Category Archives: Unterrichtsgang

Im Dezember in die Tropen?

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Eine Exkursion in den Botanischen Garten macht`s möglich!

 

Direkt am Tag nach Nikolaus trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b am Schweinfurter Hauptbahnhof, um die regnerische Vorweihnachtszeit Schweinfurts für einen Schultag einzutauschen. Und zwar gegen z. T. ähnlich feuchtes, aber durchaus wärmeres Klima, nachgestellt in den Treibhäusern des Botanischen Gartens der Universität Würzburg. Staunend betraten wir den Tropenwald Amazoniens und begriffen wortwörtlich mit unseren Händen, wie sich Orchideen über samtweiche Luftwurzeln mit Wasser versorgen oder wie Bananenbäume über ihre riesigen Blätter Licht selbst in den unteren Stockwerken des Waldes aufnehmen können. Der Nebelwald der Anden überraschte uns mit einer Vielzahl an kleinblättrigen Farnen und sich gegen Kälte schützende Polsterpflanzen. Während die wasserspeichernden Sukkulenten in Afrika gemeinhin als Wolfsmichgewächse bezeichnet werden, so zählen sie in Amerika zu den Kakteen, den Euphorbien. Ohne sie anzufassen, konnten wir feststellen, dass sie deutlich weniger Stacheln haben als ihre afrikanischen Verwandten. Dass ein Elefantenfuß, der über Jahre hinweg mit dem am Fuße des Stammes gespeicherten Wasser überleben kann, einem Elefantenfuß zum Verwechseln ähnlich sieht, bemerkten wir, als wir beinahe über ihn stolperten. Den Abschluss der Veranstaltung legte unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin des botanischen Instituts in den Bereich der tropischen Nutzpflanzen. Jeder verstand mit einem Blick auf den Kakaobaum, warum dieses Gewächs zu den Stammblütlern zählt. Dass Kakaobohnen nach der Fermentierung ohne Zusatz von Milch oder Zucker eher etwas bitter schmecken, das wussten einige von uns bis zu diesem Tag noch nicht und waren daher sehr überrascht – im positiven Sinne. Ein ganz herzlicher Dank ergeht an die Schülerinnen und Schüler, die mit den Guides im Botanischen Garten über das Klima, die Vegetation und ihre Anpassungsstrategien diskutierten sowie den Kolleginnen und Kollegen, die uns an diesem Tag ihren Unterricht für diesen tollen Ausflug überließen.  

C. Sauer und Tobias Maywald

 

 

 

Störtebekers W-Seminar in der FH-Bibliothek

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Dass man im W-Seminar Literatur suchen, sichten, auswerten muss, um daraus seine eigenen Gedanken zu einem bestimmten Thema aufs Papier zu bringen, das ist mittlerweile jedem klar, der die Oberstufe des Gymnasiums besucht. Dass man dabei tatkräftige Unterstützung hat, davon konnte sich das W-Seminar im Leitfach Geografie am 15.11.2018 überzeugen. In einer effektiv gestalteten Schulung lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man in einer Bibliothek nach Monografien, Zeitschriften, E-Books, Statistiken und Aufsätzen recherchiert, um möglichst schnell und gezielt für sein Thema an Informationen zu gelangen. Hinzu kommt, dass wir einen riesigen Pluspunkt mit der Lage unseres Gymnasiums neben der FH Schweinfurt haben: Innerhalb von zwei Minuten ist man dort in der Bibliothek und kann seine per Fernleihe bestellten Bücher kostenlos abholen oder dort einsehen, scannen oder ausleihen. Den Bibliotheksausweis gab es als Give-away am Ende unseres Besuchs dazu. Dann kann es ja bald mit dem Schreiben losgehen…  

C. Sauer

 

Goethe, Schiller und eine Kakerlake namens Herrmann

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Die Weimarfahrt der Q 11 am 19.10.2018 

  • „Persönlich interessiert mich Goethes und Schillers Leben einfach nicht, was bringt mir das im Leben weiter, wenn ich die Biographie von 2, einst berühmten Dichtern kenne?“

So die Reaktion eines Schülers oder einer Schülerin. Tja, das ist natürlich die Frage….

Erfreulicherweise kommentierte die Mehrzahl der Teilnehmer*innen die Exkursion eher positiv:

  • Interessant und gute Idee, schöne Stadt, aber viel auf einmal (→ 2 Tage?)
  • Interessant, originale Möbel usw. zu sehen
  • Es war körperlich sehr anstrengend.
  • Die Stadt war süß und die Architektur beeindruckend.
  • Die Führerin war nett, aber meine Beine tun weh vom vielen Laufen.
  • Weimar ist eine kleine Stadt mit großer Bedeutung und Geschichte (und wenigen Asialäden).
  • Der Eismann gab mir mit den Worten „Bella Grande“ eine Kugel Eis umsonst.
  • Weimar hat auch uns eine gute Erinnerung hinterlassen, denn wir bekamen 5 Kugeln Eis und 2 Milchshakes umsonst. Es hat sich gelohnt!

Für alle Kurse gab es eine Führung durch das Nationalmuseum mit umfangreichen Informationen. Dann ging es ohne Unterbrechung aber mit Audioguide am Ohr weiter durch Goethes repräsentatives Wohnhaus. Natürlich wurden wir auch durch das Schillersche Wohnhaus geführt und lernten bei einer Stadtführung mit Kurzreferaten von  Schülern*innen die wichtigsten Stationen der Weimarer Klassik kennen.

  • Es war schön, die Wohnhäuser von Goethe und Schiller betreten zu dürfen.
  • Obwohl Goethe und Schiller bereits tot sind, wurden diese durch den Ausflug ein Stück lebendiger.
  • Wir sind zwar viel gelaufen, aber ich fand die Exkursion sehr interessant und wir bekamen genaue Infos über Goethe und Schiller, war cooler, als ich dachte.
  • Dieser Ausflug hat unsere Vorstellungen von Goethe und Schiller vertieft.

Anschließend war der allgemeine Hunger groß, die Füße schmerzten und alle Teilnehmer*innen konnten das Städtchen individuell für sich erobern und dabei die unterschiedlichsten Erfahrungen machen.

  • Uns hat es gefallen, denn wir bekamen einen tiefen Eindruck von Goethes und Schillers Leben. Außerdem aßen wir eine große „Thüringer Rostbratwurst“ am Marktplatz.
  • Außergewöhnliche Begegnung in Weimar:
  • Eigentlich ist Weimar für Goethe und Schiller bekannt. In einem kleinen Laden mit einer sehr großen Steine-/ Insektensammlung durfte Jasmin aber eine besondere Erfahrung machen: Eine Kakerlake namens Herrmann, 1,5 Jahre alt, 10cm groß, auf die Hand nehmen und streicheln. Wenn wir an Weimar denken, kommen uns nun die Namen Goethe, Schiller und Herrmann in den Sinn, danke Weimar!

Birgit von Hirschhausen

Impressionen der Exkursion zum Flughafen Frankfurt

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Am Dienstag den 17.Juli unternahmen wir, die Klassen 7a und 7b zusammen mit Frau Heimes, Frau Schug und Herrn Liepert im Rahmen des Fachs Geographie eine Exkursion zum Frankfurter Flughafen. Nach der Ankunft am Flughafen mussten wir zuerst durch den Sicherheitscheck. Außerdem wurden diejenigen, bei denen es „piepste“ noch durchsucht. Danach wurde uns auf einer Busfahrt auf dem Flughafengelände vieles über die Flugzeuge, Starts und Landungen und die Abläufe erzählt. In Frankfurt befindet sich außerdem der Hauptsitz der Lufthansa.

Besonders spannend war zum Beispiel, dass die Flugzeuge einen besonderen Treibstoff namens Kerosin tanken. Dieser wird über einen dispenser (Tankfahrzeug oder auch Verteiler) ins Flugzeug gepumpt. Pro Minute können so 4.000 Liter hineingefüllt werden. Uns wurde ebenso mitgeteilt, dass wenn man ein Flugzeug an einer normalen Tankstelle auftanken würde, dies zehn Tage und zehn Nächte dauern würde. Am Flughafen dauert das Volltanken jedoch nur eine halbe Stunde. In das größte Flugzeug der Lufthansa passen mehr als 800 Passagiere, in ein Normales bis zu 509 Fluggäste.

Nach der Rundfahrt fuhren wir mit der Skyline-Bahn zum Terminal 2, um uns dort frei zu bewegen und etwas zu essen. Anschließend machten wir eine Flughafenrallye in Terminal 1. Jede Gruppe hatte 50 Minuten Zeit, um verschiedenste Fragen zu beantworten. Am Ende fuhren wir wieder mit dem Bus zurück. Diese unvergessliche Exkursion gab allen den Einblick in ein typisches Flughafentreiben sowie hinter die Kulissen, der für normale Fluggäste in dieser Form nicht möglich ist.

Malena

Dachaufahrt Klasse 9a/ 9b

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Zu unserer Reise nach Dachau mit Besuch des Konzentrationslagers und der Gedenkstätte sind wir zusammen mit unseren Lehrern Frau Engelhardt und Herrn Opel am Dienstag, den 24.Juli am Morgen gutgelaunt aufgebrochen und nach ungefähr vier Stunden Fahrt mit dem Bus im Studien- und Begegnungszentrum Max Mannheim angekommen. Nach dem Mittagessen ging es gleich los und wir haben in insgesamt vier kleineren Gruppen gearbeitet. In den Workshops haben wir viel zum Thema Nationalsozialismus und Holocaust mit unterschiedlichen Schwerpunkten erfahren. Die Seminarleiter haben mit uns verschiedene Übungen gemacht und uns auch einige wahre Geschichten erzählt, die den Alltag, Fluchtversuche und ebenso das Gefühlschaos der Häftlinge des Konzentrationslagers widergespiegelt haben. Nachdem wir dann am Mittwochmorgen gefrühstückt hatten und unsere Zimmer geräumt hatten, sind wir zum nahegelegenen Konzentrationslager und Gedenkstätte gelaufen. Vor Ort haben wir das Museum besucht und die Anlage besichtigt. Die bedrückende und andächtige Atmosphäre hat sich auch auf unsere Stimmung ausgewirkt und die erschreckenden Tatsachen gingen manchen Schülern sehr nahe. Nach dem Mittagessen und der Verabschiedung sind wir nach dem ereignisreichen Ausflug mit vielen neuen Eindrücken zurückgefahren und werden diese beiden Tage nicht so schnell vergessen.

Caitlin

Exkursion der 7. Klassen in die Schweinfurter Stadtbücherei

Zusammen mit Frau Meisch, Frau Pfeiffer und Frau Würth besuchten die Klassen 7a und 7b die Schweinfurter Bücherei. Dort wurden wir durch die verschiedenen Abteilungen geführt, denn es gibt nicht nur Kinder- und Jugendliteratur, sondern auch aktuelle Romane oder Lektürehilfen für Schüler, Reiseführer, CD-ROMs, Spiele oder Bastelsachen. Nach der Führung hatten wir dann Zeit, um uns in Bücher einzulesen oder in den Reiseführern nachzuschauen, wohin der nächste Urlaub gehen soll. Vielen Dank an die Lehrkräfte, die diese besondere Exkursion ermöglicht haben!

Julia, Klasse 7a

 

„Zu Besuch bei Familie Nigidius“ – Exkursion der Lateinschüler(-innen) der 6. Klassen ins Pompejanum nach Aschaffenburg

Auch in diesem Schuljahr besuchten die Lateinschüler(-innen) der 6. Klassen das Pompejanum in Aschaffenburg. Während einer Führung in dem von König Ludwig I errichteten Nachbau einer römischen Villa erhielten die Schüler(innen) viele Informationen über das Alltagsleben einer römischen Familie: So erfuhren sie, womit der Hausherr sein Geld verdiente, weshalb im Atrium des Hauses vormittags reger Betrieb herrschte, wofür die Hausfrau zustängig war und was die zahlreichen Haussklaven zu tun hatten. Der Geruch des römischen Maggis, einer Fischsauce namens „garum“, und die Einkleidung zweier Mitschüler in typisch römische Kleidung werden allen in Erinnerung bleiben.

Yvonne Helbig

Exkursion der Französisch-Lerngruppen der 6. Klassen nach Erlangen zum Deutsch-Französischen Institut

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Wie schon im vergangenen Schuljahr unternahmen auch heuer die Französisch lernenden Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe im Rahmen des Projekttags eine Exkursion zum DFI (Deutsch-französisches Institut) nach Erlangen, begleitet von Frau Lory, Frau Richter und Herrn Folmers. Nach der Begrüßung durch die Mitarbeiterinnen des DFI erfuhren sie in spielerischer Form Wissenswertes über die Helden der französischen « bandes dessinées » (Comics) sowie über bekannte französische Filme. Die Aufgaben, die unseren Schülerinnen und Schülern gestellt wurden, waren motivierend, aber teilweise durchaus knifflig – galt es doch z.B. herauszufinden, dass der Film « Monsieur Claude und seine Töchter » in Frankreich unter « Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu? » (wörtlich: Was haben wir dem lieben Gott angetan?) bekannt ist. Am Ende wurden aber alle Fragen (fast) ohne Mithilfe mit Bravour gelöst. Zum Abschied gab es noch ein Carambar, jenen Kauriegel, dessen Verpackung auf der Innenseite mit Witzen bedruckt ist. Auch wenn diese in dem Ruf stehen, meist nicht besonders gut zu sein, geschmeckt hat es allen. Und nach einer guten Stunde französischer Kultur blieb bis zur Rückfahrt nach Schweinfurt zur Freude aller noch etwas freie Zeit für einen kleinen Stadtbummel.

 Rupert Folmers