Category Archives: Mathematik

P-Seminar „Matheater“ des Olympia-Morata-Gymnasiums inszeniert „Die Physiker“ in einer originellen Bühnenfassung

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Drei Physiker, die als Patienten in einer privaten psychiatrischen Klinik unter der Obhut der Anstaltsleiterin Frau Dr. Mathilde von Zahnd ihr Dasein verbringen und sich dabei als „Irre“ ausgeben, ermorden eine Pflegerin nach der anderen, nur um eine Entdeckung zu schützen, die die Gefahr der Vernichtung der Welt in sich birgt, bzw. um genau nach dieser zu trachten.  An sich enthält Friedrich Dürrenmatts Drama „Die Physiker“ schon genug Zündstoff für einen gelungenen Theaterabend. Die 13 Teilnehmer(innen) des P-Seminars „Matheater“ hatten allerdings von ihrer Lehrkraft StD Bastian Paskuda zudem den Auftrag erhalten, die textliche Originalvorlage dahingehend zu bereichern, dass die jeweiligen wissenschaftlichen Errungenschaften derjenigen „echten“ Physiker bzw. Mathematiker, deren Namen Dürrenmatt für seine Protagonisten entlehnt hat, in das Stück Eingang finden. Diese Aufgabe meisterten die Schüler(innen) mit Bravour, wovon sich die Besucher der Aufführung am vergangenen Freitag im gut gefüllten Kellertheater des Olympia-Morata-Gymnasiums überzeugen konnten. So fabulierte der sichtlich verwirrte, schlaftrunkene und ewig Geige spielende Ernst Heinrich Ernesti (alias Einstein) mit einem Plüschteddy in der Bademanteltasche über die Relativität von Raum und Zeit und „demonstrierte“ die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit durch den Lichtkegel einer LED-Lampe. Herbert Georg Beutler, der sich zeitweilen als Sir Issac Newton ausgibt, zeigte sich entzückt und gerührt über die Entdeckung der Gravitation, als er unabsichtlich einen Apfel zu Boden fallen ließ. Johann Wilhelm Möbius schließlich geriet scheinbar in einen Wahn, als er dem anwesenden Kriminalinspektor Richard Voß sowie dem Publikum die besonderen Eigenschaften des „Möbiusbandes“ anhand der unendlichen Wanderschaft einer Ameise illustrierte. Am Ende griff jedoch wieder die Originalvorlage: Als einzige wirkliche Verrückte entpuppt sich die Anstaltsleiterin selbst, die mit der von ihr geklauten Formel die Weltherrschaft erringen möchte und die drei Physiker eingesperrt im Irrenhaus zurücklässt. Die Theaterbesucher zeigten sich begeistert ob der Originalität der Inszenierung, der schauspielerischen Glanzleistungen und des gelungenen Rahmenprogramms, bei welchem u.a. selbst gebackene Plätzchen mit Einstein-Konterfeis zum Verzehr angeboten wurden. StD Paskuda hob besonders hervor, dass das gesamte „Projekt“ (Auswahl des Stücks, Textänderungen, Inszenierung, Entwicklung der Charaktere, Schauspiel, Bühnenbild, Requisiten, Styling, Werbung, Catering etc.) von den Schüler(innen) selbst gestemmt wurde. Zur Professionalisierung engagierten sie zudem eigenständig eine Theaterpädagogin des Theaters Schloss Maßbach für einen vierstündigen Workshop. Alle Mühen und Sonderproben haben sich aber gelohnt: Dieser Theaterabend wird allen Anwesenden noch lange in bester Erinnerung bleiben.

 

„Keep it cool“ – Bäume regeln das Stadtklima

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Enrichmentkurs „Mathematik-Labor Junior“ im „Grünen Klassenzimmer“ auf der Landesgartenschau in Würzburg 

Am Freitag, den 22. Juni 2018, bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Enrichmentkurses „Mathematik-Labor Junior“ ein besonderes Schmankerl: Gemeinsam mit ihrem Kursleiter StD Bastian Paskuda besuchten sie das Schülerlabor „Smart Tree“ in Würzburg. Dabei bestaunten sie zunächst auf dem Gelände der Landesgartenschau die vielen Messgeräte und Sensoren, die das Innenleben und Umfeld (Bodenbeschaffenheit, Strahlungsintensität, Temperatur etc.) eines Beispielbaumes „erfassen“. Weitere derart „präparierte“ Bäume befinden sich an diversen Stellen von Würzburg, wobei man auch auf deren Daten zugreifen kann. Ob der empfindlichen Kälte waren die „Jungforscher“ dann froh, in die verschiedenen, warmen Laborräume zu wechseln. Dort untersuchten sie an vier Stationen interdisziplinär, wie Bäume das Stadtklima regeln können (Biologie: Transpirationssog, Physik: Saftflussmessung, Informatik: Umgang mit Datenbanken, Mathematik: Zusammenhang von Temperatur und Saftfluss). Neben dem Inhaltlichen wurde ihnen darüber hinaus eindrucksvoll vermittelt, wie wichtig die Verzahnung und das Ineinandergreifen der einzelnen Wissenschaften untereinander ist. Summa summarum ein überaus erfolgreicher Tag, der von Studentinnen und Studenten des Studiengangs „MINT-Lehramt PLUS“ sowie wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität Würzburg hervorragend vorbereitet und äußerst informativ und interessant gestaltet wurde. Herzlichen Dank dafür!

StD Bastian Paskuda

 

 

 

Wenn man mit Zirkel, Geodreieck und dem Satz des Pythagoras ein Bobby-Car rückwärts einparkt,

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mit bunten Spritzen und Dreieckskonstruktionen einen Baggerarm bedient, die Temperaturverläufe einer abkühlenden Flüssigkeit in verschiedenen Gefäßen miteinander graphisch vergleicht und auswertet oder mit einer Münze und einem Spielwürfel bzw. mit selbstgebastelten Schachteln oder einer Spiralfeder unterschiedliche Funktionen generiert, dann kann das nur heißen, dass die Schülerinnen und Schüler des Enrichmentkurses „Mathematiklabor Junior“ am Werk sind! In der Bildergalerie sehen Sie Impressionen der Schülerakademie Main-Rhön vom 19.01.2018 an der Universität Würzburg und vom 20.01.2018 am Olympia-Morata-Gymnasium. Gemeinsam freuen wir uns auf unser nächstes Treffen im März, bei welchem wir u.a. das so bezeichnete „Ziegenproblem“ lösen wollen.

StD Bastian Paskuda

 

Wie man mit einem Zauberspiegel einen Löwen fängt….

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Start des Enrichmentkurses „Mathematik-Labor Junior“ in Kooperation mit den Universitäten Würzburg und Koblenz-Landau 

Am Freitag, den 20. Oktober 2017, war es endlich soweit: Zum ersten Mal besuchten die Teilnehmer des Enrichmentkurses „Mathematik-Labor Junior“, der im Rahmen der Schülerakademie Main-Rhön in diesem Schuljahr angeboten wird, die universitären Einrichtungen in Würzburg. Ein Novum nicht nur für die Debütanten, sondern auch für das Betreuungspersonal des Lehrstuhls für die Didaktik der Mathematik: Niemals zuvor versuchten sich „Jungforscher“ der Unterstufe an den mathematischen Herausforderungen, weshalb zur Unterstützung auch gleich die Universität Koblenz-Landau mit ins Boot geholt wurde. Die neugierigen Schüler nahmen alle ungeplanten Widrigkeiten (Feueralarm im Mathematiklabor, Erstsemestergewusel in der Mensa, Bus- und Zugverspätung bei der Heimreise) natürlich mit Humor und fokussierten sich auf das wesentliche Ziel des Kurses: in unerwarteten Situationen bzw. bei alltäglichen Phänomenen die dahinterstehende Mathematik experimentell zu entdecken, sie zu verstehen und formal zu beschreiben und sie (unterstützt durch dynamische Simulationen) zu analysieren und zu erweitern. Den thematischen Schwerpunkt des ersten Besuchstages bildeten verschiedene Arten von Symmetrien, die es u.a. an Playmobilfiguren, Blüten, Blättern, Schmetterlingen, Zangen und nicht zuletzt am eigenen Gesicht zu untersuchen galt. Zum Einsatz kam dabei auch ein spezieller „Zauberspiegel“, mit dessen Hilfe es den Laboranten ein Leichtes war, einen entlaufenen Löwen wieder in seinen Käfig zu sperren (nicht alle Wildtiere, die in Bayern derzeit unter mysteriösen Umständen entkommen sind, lassen sich derart leicht wieder einfangen…). Und dann musste noch ein Täter überführt werden, der eine Tankstelle überfallen hat…. Summa summarum ein gelungener, fulminanter Start in das „Enrichment-Jahr“, denn alle waren mit Freude und Begeisterung bei der Sache! Ich möchte an dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universitäten Würzburg und Koblenz-Landau aussprechen, die diesen Kurs durch intensive Beratung (Danke, Herr Beck!!!), tatkräftige Unterstützung, perfekt ausgearbeitete Materialien und finanzielle Investitionen ermöglichen. Ich sehe es als ein Privileg an, das Mathematiklabor seit Jahren mit zahlreichen Schülern aus dem Main-Rhön-Gebiet regelmäßig besuchen zu dürfen, und freue mich nun auf das „Abenteuer Unterstufe“, für das wir uns gegenseitig begeistern konnten.

Bastian Paskuda

 

Herzlichen Glückwunsch dem P-Seminar Mathematik

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Am Freitag, den 4.3.2016 wurde dem P-Seminar „Mathematische Schnitzeljagd“ des Jahrgangs 2013/2015 der Innovation Award der Schaeffler-FAG-Stiftung verliehen. Das Projektseminar unter der Leitung von Frau Weber erhielt den dritten Preis, der mit einem Preisgeld von 800€  dotiert war.

Die ehemalige Schülerin Eva W. und die Q12-Schülerin Johanna Sch. vertraten ihr P-Seminar und wurden von Denis M. (7b) und Tom G. (6b) begleitet, welche die mathematische Schnitzeljagd mit GPS-Geräten am Wandertag des vergangenen Schuljahres austesten durften.

Das 14. Türchen des mathematischen Adventskalenders durfte endlich geöffnet werden…

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….. und bescherte dem OMG den Auftakt der Wanderausstellung des von Prof. Beutelspacher geleiteten Mathematikum im großen Musiksaal. Im Beisein von Vertretern des Freundeskreises und des Elternbeirats, deren großzügige finanzielle Unterstützung die Realisierung dieses wohl einmaligen Projekts erst möglich gemacht hat, gaben Frau StDin King und Herr StD Paskuda am Montag um 07.55 Uhr den offiziellen Startschuss für die Galerie von 25 Exponaten, die einen kognitiven Wissenserwerb per Haptik anvisieren: die Mathematik im wahrsten Sinn des Wortes zu „be-greifen“, dafür steht die Wanderausstellung des Mathematikum! In den nächsten Tagen werden alle Schülerinnen und Schüler des Olympia-Morata-Gymnasiums die Gelegenheit bekommen, anhand neuer spannender Experimente Mathematik spielerisch zu erleben und auf diesem Wege einen anderen, motivierenden Zugang zu der fabelhaften Welt der Zahlen und Figuren zu entdecken. Dies hat u.a. zum Ziel, die Freude an dieser Wissenschaft nachhaltig zu fördern. Zu den Highlights der Ausstellung zählt es beispielsweise, den Satz des Pythagoras zu „wiegen“, am eigenen Körper den Begriff der Funktion und die Größenverhältnisse des Goldenen Schnitts zu erfahren, herauszufinden, dass der Weg nach unten doch nicht immer der schnellste ist, ohne jegliche Befestigungs- und Klebematerialien aus Holzstäben eine Brücke zu bauen, sich in eine riesige Seifenhaut einhüllen zu lassen oder sich am Knobeltisch auszuprobieren. Das OMG freut sich sehr darüber, dass auch diverse Schweinfurter Grundschulen zu Gast sein werden. Mathematische Fragestellungen mit Spaß erforschen – das garantiert ein Besuch dieser Wanderausstellung!

Bastian Paskuda

Lesestunde in der Sprache der Mathematik

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„Im großen Buch der Natur kann nur der lesen, der die Sprache kennt, in welcher dieses Buch geschrieben ist, und diese Sprache ist die Mathematik.“ Mit diesem Leitgedanken von Galileo Galilei (1564 – 1642) im Gepäck traten am Freitag, den 13.11.2015, die neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer des im Rahmen der Schülerakademie Main-Rhön bereits zum dritten Mal in Folge stattfindenden Enrichmentkurses „Mathematiklabor“ die Reise in das MINT-Center der Universität Würzburg an. Ausgehend von der Vermessung ihrer eigenen Körperproportionen entwickelten sie selbsttätig – auch unter Einbezug veranschaulichender Geometrieapplets und Lehrfilme – die Theorie des Goldenen Schnitts und wurden anschließend überrascht, wo überall in der Tier- und Pflanzenwelt dieses besondere Teilungsverhältnis aufzuspüren ist bzw. welche besondere Querverbindung sich zwischen der Goldenen Zahl und den berühmten Fibonaccizahlen herstellen lässt. So genügten die Schülerinnen und Schüler zeitgleich zum einen der dem Mathematiklabor zugrunde liegenden „Drei-Phasen-Idee“ Experimentieren – Mathematisieren – Computersimulation und zum anderen einer weiteren philosophischen Hypothese Galileis, nämlich: „Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.“ Weitere fünf Male wird es Gelegenheit dazu geben, der Mathematik auf eine ungewöhnliche Weise zu begegnen, wobei ich mich an dieser Stelle beim Lehrstuhl der Didaktik für die freundliche Aufnahme und die enorme Hilfestellung ganz herzlich bedanken möchte.

Bastian Paskuda