.“

Ab wann ist sie wo zu erwerben?

Wenn man noch ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk sucht, dann gibt es sie bei unserem Adventsbazar vom 3. – 5. Dezember, wo unser Fairtrade-Team sie verkauft. Der Termin ist so gewählt, dass auch die Eltern am Elternsprechtag am 4.12. zugreifen können. Seit dem 22.11.2018 gibt es unsere Sonderedition in der Schweinfurter Innenstadt in der Kupsch-Filiale.

C. Sauer und E. Seyschab für das Fairtrade-Team am OMG

 

 

Egon Schiele – Freiheit des Ich

Auf großes Interesse traf die interessante und kenntnisreiche Führung von StD i. R. Bernd Wölfel durch die hochkarätige Ausstellung der Werke von Egon Schiele. Zum 100. Todestag des Malers – er starb 1918 im Alter von nur 29 Jahren in Wien an der damals in ganz Europa grassierenden Spanischen Grippe- ehrt das Museum Georg Schäfer einen der bedeutendsten Maler der sog. Klassischen Moderne durch eine Ausstellung von internationalem Format. Dank einer engen Zusammenarbeit mit der führenden Schiele-Sammlung, dem Leopold Museum in Wien, kann man in Schweinfurt die Entwicklung des Malers anhand von zentralen Werken gut verfolgen. Das malerische Talent des 1890 in Tulln (Niederöstreich) geborenen Schiele wurde früh erkannt und von Gustav Klimt, dem Altmeister des Wiener Jugendstils, nachhaltig gefördert.  Doch Schiele löste sich schon bald vom dekorativen Jugendstil und zeigte in seinen Arbeiten eine deutliche Hinwendung zum Expressionismus. Der menschliche Körper und Selbstbildnisse wurden sein bevorzugtes Thema. In radikaler Subjektivität zeigt Egon Schiele seine Modelle in teils bizarren, verkrampften Posen, mit gelängten und unnatürlich verdrehten Gliedmaßen. Die deutliche und schonungslose Darstellung von Nacktheit seiner z.T. sehr jungen Modelle trifft den Betrachter noch nach 100 Jahren und wurde auch unter den Teilnehmern der Führung im Hinblick auf heutige gesellschaftliche Dispute diskutiert.

„Denk mal – worauf baut Europa?“

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….. war das Motto des 65. Europäischen Wettbewerbes im Rahmen des Kulturerbejahres 2018. Am 20. November lud der Bezirksverband der Europa-Union Unterfranken in der Regierung von Unterfranken zur Vernissage ein, welche durch den Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer gemeinsam mit dem Bezirkstagspräsidenten Erwin Dotzel eröffnet wurde. Eine besondere Ehre kam dabei unserer Schülerin Hira Ali zuteil, da sie ihre auf Bundesebene prämierte Arbeit nicht nur ausstellen, sondern den Besuchern auch persönlich vorstellen konnte. Im Rahmen des Modules „Das geschriebene Wort“ setzte sie sich mit dem Thema Graffiti als einer global verständlichen Schriftsprache auseinander, die auch außerhalb des musealen Umraumes Botschaften durch künstlerische Gestaltungen vermittelt. So ist Graffiti/Street-Art eine populäre und auf den ersten Blick noch recht junge Form des künstlerischen sowie politischen Ausdrucks, die jedoch bei genauerer Betrachtung auch in Europa tiefgreifende Wurzeln schlägt, denkt man beispielsweise an die Malereien auf den Höhlenwänden in Lascaux oder die erhaltenen Botschaften auf den Mauern in Pompeji. Bewusst wählte Hira Ali den Begriff „Tradition“ für ihre Arbeit, um ausgehend von der bayrischen Tradition, als Ausdruck ihres momentanen Lebensraumes, auf das Miteinander verschiedenster Traditionen in Europa aufmerksam zu machen. Ihre Erläuterungen rundete sie schließlich mit einem Zitat von Jean Jaurès ab: „Tradition heißt nicht Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen halten.“ Die Arbeit von Hira Ali ist neben weiteren sehenswerten unterfränkischen Siegerarbeiten noch bis 30.November 2018 im Foyer der Regierung von Unterfranken zu sehen.

Carina Streng

 

P-Seminar Buchwoche

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„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“
Heinrich Heine

Mit diesem Motto ist das P-Seminar Deutsch unter der Leitung von Frau Beuschel am Mittwoch, den 14.11.18, in die dreitägige Buchwoche mit dem Thema „Krimi & Fantasy“ gestartet. Nach der Auftaktveranstaltung am Mittwochmorgen für die Schulleitung, das Hugendubel-Team, den Autor Sören Prescher und alle interessierten Lehrer ging es weiter mit dem ersten Highlight für die 5. bis 8. Jahrgangsstufe. Für diese Klassen fand am Mittwoch in der 3. & 4. Stunde eine Lesung von Herrn Prescher zu seinem Buch „Sherlock Holmes taucht ab“ mit anschließender Fragerunde statt, an der sich alle Schüler mit großer Begeisterung beteiligt haben. Danach folgte bis Freitag, den 16.11.18, für alle Klassen bis zur 8. Jahrgangsstufe ein 45-minütiger Besuch der Buchwoche. In dieser Zeit konnten sich die Schüler in den Themenbereichen „Krimi & Abenteuer“, „Fantasy“, „Romantasy“ und „Mythen & Fabelwesen“ umschauen, Quizze lösen oder einfach im Lesebereich mit einem Buch in der Hand entspannen und sich von der Welt der Bücher verzaubern lassen. Die vier Gewinner der Quizze sind Viktor Krappmann (7b), Nicole Grindl (5b), Brin Armin (7a) und Marlene Stadlbauer (7c), herzlichen Glückwunsch und ebenfalls ein großes Lob an alle Quizteilnehmer, für die es dieses Mal leider nicht gereicht hat. Am Donnerstag, den 15.11.18, wurde die Buchwoche dann von 13.00 – 13.30 Uhr auch für alle anderen Interessierten geöffnet, um der gesamten Schulfamilie einen Einblick in die neumonatige Arbeit des P-Seminars zu ermöglichen. Durch die großartige Unterstützung der Buchhandlung Hugendubel ist es dem P-Seminar gelungen, eine einzigartige Mischung aus Klassikern, den eigenen Lieblingsbüchern, einigen Geheimtipps und Neuerscheinungen zu kreieren. So fand die Buchwoche mit ihrer speziellen Auswahl an Büchern bei allen Schülern großen Gefallen und dem P-Seminar ist es hoffentlich gelungen auch einige Lesemuffel für die Welt der Bücher zu begeistern.

Der Bundesweite Vorlesetag 2018 – Tanja Henn liest für die Jahrgangsstufen fünf und sechs

Werden die sieben Kinder, genannt „Die Falken“, den unsympathischen Erpresser zur Strecke bringen? Die Kinderbuchautorin Tanja Henn las aus ihrem Erstlingswerk „Erpresser im Schlosshotel“, einer spannenden Geschichte, der die Schülerinnen und Schüler aufmerksam folgten. Zusätzlich wurde die Lesung aufgelockert durch Zwischenfragen der Autorin, um das Verständnis und die Aufmerksamkeit zu sichern. Im Anschluss legte die Schriftstellerin dar, wann sie mit dem Schreiben begonnen hat und wie ein Buch entsteht. So erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Einblicke in den vorgelesenen Krimi, sondern erfuhren auch einiges über die Arbeit eines Schriftstellers sowie über redaktionelle Zusammenhänge. Schließlich hatten unsere aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer auch jede Menge Fragen an Frau Henn, die sie geduldig und kompetent beantworten konnte. Die Veranstaltung wurde durch den Elternbeirat großzügig unterstützt, dafür danken wir recht herzlich.  

Die drei Kinderkrimis aus der Serie „Ein Falken-Fall“ von Tanja Henn sind ab sofort in unserer Schülerbücherei auszuleihen.

Die Kinder der 6a äußern sich folgendermaßen:

  • Ich fand die Buchvorstellung von Tanja Henn sehr spannend, jedoch hat sie viel darüber gesagt, wie sie das Buch geschrieben hat.
  • Ich finde, dass es gut vorgelesen und spannend geschrieben ist.
  • Es war sehr schön und die Frau Henn war sehr nett. Ihr Buch war total spannend und aufregend, auch die Umschläge des Buches waren sehr schön und passend.
  • Ich fand die Buchvorstellung gut, weil sie hat uns in ihren Vortrag auch mit hinein genommen und uns war nicht langweilig. Frau Henn war sehr nett und lustig und ich fand nett, als sie ihre Geschichten erzählt hat.

Birgit von Hirschhausen und Kinder aus der 6a