Category Archives: Geographie

Tourismus und Naturschutz – gegen- oder miteinander?

„Miteinander!“ lautete das überwiegende Fazit des Expertenvortrags für die fünf Geographiekurse der Oberstufe. Referentin war Lisa Majewski, eine ehemalige Schülerin des OMG (Abitur 2011). Ihr Studium der Geographie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg schloss sie mit Bachelor und Master ab. Neben ihrer Tätigkeit in der Lehre führt sie als Doktorandin am Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung seit 2017 ein Forschungsprojekt über die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in deutschen Schutzgebieten durch, das sie den anwesenden Schülern vorstellte.

Zunächst erläuterte sie uns die unterschiedlichen Kategorien von Großschutzgebieten, nämlich Naturparks, Nationalparks und UNESCO-Biosphärenreservate, ihr eigentliches Spezialgebiet. Diese Biosphärenreservate wie z. B. das in unserer Rhön oder auch die Elbelandschaft sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung, die in verschiedene Zonen gegliedert sind. Majewski berichtete mit anschaulichem Bildmaterial von ihren Untersuchungen und Befragungen der Touristen in diesen Gebieten, die sie im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz durchführte. Über Zeiträume, Motive für den Besuch, benutzte Verkehrsmittel, bevorzugte Aktivitäten und das jeweils in der Region ausgegebene Geld wurden Tausende von Daten erhoben, Statistiken und Diagramme erstellt, die zur Weiterentwicklung der Schutzgebiete verwendet werden können. So wurde klar, dass beispielsweise das Biosphärenreservat Rhön typischerweise von Tagesgästen besucht wird, die häufig auch die Nebensaison nutzen, da dann das Wetter für Wanderer günstiger ist. Konkurrierende Flächenansprüche wie z. B. zwischen Land- oder Forstwirtschaft und Naturschutz wurden ebenso thematisiert wie die auftretenden Umweltbelastungen durch die überwiegende Nutzung privater PKWs bei der Anreise. Während der Präsentation und bei der Beantwortung der Schülerfragen wurde klar, dass vor allem peripher gelegene ländliche Räume von der Einrichtung anerkannter Schutzgebiete ökonomisch profitieren, da sie dann touristisch gezielter vermarktet und regionale Wirtschaftskreisläufe geschlossen werden können, was letztlich dann auch Arbeitsplätze sowie direkte und indirekte Einkommen schafft.

Lara, Oshini und Mona, Barbara Schug

Zeigt her Eure Füße …

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Im Rahmen der Projektwoche zur Nachhaltigkeit errechneten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a in einer webbasierten Unterrichtseinheit ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck und verglichen ihn mit dem viel kleineren von jungen Menschen aus Ghana. In Kleingruppen erarbeiteten sie Maßnahmen, ihren eigenen Fußabdruck an geeigneten Stellen zu verringern (Ernährung, Wohnen, Mobilität, Konsum). Abschließend befassten sie sich mit dem aktuell noch ungelösten Konflikt um das nordrheinwestfälische Braunkohlegebiet „Hambacher Forst“ unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Barbara Schug mit 8a

 

Studienseminar Geographie befasst sich mit der Schweinfurter Altstadtsanierung

Mit dem Leiter der Sanierungsstelle Richard Riegler erkundeten die Teilnehmer des Studienseminars Geographie des Olympia-Morata-Gymnasiums die Anstrengungen der Stadt Schweinfurt in den vergangenen Jahrzehnten, ihre Altstadtbezirke wieder lebenswert zu gestalten. Für viele Bewohner unattraktiv geworden, hatte die Schweinfurter Altstadt zwischen 1950 und 1980 einen dramatischen Rückgang der Bevölkerung von annähernd 8000 auf nur noch rund 2800 zu verzeichnen. Mit den Mitteln der Städtebauförderung konnte die Stadt jedoch seit Ende der 1970er Jahre den weiteren Verfall und Bedeutungsrückgang der Altstadt stoppen und diese als Wohn-, Arbeits- und Erlebnisraum aufwerten, und zwar sowohl durch Erhaltung und Sanierung historischer Bausubstanz als auch durch attraktive Neubauten mit zeitgemäßer Ausstattung.

Von der Dachterrasse des Rathauses aus verschafften sich die angehenden Geographielehrer mit ihrer Seminarlehrerin Barbara Schug einen ersten Überblick über die verschiedenen Sanierungsgebiete der Stadt. Danach führte Riegler die Gruppe an mehrere Standorte, die teilweise wie die sogenannte „südliche Altstadt“ um den Schrotturm schon abgeschlossen sind oder sich noch in der Entwicklung befinden, wie etwa die Krumme Gasse und der Obere Wall. Die beiden Studienreferendare waren von den Erfolgen der Stadtsanierung nach dem beispielhaften „Schweinfurter Modell“ sehr beeindruckt und lobten die sensible Sanierung von Baudenkmälern, aber auch das für Schweinfurt typische unverkrampfte und oft innovative Nebeneinander von Alt und Neu. So spiegelt sich z.B. der zur Stadtbibliothek umfunktionierte Ebracher Hof aus dem 15. Jahrhundert facettenreich in den großen Fenstern des Hauptzollamts aus dem 21. Jahrhundert und steht dem ebenso modernen Gebäude des Georg-Schäfer-Museums direkt gegenüber. Große Anerkennung fanden auch die Bemühungen zur fußgänger- und fahrradfreundlichen Stadt, die Konzeption der sogenannten „Wohnhöfe“, die das soziale Miteinander der Altstadtbewohner fördern, sowie die nahezu durchgehende „Grünverbindung“ um das Stadtzentrum. Ein Abstecher an die neu gestaltete Mainlände mit dem Jugendgästehaus, dem Stadtstrand und dem geodätischen Referenzpunkt verdeutlichte die jüngste Öffnung der Stadt hin zu ihrem Flussufer.

(Bericht: Barbara Schug, Studienseminar Geographie, Foto: Carola Treiber)

 

Impressionen der Exkursion zum Flughafen Frankfurt

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Am Dienstag den 17.Juli unternahmen wir, die Klassen 7a und 7b zusammen mit Frau Heimes, Frau Schug und Herrn Liepert im Rahmen des Fachs Geographie eine Exkursion zum Frankfurter Flughafen. Nach der Ankunft am Flughafen mussten wir zuerst durch den Sicherheitscheck. Außerdem wurden diejenigen, bei denen es „piepste“ noch durchsucht. Danach wurde uns auf einer Busfahrt auf dem Flughafengelände vieles über die Flugzeuge, Starts und Landungen und die Abläufe erzählt. In Frankfurt befindet sich außerdem der Hauptsitz der Lufthansa.

Besonders spannend war zum Beispiel, dass die Flugzeuge einen besonderen Treibstoff namens Kerosin tanken. Dieser wird über einen dispenser (Tankfahrzeug oder auch Verteiler) ins Flugzeug gepumpt. Pro Minute können so 4.000 Liter hineingefüllt werden. Uns wurde ebenso mitgeteilt, dass wenn man ein Flugzeug an einer normalen Tankstelle auftanken würde, dies zehn Tage und zehn Nächte dauern würde. Am Flughafen dauert das Volltanken jedoch nur eine halbe Stunde. In das größte Flugzeug der Lufthansa passen mehr als 800 Passagiere, in ein Normales bis zu 509 Fluggäste.

Nach der Rundfahrt fuhren wir mit der Skyline-Bahn zum Terminal 2, um uns dort frei zu bewegen und etwas zu essen. Anschließend machten wir eine Flughafenrallye in Terminal 1. Jede Gruppe hatte 50 Minuten Zeit, um verschiedenste Fragen zu beantworten. Am Ende fuhren wir wieder mit dem Bus zurück. Diese unvergessliche Exkursion gab allen den Einblick in ein typisches Flughafentreiben sowie hinter die Kulissen, der für normale Fluggäste in dieser Form nicht möglich ist.

Malena

Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen 2018“

Und er warf einen Blick um sich auf den Planeten des Geographen. Er hatte noch nie einen so majestätischen Planeten gesehen. (Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

 

Dass unsere Schüler ein Bewusstsein entwickeln, wie großartig, aber auch verletzlich unserer einzigartiger Heimatplanet ist, ist ein wichtiges Ziel der Geographie. Daher sind Naturlandschaften und deren Gefährdung durch den Menschen regelmäßige Unterrichtsthemen, mit denen sich junge Menschen auch mit großem Interesse befassen. Die Kenntnis des eigenen Landes, des eigenen Kontinents und fremder Erdteile sind aber auch die Basis für interkulturelles, ja globales Lernen, für Toleranz und Verständigung. Vielfalt und Aktualität machen die Geographie zu einem spannenden Fach für die Schüler aller Jahrgangsstufen. Um diese hohe Motivation weiter zu fördern, führten die Fachschaft und das Studienseminar Geographie am OMG unter der Leitung von Frau Merkel und Frau Schug schon zum 14. Mal den mit über 300 000 Teilnehmern bundesweit größten Schülerwettbewerb „Diercke Wissen“ durch. Dieses Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler unserer 8. und 10. Klassen den Testaufgaben zu Deutschland, Europa, der Welt und zur allgemeinen Geographie gestellt. Auf Klassenebene waren Emma, Stella, Sina, Laura, Xenia, Hannah und Klara die besten Geographinnen. Unter diesen Gewinnern wurde in der zweiten Runde die Schulsiegerin ermittelt. Hier setzte sich Emma klar durch und erhielt die Weiterleitung auf die Landesebene. Bei den Fragen des Wettbewerbs, die auch immer eine sehr anspruchsvolle Kartenaufgabe enthalten, muss jedoch angemerkt werden, dass sie sich auf keinen bestimmten Lehrplan beziehen und zum Erreichen der vollen Punktzahl deutlich größeres Wissen erwartet wird als im Geographieunterricht angesichts der geringen Stundenzahl vermittelt werden kann. Bei der Siegerehrung zeigte sich Frau Kaminski sehr angetan über die erfreulichen geographischen Kenntnisse. Neben einer Urkunde aus der Hand der Schulleiterin erhielten die Klassensieger/innen Buchgutscheine vom Elternbeirat, die vom Vorsitzenden Axel Schöll persönlich überreicht wurden. Auch stellte er sich im Wettstreit mit den versammelten Klassensiegern einer weiteren Preisfrage, für die er einen zusätzlichen Sonderehrenpreis ausgelobt hatte (den er eigentlich selbst gewann, aber dann verschenkte!). Sein Interesse an den Aufgabenstellungen des Wettbewerbs und seine Fachkenntnisse beeindruckten die anwesenden Schüler sehr. Die Schulsiegerin erhielt außerdem eine Mercator-Gedächtnis-Medaille aus einer Stiftung des ehemaligen Elternbeiratsvorsitzenden Herrn Stretz.

Barbara Schug

 

„Ist Afrikas Zukunft weiblich?“ – Grace Mwasuka spricht über ihr Heimatland Tansania

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Gebannt folgten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klassen sowie des W-Seminars „Afrika“ im Kellertheater den Ausführungen von Grace Mwasuka, die auf Einladung der Geographie-Fachschaft über ihr Heimatland Tansania berichtete. Dabei waren die naturlandschaftliche Schönheit, die großen Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen und vor allem die Probleme im Gesundheitswesen des Entwicklungslandes die Hauptthemen des Vortrags. Frau Mwasuka arbeitet im Auftrag der Nichtregierungsorganisation DAHW und koordiniert die von der Organisation unterstützten Projekte in Tansania, insbesondere im Kampf gegen die Lepra, an der dort noch immer jedes Jahr Tausende erkranken mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und deren Familien. Sehr anschaulich wurde die große Bedeutung der Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie die zentrale Rolle von Frauen im Entwicklungsprozess verarmter ländlicher Regionen dargestellt. Die Schüler waren beeindruckt von der Fach- und Sprachkompetenz der Referentin, die einen für sie überraschend modernen, selbstbewussten und hochgebildeten afrikanischen Frauentyp verkörperte.

Barbara Schug

 

Als Ödwalpersreuth noch am Äquator lag …

Geographie-Studienseminar erkundet 600 Millionen Jahre der Erdgeschichte in der Oberpfalz

Die Studienreferendarinnen des Geographie-Seminars nahmen in Begleitung von StDin Barbara Schug und StDin Elisabeth Seyschab auf einer zweitägigen Exkursion erdgeschichtliche Vorgänge aus mehreren hundert Millionen Jahren unter die Lupe. Nicht ohne Grund hat man in den 90er Jahren im oberpfälzischen Windischeschenbach im Rahmen der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) mit 9101 Metern das tiefste Loch in die Erde gebohrt. Im KTB-Dokumentationszentrum informierten sich die jungen Lehrer über die technischen Aspekte des Projekts und die durch die Bohrung erschlossenen komplexen geologischen Bedingungen in diesem Teil der Erdkruste. Dort hatte sich im Erdaltertum ein mächtiges Hochgebirge auf über 8000 Meter Höhe aufgetürmt, das im Lauf der Jahrmillionen weitgehend abgetragen und überlagert wurde. Plattentektonische Hebungen, Verschiebungen und Brüche verursachten aktiven Vulkanismus im Tertiär, von dem im Geopark Bayern-Böhmen noch zahlreiche Zeugen untersucht werden konnten. Ein Höhepunkt war der Basaltkegel von Parkstein, der von vielen Naturforschern, u. a. auch von Alexander von Humboldt, als der schönste Europas angesehen wurde bzw. wird. Ein weiteres beeindruckendes Geotop ist der domartige Granitpluton des Flossenbürger Schlossbergs, der das bayerische Pendant zum Zuckerhut in Rio de Janeiro darstellt! Sehr angetan waren die Exkursionsteilnehmer auch von einer Wanderung durch das wildromantische Tal der Waldnaab. Die Geopark-Rangerin Angela Scharnagl brachte der kleinen Gruppe die Geomorphologie dieser Flusslandschaft näher, geprägt durch mächtige Granitblöcke, die im feuchttropischen Äquatorialklima vor etwa 300 Millionen Jahren zu rundlichen „Wollsäcken“ verwitterten. Alte Legenden zu den oft wunderlichen Formen der Steinriesen und historische Fakten über die mittelalterlichen Burgen der Region wurden ebenso thematisiert wie die vielfältige und oft einzigartige Flora und Fauna dieser ursprünglichen Tallandschaft. So wurden Biberstraßen und Biberhöhlen entdeckt, eine Kröte gestreichelt und zwei Blindschleichen vor herannahenden Mountainbikern gerettet.  

Nach der spannenden Naturlandschaft und Erdgeschichte wurde zum Abschluss der Exkursion allerdings auch ein trauriges Kapitel der Menschheitsgeschichte aufgeschlagen. Der Rundgang durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg, in dem von den insgesamt rund 100 000 inhaftierten Menschen etwa 30 000 ums Leben kamen, löste bei allen große Betroffenheit aus.

Barbara Schug

Geographie-Exkursion der Q12: Schüler untersuchen Stadtstrukturen in Erlangen

Migration, Segregation, Konversion und nachhaltige Stadtentwicklung heißen die etwas sperrigen Fachbegriffe aus der Geographie der Q12, hinter denen sich aber spannende Prozesse verstecken, die die beiden Abiturkurse in Erlangen intensiv untersuchten. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Barbara Schug und Tanja Merkel sowie dem Studienseminar Geographie erforschten sie an ausgewählten Stationen die Strukturen der mittelfränkischen Universitätsstadt. Bereits 1994 waren in Erlangen die US-Streitkräfte abgezogen, sodass überlegt werden musste, wie man die frei gewordenen Flächen einer möglichst optimalen Nachfolgenutzung zuführt. Nach einem Ideenwettbewerb favorisierte man dort bei der Konversion das Konzept einer nachhaltigen Stadtplanung, und zwar gleichermaßen in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht. Dieses zukunftsorientierte Denken ließ nach der Beseitigung diverser Altlasten auf dem 136 Hektar (ca. 200 Fußballfelder) umfassenden Gebiet den vollkommen neuen Stadtteil „Röthelheimpark“ entstehen, der Wohnraum verschiedener Preisklassen für alle Generationen, eine Variation vieler Gewerbesektoren sowie großflächige Naturschutzgebiete und Grünanlagen beinhaltet. Nach Einschätzung der Schüler entstand durch die Konversion ein Musterbeispiel nachhaltiger Stadtentwicklung, das möglicherweise auch als Vorbild für die gerade aktuellen Schweinfurter Konversionsmaßnahmen dienen kann. Viele einschlägige Merkmale wie die ausgezeichnete Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit, die kurzen Wege innerhalb des Stadtviertels, die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie das umfangreiche und gleichzeitig differenzierte Arbeitsplatzangebot wurden an Ort und Stelle notiert.

Aufgrund der idealen, sowohl zentrums- als auch naturnahen Lage besticht der Stadtteil durch seinen hohen Wohnwert. Außerdem hilft das neue Angebot, die angespannte Wohnsituation der in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsenen „Siemens-Stadt“ zu lindern. Attraktive Möglichkeiten für die Begegnung aller Alters- und Lebensstilgruppen sowie vielfältige integrative und internationale Bildungsangebote zeugen von der weltoffenen Willkommenskultur dieses Stadtbezirks. Außerdem erkundeten die Schüler mit Hilfe umfangreichen statistischen Materials die demographischen und sozialen Strukturen weiterer ausgewählter Stadtviertel, wie z.B. die Markgrafenstadt, den Burgberg und den Anger. Sie übten dabei wichtige geographische „Methoden vor Ort“, wie z.B. Beobachten, Befragen, Zählen, Auswerten von Statistiken und Diagrammen, Messen, Orientieren mit Karten, selbständiges Kartieren und Präsentieren. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit wurden alle Ziele klimaneutral, nämlich mit der Bahn, öffentlicher Buslinie und zu Fuß erreicht.

Barbara Schug, Fotos: Daniel Horway