Category Archives: Unterricht

Im Dezember in die Tropen?

  • IMG_4236
  • IMG_4237
  • image slider
  • IMG_4235
html5 slideshow by WOWSlider.com v8.8

Eine Exkursion in den Botanischen Garten macht`s möglich!

 

Direkt am Tag nach Nikolaus trafen sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b am Schweinfurter Hauptbahnhof, um die regnerische Vorweihnachtszeit Schweinfurts für einen Schultag einzutauschen. Und zwar gegen z. T. ähnlich feuchtes, aber durchaus wärmeres Klima, nachgestellt in den Treibhäusern des Botanischen Gartens der Universität Würzburg. Staunend betraten wir den Tropenwald Amazoniens und begriffen wortwörtlich mit unseren Händen, wie sich Orchideen über samtweiche Luftwurzeln mit Wasser versorgen oder wie Bananenbäume über ihre riesigen Blätter Licht selbst in den unteren Stockwerken des Waldes aufnehmen können. Der Nebelwald der Anden überraschte uns mit einer Vielzahl an kleinblättrigen Farnen und sich gegen Kälte schützende Polsterpflanzen. Während die wasserspeichernden Sukkulenten in Afrika gemeinhin als Wolfsmichgewächse bezeichnet werden, so zählen sie in Amerika zu den Kakteen, den Euphorbien. Ohne sie anzufassen, konnten wir feststellen, dass sie deutlich weniger Stacheln haben als ihre afrikanischen Verwandten. Dass ein Elefantenfuß, der über Jahre hinweg mit dem am Fuße des Stammes gespeicherten Wasser überleben kann, einem Elefantenfuß zum Verwechseln ähnlich sieht, bemerkten wir, als wir beinahe über ihn stolperten. Den Abschluss der Veranstaltung legte unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin des botanischen Instituts in den Bereich der tropischen Nutzpflanzen. Jeder verstand mit einem Blick auf den Kakaobaum, warum dieses Gewächs zu den Stammblütlern zählt. Dass Kakaobohnen nach der Fermentierung ohne Zusatz von Milch oder Zucker eher etwas bitter schmecken, das wussten einige von uns bis zu diesem Tag noch nicht und waren daher sehr überrascht – im positiven Sinne. Ein ganz herzlicher Dank ergeht an die Schülerinnen und Schüler, die mit den Guides im Botanischen Garten über das Klima, die Vegetation und ihre Anpassungsstrategien diskutierten sowie den Kolleginnen und Kollegen, die uns an diesem Tag ihren Unterricht für diesen tollen Ausflug überließen.  

C. Sauer und Tobias Maywald

 

 

 

Störtebekers W-Seminar in der FH-Bibliothek

  • bild_02
  • jquery image carousel
  • bild_01
css image slider by WOWSlider.com v8.8

Dass man im W-Seminar Literatur suchen, sichten, auswerten muss, um daraus seine eigenen Gedanken zu einem bestimmten Thema aufs Papier zu bringen, das ist mittlerweile jedem klar, der die Oberstufe des Gymnasiums besucht. Dass man dabei tatkräftige Unterstützung hat, davon konnte sich das W-Seminar im Leitfach Geografie am 15.11.2018 überzeugen. In einer effektiv gestalteten Schulung lernten die Schülerinnen und Schüler, wie man in einer Bibliothek nach Monografien, Zeitschriften, E-Books, Statistiken und Aufsätzen recherchiert, um möglichst schnell und gezielt für sein Thema an Informationen zu gelangen. Hinzu kommt, dass wir einen riesigen Pluspunkt mit der Lage unseres Gymnasiums neben der FH Schweinfurt haben: Innerhalb von zwei Minuten ist man dort in der Bibliothek und kann seine per Fernleihe bestellten Bücher kostenlos abholen oder dort einsehen, scannen oder ausleihen. Den Bibliotheksausweis gab es als Give-away am Ende unseres Besuchs dazu. Dann kann es ja bald mit dem Schreiben losgehen…  

C. Sauer

 

Nach gestern dämmert es auch morgen

  • carousel jquery
  • DSCN1271
css image gallery by WOWSlider.com v8.8

Unterrichtsgang des Kunstkurses in die Ausstellung „Nach gestern dämmert es auch morgen“ des Kunstvereins Schweinfurt e. V. im Kunstsalong der Kunsthalle. Am 13.Dezember 2018 durfte der Kunstkurs der 11. Jgst. mit Frau Kaufmann und Frau Gräb in den Kunstsalong des Kunstvereins Schweinfurt e. V. in der Kunsthalle, genauer gesagt in die dortige Debütanten-Ausstellung von Tobias Wryzykowski. Seine auf den ersten Blick abstrakt anmutenden Gemälde erinnern an Landschaften, in denen der Betrachter immer wieder Neues entdecken kann. Deswegen wohl erhielt Wryzykowskis Ausstellung den Titel „Nach gestern dämmert es auch morgen“. Die Ironie im Titel findet sich durchaus auch in Wryzykowskis Bildern, was sie spannend und mutig bezüglich der Malerei wirken lässt. Das Besondere war, dass sich der Künstler selbst Zeit nahm, um den Schülerinnen und Schülern persönlich für ihre Fragen zur Verfügung zu stehen. Der preisgekrönte Künstler sprach dabei unter Anderem über seine Arbeiten, über künstlerische Maltechniken sowie über Studiengänge an der Kunsthochschule. Diese außergewöhnliche Chance des direkten Künstlerkontakts ermöglichte StRin Andrea Kaufmann. Unserem neuen Schulleiter Thomas Kreutzmann verdanken wir, dass wir diese einmalige Gelegenheit wahrnehmen durften!

Irene Gräb

Vorlesewettbewerb Deutsch

 

 

Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn (Jorgelius Borges)

Unter diesem Motto traten im Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels für die sechsten Klassen am 6. Dezember 2018 zwei Klassensieger gegeneinander an. Sie wollten den schulbesten Vorleser oder die beste Vorleserin ermitteln. Für die 6a erschien Luise, und die 6b wurde von Jeremias vertreten. Um den aufgeregten Vorlesern die Nervosität zu nehmen, stellten sich zunächst die Mitglieder der Jury vor. Diese setzte sich zusammen aus dem Vorjahressieger Tim, zwei Referendarinnen des Deutschseminars, Frau Marlene Scholder und Frau Lisa Wrosch, Frau Andrea Gollbach als Vertreterin der Schülerbücherei, Frau Marion Clark und Frau Susanne Beuschel, der Organisatorin des Wettbewerbs. Die beiden leseeifrigen Klassensieger durften außerdem jeweils einen Freund bzw. eine Freundin zu ihrer Unterstützung mitbringen. Als Erstes lasen die Teilnehmer einen selbst gewählten Textausschnitt aus einem ihrer Lieblingsbücher vor. Dabei erweckten sie die Helden aus Black Beauty und Jeremy James – Elefanten sitzen nicht auf Autos zum Leben. Danach mussten sie aus einem unbekannten Buch vorlesen (Raquel J. Palacio: Wunder) was natürlich schon ein wenig schwieriger war. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik und die lebendige Gestaltung des Gelesenen. Nach dem spannenden Wettstreit konnte sich die Jury auf Luise als erste Siegerin einigen, die unsere Schule im Februar beim Stadtentscheid vertreten wird. Dafür wünschen wir ihr natürlich jetzt schon viel Erfolg. Die beiden teilnehmenden Schüler erhielten einen Büchergutschein und eine Urkunde als Anerkennung ihrer Leistung. Die Preise wurden vom Elternbeirat gestiftet, dafür danken wir herzlich.

Susanne Beuschel

Tourismus und Naturschutz – gegen- oder miteinander?

„Miteinander!“ lautete das überwiegende Fazit des Expertenvortrags für die fünf Geographiekurse der Oberstufe. Referentin war Lisa Majewski, eine ehemalige Schülerin des OMG (Abitur 2011). Ihr Studium der Geographie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg schloss sie mit Bachelor und Master ab. Neben ihrer Tätigkeit in der Lehre führt sie als Doktorandin am Lehrstuhl für Geographie und Regionalforschung seit 2017 ein Forschungsprojekt über die regionalwirtschaftliche Bedeutung des Tourismus in deutschen Schutzgebieten durch, das sie den anwesenden Schülern vorstellte.

Zunächst erläuterte sie uns die unterschiedlichen Kategorien von Großschutzgebieten, nämlich Naturparks, Nationalparks und UNESCO-Biosphärenreservate, ihr eigentliches Spezialgebiet. Diese Biosphärenreservate wie z. B. das in unserer Rhön oder auch die Elbelandschaft sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung, die in verschiedene Zonen gegliedert sind. Majewski berichtete mit anschaulichem Bildmaterial von ihren Untersuchungen und Befragungen der Touristen in diesen Gebieten, die sie im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz durchführte. Über Zeiträume, Motive für den Besuch, benutzte Verkehrsmittel, bevorzugte Aktivitäten und das jeweils in der Region ausgegebene Geld wurden Tausende von Daten erhoben, Statistiken und Diagramme erstellt, die zur Weiterentwicklung der Schutzgebiete verwendet werden können. So wurde klar, dass beispielsweise das Biosphärenreservat Rhön typischerweise von Tagesgästen besucht wird, die häufig auch die Nebensaison nutzen, da dann das Wetter für Wanderer günstiger ist. Konkurrierende Flächenansprüche wie z. B. zwischen Land- oder Forstwirtschaft und Naturschutz wurden ebenso thematisiert wie die auftretenden Umweltbelastungen durch die überwiegende Nutzung privater PKWs bei der Anreise. Während der Präsentation und bei der Beantwortung der Schülerfragen wurde klar, dass vor allem peripher gelegene ländliche Räume von der Einrichtung anerkannter Schutzgebiete ökonomisch profitieren, da sie dann touristisch gezielter vermarktet und regionale Wirtschaftskreisläufe geschlossen werden können, was letztlich dann auch Arbeitsplätze sowie direkte und indirekte Einkommen schafft.

Lara, Oshini und Mona, Barbara Schug

„Denk mal – worauf baut Europa?“

  • 1zVfkO40fQ12WU8kj5Rg
  • responsive slider
  • YAfQjICOuwtYTgui6G1j
javascript carousel by WOWSlider.com v8.8

….. war das Motto des 65. Europäischen Wettbewerbes im Rahmen des Kulturerbejahres 2018. Am 20. November lud der Bezirksverband der Europa-Union Unterfranken in der Regierung von Unterfranken zur Vernissage ein, welche durch den Regierungspräsidenten Dr. Paul Beinhofer gemeinsam mit dem Bezirkstagspräsidenten Erwin Dotzel eröffnet wurde. Eine besondere Ehre kam dabei unserer Schülerin Hira Ali zuteil, da sie ihre auf Bundesebene prämierte Arbeit nicht nur ausstellen, sondern den Besuchern auch persönlich vorstellen konnte. Im Rahmen des Modules „Das geschriebene Wort“ setzte sie sich mit dem Thema Graffiti als einer global verständlichen Schriftsprache auseinander, die auch außerhalb des musealen Umraumes Botschaften durch künstlerische Gestaltungen vermittelt. So ist Graffiti/Street-Art eine populäre und auf den ersten Blick noch recht junge Form des künstlerischen sowie politischen Ausdrucks, die jedoch bei genauerer Betrachtung auch in Europa tiefgreifende Wurzeln schlägt, denkt man beispielsweise an die Malereien auf den Höhlenwänden in Lascaux oder die erhaltenen Botschaften auf den Mauern in Pompeji. Bewusst wählte Hira Ali den Begriff „Tradition“ für ihre Arbeit, um ausgehend von der bayrischen Tradition, als Ausdruck ihres momentanen Lebensraumes, auf das Miteinander verschiedenster Traditionen in Europa aufmerksam zu machen. Ihre Erläuterungen rundete sie schließlich mit einem Zitat von Jean Jaurès ab: „Tradition heißt nicht Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen halten.“ Die Arbeit von Hira Ali ist neben weiteren sehenswerten unterfränkischen Siegerarbeiten noch bis 30.November 2018 im Foyer der Regierung von Unterfranken zu sehen.

Carina Streng

 

P-Seminar Buchwoche

  • 20181115_131750
  • jquery slideshow
  • 20181115_131955
javascript carousel by WOWSlider.com v8.8

„Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.“
Heinrich Heine

Mit diesem Motto ist das P-Seminar Deutsch unter der Leitung von Frau Beuschel am Mittwoch, den 14.11.18, in die dreitägige Buchwoche mit dem Thema „Krimi & Fantasy“ gestartet. Nach der Auftaktveranstaltung am Mittwochmorgen für die Schulleitung, das Hugendubel-Team, den Autor Sören Prescher und alle interessierten Lehrer ging es weiter mit dem ersten Highlight für die 5. bis 8. Jahrgangsstufe. Für diese Klassen fand am Mittwoch in der 3. & 4. Stunde eine Lesung von Herrn Prescher zu seinem Buch „Sherlock Holmes taucht ab“ mit anschließender Fragerunde statt, an der sich alle Schüler mit großer Begeisterung beteiligt haben. Danach folgte bis Freitag, den 16.11.18, für alle Klassen bis zur 8. Jahrgangsstufe ein 45-minütiger Besuch der Buchwoche. In dieser Zeit konnten sich die Schüler in den Themenbereichen „Krimi & Abenteuer“, „Fantasy“, „Romantasy“ und „Mythen & Fabelwesen“ umschauen, Quizze lösen oder einfach im Lesebereich mit einem Buch in der Hand entspannen und sich von der Welt der Bücher verzaubern lassen. Die vier Gewinner der Quizze sind Viktor Krappmann (7b), Nicole Grindl (5b), Brin Armin (7a) und Marlene Stadlbauer (7c), herzlichen Glückwunsch und ebenfalls ein großes Lob an alle Quizteilnehmer, für die es dieses Mal leider nicht gereicht hat. Am Donnerstag, den 15.11.18, wurde die Buchwoche dann von 13.00 – 13.30 Uhr auch für alle anderen Interessierten geöffnet, um der gesamten Schulfamilie einen Einblick in die neumonatige Arbeit des P-Seminars zu ermöglichen. Durch die großartige Unterstützung der Buchhandlung Hugendubel ist es dem P-Seminar gelungen, eine einzigartige Mischung aus Klassikern, den eigenen Lieblingsbüchern, einigen Geheimtipps und Neuerscheinungen zu kreieren. So fand die Buchwoche mit ihrer speziellen Auswahl an Büchern bei allen Schülern großen Gefallen und dem P-Seminar ist es hoffentlich gelungen auch einige Lesemuffel für die Welt der Bücher zu begeistern.