Category Archives: Unterrichtsgang

Ein Besuch im „Shalom Europa“ in Würzburg:

Am Donnerstag, dem 22.2.2019, sind wir, die 9a, mit den anderen 9.Klassen nach Würzburg gefahren und haben uns dort ein jüdisches Museum mit einer Synagoge angeschaut. Jede Klasse hatte ihren eigenen Führer. Wir haben dort unser bisheriges Wissen vertieft, aber auch viel Neues über die jüdische Religion erfahren. Wie zum Beispiel, dass nicht nur die Jungs die Bar Mizwa feiern, sondern auch die Mädchen, da heißt es dann Bat Mizwa. Bar oder Bat Mizwa ist ein Fest, das jüdische Kinder feiern, wenn sie 13 Jahre alt sind. Dann gehört man offiziell zur jüdischen Gemeinde. Die Jugendlichen werden auf dieses Fest lange vorbereitet, schon dem Kleinkind bringt die Mutter jüdische Gebete bei, zum Teil auf Hebräisch. Zur Vorbereitung gehen die Kinder auch zu zum Religionsunterricht, da bekommen sie auch Noten und schreiben Exen. Diese Noten werden dann an die Schule geschickt und im Fach Religionsunterricht eingetragen. Nach einer Führung im Museum durften wir dann noch in die Synagoge, in der auch regelmäßig Gottesdienste gehalten werden.

Lea Pfister, 9a

 

Rückblick auf den Skikurs 2019

  • 2c4d747f-0c3a-452c-83db-4b7c8b214e9c
  • 3d1172f7-e908-4da3-85a1-1eab0addeecd
  • 7ae9b9bc-98a1-4717-bd2d-eba0046a658a
  • 8e84a264-f743-491e-8b89-4a9739ed6244
  • 52d1f27a-2be1-4556-91c2-19163bf496dd
  • 58b30257-8694-4d2e-baea-9d59465c09a5
  • 835952d7-87a4-4a6b-864b-03019874ab5b
  • d500fb1d-87d5-4338-a5e2-ae576147fcf5
  • IMG_3893
  • slider
  • 0fdaf800-f9d9-4f88-b5bd-ace249d7563f
css slideshow by WOWSlider.com v8.8

Unter traumhaften Wintersportbedingungen verlief der diesjährige Skikurs der Klassen 7a, 7b und 7c in der letzten Januarwoche. Sowohl im Tal als auch im Skigebiet Speikboden erwarteten uns ideale Schneeverhältnisse. Kein Wunder also, dass unsere 45 Anfänger schnelle Fortschritte beim Kurvenfahren machten und viele am Ende der Woche sogar die Talabfahrt meisterten. Aber auch unsere erfahrenen Skifahrer verbesserten ihr Können z.B. beim Carven, Formationsfahren oder im Fun-Park. Am Dienstag meinte es der Wettergott besonders gut mit den OMG-Schülern. Vom Viewing Tower aus, auf etwa 2400 m Höhe, bot sich uns das gewaltige Alpenpanorama Südtirols mit Blick auf die Marmolata, die Drei Zinnen usw. Alle waren beeindruckt. Viele Schülerinnen und Schüler genossen dieses Erlebnis zum ersten Mal in ihrem Leben. Ein Highlight war unser Ausflug auf die Rodelbahn am Donnerstagabend. Es war schon ein bisschen Mut notwendig, um die ca. 2 km lange, etwa 3 m breite, gut gesicherte Strecke bei Flutlicht zu überwinden. Im Endeffekt war diese Herausforderung für fast alle machbar und zudem bereitete sie einen riesen Spaß. Positiv überrascht waren wir von dem gepflegten Ambiente unserer Unterkunft, dem „Anwandter“. Martin und Monika, unsere Hauseltern, empfingen uns in einem mit Geschmack und guten Ideen renovierten Hotel und verwöhnten uns mit Gastfreundschaft und leckerem Essen. Routinemäßig nahmen alle Schülerinnen und Schüler an unserem täglichen Abendprogramm teil. Besondere Erwähnung verdient dabei der Vortag der beiden externen Experten Lukas und Herbert, die eindrucksvoll von ihren Erfahrungen als Bergretter berichteten und hilfreiche Tipps zur Sicherheit bei Tourengängen im Gebirge gaben. So bleibt noch Danke zu sagen für eine besondere Schulwoche, zu deren Gelingen alle beigetragen haben, Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und, nicht zu vergessen, unsere Busfahrer Martin und Pavel, die uns bequem und sicher befördert haben.

StD Jutta Siegler

„Schule ade – hallo Europa!“

 

  • IMG-20190115-WA0005
  • IMG-20190115-WA0006
  • IMG-20190115-WA0007
  • javascript photo gallery
  • IMG-20190115-WA0004
jquery carousel by WOWSlider.com v8.8

… hieß es für die 10. Jahrgangsstufe vom 09.01.2019 bis 11.01.2019 beim Planspiel Europa auf dem Heiligenhof in Bad Kissingen. Auch wenn wir innerhalb der Landesgrenzen blieben, drehte sich in diesen drei Tagen alles um die Europäische Union. Nach Bezug der Zimmer mussten zunächst die Mitgliedsstaaten der EU verortet werden, was sich als Herausforderung herausstellte, schließlich mit Teamwork aber doch gut gelang. Im weiteren Verlauf des Seminars wurden wir über einige wichtige EU-Institutionen wie z. B. die EU-Kommission informiert. Am nächsten Tag begann das eigentliche Planspiel. Nach der Rollenverteilung und Einarbeitung in die Politik des jeweiligen Landes suchten wir angestrengt nach der Lösung der Migrations- und Integrationsfrage mit besonderem Blick auf Spanien. Diese Thematik und die Ausarbeitung einer Strategie führten zu spannenden Diskussionen, bei der sich viele in ihre Rolle einfühlen konnten und mit Leidenschaft bei der Sache waren. Schlussendlich entstand ein Finanz-, Integrations- und Grenzschutzpaket, welches einstimmig verabschiedet wurde, auch wenn es bei manchen Punkten lange dauerte, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Es lässt sich festhalten, dass wir alle nach drei Tagen einen guten Eindruck davon bekamen, wie mühevoll und komplex gemeinschaftliches politisches Handeln ist. 

Stella Wilhelm, 10a

 

  • Aloe
  • jquery image carousel
  • Bromelie
jquery carousel by WOWSlider.com v8.8

Am Freitag, den 25. Januar 2019 besuchte die Klasse 10b zusammen mit dem Studienreferendar Herrn Brand und Frau A. Becker den botanischen Garten in Würzburg zum Thema „Anpassungen im Pflanzenreich“. In einem Stationenlauf durch die Gewächshäuser lernten die Schülerinnen vieles über Pflanzen im Tieflandregenwald, Bergnebelwald und in der Wüste.

 

Im Dezember in die Tropen?

  • IMG_4236
  • IMG_4237
  • image slider
  • IMG_4235
html5 slideshow by WOWSlider.com v8.8

Eine Exkursion in den Botanischen Garten macht`s möglich!

 

Direkt am Tag nach Nikolaus trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b am Schweinfurter Hauptbahnhof, um die regnerische Vorweihnachtszeit Schweinfurts für einen Schultag einzutauschen. Und zwar gegen z. T. ähnlich feuchtes, aber durchaus wärmeres Klima, nachgestellt in den Treibhäusern des Botanischen Gartens der Universität Würzburg. Staunend betraten wir den Tropenwald Amazoniens und begriffen wortwörtlich mit unseren Händen, wie sich Orchideen über samtweiche Luftwurzeln mit Wasser versorgen oder wie Bananenbäume über ihre riesigen Blätter Licht selbst in den unteren Stockwerken des Waldes aufnehmen können. Der Nebelwald der Anden überraschte uns mit einer Vielzahl an kleinblättrigen Farnen und sich gegen Kälte schützende Polsterpflanzen. Während die wasserspeichernden Sukkulenten in Afrika gemeinhin als Wolfsmichgewächse bezeichnet werden, so zählen sie in Amerika zu den Kakteen, den Euphorbien. Ohne sie anzufassen, konnten wir feststellen, dass sie deutlich weniger Stacheln haben als ihre afrikanischen Verwandten. Dass ein Elefantenfuß, der über Jahre hinweg mit dem am Fuße des Stammes gespeicherten Wasser überleben kann, einem Elefantenfuß zum Verwechseln ähnlich sieht, bemerkten wir, als wir beinahe über ihn stolperten. Den Abschluss der Veranstaltung legte unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin des botanischen Instituts in den Bereich der tropischen Nutzpflanzen. Jeder verstand mit einem Blick auf den Kakaobaum, warum dieses Gewächs zu den Stammblütlern zählt. Dass Kakaobohnen nach der Fermentierung ohne Zusatz von Milch oder Zucker eher etwas bitter schmecken, das wussten einige von uns bis zu diesem Tag noch nicht und waren daher sehr überrascht – im positiven Sinne. Ein ganz herzlicher Dank ergeht an die Schülerinnen und Schüler, die mit den Guides im Botanischen Garten über das Klima, die Vegetation und ihre Anpassungsstrategien diskutierten sowie den Kolleginnen und Kollegen, die uns an diesem Tag ihren Unterricht für diesen tollen Ausflug überließen.  

C. Sauer und Tobias Maywald

 

 

 

Störtebekers W-Seminar in der FH-Bibliothek

  • bild_02
  • jquery image carousel
  • bild_01
css image slider by WOWSlider.com v8.8

Dass man im W-Seminar Literatur suchen, sichten, auswerten muss, um daraus seine eigenen Gedanken zu einem bestimmten Thema aufs Papier zu bringen, das ist mittlerweile jedem klar, der die Oberstufe des Gymnasiums besucht. Dass man dabei tatkräftige Unterstützung hat, davon konnte sich das W-Seminar im Leitfach Geografie am 15.11.2018 überzeugen. In einer effektiv gestalteten Schulung lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man in einer Bibliothek nach Monografien, Zeitschriften, E-Books, Statistiken und Aufsätzen recherchiert, um möglichst schnell und gezielt für sein Thema an Informationen zu gelangen. Hinzu kommt, dass wir einen riesigen Pluspunkt mit der Lage unseres Gymnasiums neben der FH Schweinfurt haben: Innerhalb von zwei Minuten ist man dort in der Bibliothek und kann seine per Fernleihe bestellten Bücher kostenlos abholen oder dort einsehen, scannen oder ausleihen. Den Bibliotheksausweis gab es als Give-away am Ende unseres Besuchs dazu. Dann kann es ja bald mit dem Schreiben losgehen…  

C. Sauer

 

Goethe, Schiller und eine Kakerlake namens Herrmann

  • Weimar 2018-1d1-Hi
  • Weimarfahrt2018Artikel-Foto4
  • Weimarfahrt2018Artikel-Foto2
  • Weimarfahrt2018Artikel-Foto3
  • jquery image slider
  • Weimar2018Artikel-Foto1
javascript carousel by WOWSlider.com v8.8

Die Weimarfahrt der Q 11 am 19.10.2018 

  • „Persönlich interessiert mich Goethes und Schillers Leben einfach nicht, was bringt mir das im Leben weiter, wenn ich die Biographie von 2, einst berühmten Dichtern kenne?“

So die Reaktion eines Schülers oder einer Schülerin. Tja, das ist natürlich die Frage….

Erfreulicherweise kommentierte die Mehrzahl der Teilnehmer*innen die Exkursion eher positiv:

  • Interessant und gute Idee, schöne Stadt, aber viel auf einmal (→ 2 Tage?)
  • Interessant, originale Möbel usw. zu sehen
  • Es war körperlich sehr anstrengend.
  • Die Stadt war süß und die Architektur beeindruckend.
  • Die Führerin war nett, aber meine Beine tun weh vom vielen Laufen.
  • Weimar ist eine kleine Stadt mit großer Bedeutung und Geschichte (und wenigen Asialäden).
  • Der Eismann gab mir mit den Worten „Bella Grande“ eine Kugel Eis umsonst.
  • Weimar hat auch uns eine gute Erinnerung hinterlassen, denn wir bekamen 5 Kugeln Eis und 2 Milchshakes umsonst. Es hat sich gelohnt!

Für alle Kurse gab es eine Führung durch das Nationalmuseum mit umfangreichen Informationen. Dann ging es ohne Unterbrechung aber mit Audioguide am Ohr weiter durch Goethes repräsentatives Wohnhaus. Natürlich wurden wir auch durch das Schillersche Wohnhaus geführt und lernten bei einer Stadtführung mit Kurzreferaten von  Schülern*innen die wichtigsten Stationen der Weimarer Klassik kennen.

  • Es war schön, die Wohnhäuser von Goethe und Schiller betreten zu dürfen.
  • Obwohl Goethe und Schiller bereits tot sind, wurden diese durch den Ausflug ein Stück lebendiger.
  • Wir sind zwar viel gelaufen, aber ich fand die Exkursion sehr interessant und wir bekamen genaue Infos über Goethe und Schiller, war cooler, als ich dachte.
  • Dieser Ausflug hat unsere Vorstellungen von Goethe und Schiller vertieft.

Anschließend war der allgemeine Hunger groß, die Füße schmerzten und alle Teilnehmer*innen konnten das Städtchen individuell für sich erobern und dabei die unterschiedlichsten Erfahrungen machen.

  • Uns hat es gefallen, denn wir bekamen einen tiefen Eindruck von Goethes und Schillers Leben. Außerdem aßen wir eine große „Thüringer Rostbratwurst“ am Marktplatz.
  • Außergewöhnliche Begegnung in Weimar:
  • Eigentlich ist Weimar für Goethe und Schiller bekannt. In einem kleinen Laden mit einer sehr großen Steine-/ Insektensammlung durfte Jasmin aber eine besondere Erfahrung machen: Eine Kakerlake namens Herrmann, 1,5 Jahre alt, 10cm groß, auf die Hand nehmen und streicheln. Wenn wir an Weimar denken, kommen uns nun die Namen Goethe, Schiller und Herrmann in den Sinn, danke Weimar!

Birgit von Hirschhausen

Impressionen der Exkursion zum Flughafen Frankfurt

  • DSC_2406
  • DSC_2407
  • DSC_2408
  • DSC_2413
  • DSC_2416
  • javascript slider
  • _DSC2420
javascript photo gallery by WOWSlider.com v8.8

Am Dienstag den 17.Juli unternahmen wir, die Klassen 7a und 7b zusammen mit Frau Heimes, Frau Schug und Herrn Liepert im Rahmen des Fachs Geographie eine Exkursion zum Frankfurter Flughafen. Nach der Ankunft am Flughafen mussten wir zuerst durch den Sicherheitscheck. Außerdem wurden diejenigen, bei denen es „piepste“ noch durchsucht. Danach wurde uns auf einer Busfahrt auf dem Flughafengelände vieles über die Flugzeuge, Starts und Landungen und die Abläufe erzählt. In Frankfurt befindet sich außerdem der Hauptsitz der Lufthansa.

Besonders spannend war zum Beispiel, dass die Flugzeuge einen besonderen Treibstoff namens Kerosin tanken. Dieser wird über einen dispenser (Tankfahrzeug oder auch Verteiler) ins Flugzeug gepumpt. Pro Minute können so 4.000 Liter hineingefüllt werden. Uns wurde ebenso mitgeteilt, dass wenn man ein Flugzeug an einer normalen Tankstelle auftanken würde, dies zehn Tage und zehn Nächte dauern würde. Am Flughafen dauert das Volltanken jedoch nur eine halbe Stunde. In das größte Flugzeug der Lufthansa passen mehr als 800 Passagiere, in ein Normales bis zu 509 Fluggäste.

Nach der Rundfahrt fuhren wir mit der Skyline-Bahn zum Terminal 2, um uns dort frei zu bewegen und etwas zu essen. Anschließend machten wir eine Flughafenrallye in Terminal 1. Jede Gruppe hatte 50 Minuten Zeit, um verschiedenste Fragen zu beantworten. Am Ende fuhren wir wieder mit dem Bus zurück. Diese unvergessliche Exkursion gab allen den Einblick in ein typisches Flughafentreiben sowie hinter die Kulissen, der für normale Fluggäste in dieser Form nicht möglich ist.

Malena