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Der Bundesweite Vorlesetag 2018 – Tanja Henn liest für die Jahrgangsstufen fünf und sechs

Werden die sieben Kinder, genannt „Die Falken“, den unsympathischen Erpresser zur Strecke bringen? Die Kinderbuchautorin Tanja Henn las aus ihrem Erstlingswerk „Erpresser im Schlosshotel“, einer spannenden Geschichte, der die Schülerinnen und Schüler aufmerksam folgten. Zusätzlich wurde die Lesung aufgelockert durch Zwischenfragen der Autorin, um das Verständnis und die Aufmerksamkeit zu sichern. Im Anschluss legte die Schriftstellerin dar, wann sie mit dem Schreiben begonnen hat und wie ein Buch entsteht. So erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Einblicke in den vorgelesenen Krimi, sondern erfuhren auch einiges über die Arbeit eines Schriftstellers sowie über redaktionelle Zusammenhänge. Schließlich hatten unsere aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörer auch jede Menge Fragen an Frau Henn, die sie geduldig und kompetent beantworten konnte. Die Veranstaltung wurde durch den Elternbeirat großzügig unterstützt, dafür danken wir recht herzlich.  

Die drei Kinderkrimis aus der Serie „Ein Falken-Fall“ von Tanja Henn sind ab sofort in unserer Schülerbücherei auszuleihen.

Die Kinder der 6a äußern sich folgendermaßen:

  • Ich fand die Buchvorstellung von Tanja Henn sehr spannend, jedoch hat sie viel darüber gesagt, wie sie das Buch geschrieben hat.
  • Ich finde, dass es gut vorgelesen und spannend geschrieben ist.
  • Es war sehr schön und die Frau Henn war sehr nett. Ihr Buch war total spannend und aufregend, auch die Umschläge des Buches waren sehr schön und passend.
  • Ich fand die Buchvorstellung gut, weil sie hat uns in ihren Vortrag auch mit hinein genommen und uns war nicht langweilig. Frau Henn war sehr nett und lustig und ich fand nett, als sie ihre Geschichten erzählt hat.

Birgit von Hirschhausen und Kinder aus der 6a

Stadtfinale Fußball Jungen III

Am Mittwoch, 24.10.2018, fand das Stadtfinale Fußball der Altersklasse Jungen III im Willy-Sachs-Stadion statt. Die 14 Jungs des OMG-Teams zeigten in den beiden Spielen gegen das Celtis-Gymnasium sowie die Wilhelm-Sattler-Realschule vollen Einsatz. Torhungrig gewannen sie das erste Spiel souverän gegen das Celtis-Gymnasium mit 4:1, mussten sich aber anschließend  der Mannschaft der Wilhelm-Sattler-Realschule klar geschlagen geben. Mit folgenden Spielergebnissen hat sich die Wilhelm-Sattler-Realschule eindeutig qualifiziert:

Wilhelm-Sattler-Realschule                       2:0                        Celtis-Gymnasium

Olympia-Morata-Gymnasium                   4:1                        Celtis-Gymnasium

Olympia-Morata-Gymnasium                   0:5                        Wilhelm-Sattler-Realschule

Sportmotoriktest in den 7. Klassen

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Am 18.10.2018 absolvierten die 7. Klassen den Deutschen-Motorik-Test. Motiviert und leistungsbereit zeigten die Schülerinnen und Schüler ihre Fähigkeiten in den Bereichen Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination, indem sie an einzelnen Teststationen sportmotorische Aufgaben bewältigten. Die wissenschaftliche Auswertung liefert eine optimale Basis für die Vorbereitung auf die Wintersportwoche sowie für die Durchführung des Sportunterrichts generell. Ein großer Dank geht an das aktuelle Sport-Seminar des OMG, welches mit seiner tatkräftigen Unterstützung die Durchführung erst ermöglichte!

André Steinmetz

Warum ist die Banane krumm?

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Was sind fair gehandelte Produkte? Woran erkenne ich sie? Warum und wie profitieren diejenigen, die die Lebensmittel herstellen, wenn sie ihre Produkte fair produzieren und vermarkten? Was versteht man eigentlich unter dem Begriff „Nachhaltigkeit“? Schützen wir mit dem fairen Handel das Klima? Ab wann macht es Sinn, bei einem einheimischen Direktvermarkter einzukaufen? All diese nicht unbedingt leichten Fragen wurden in einer die Fächer Deutsch, Geografie und Englisch übergreifenden Unterrichtseinheit in der Woche der Nachhaltigkeit thematisiert. Die Klasse 6a entwarf aus diskursiven Texten rund um die Banane heraus ein Cluster und begann damit, ein Schaubild zu erstellen, das den Weg der Banane vom Erzeugerland auf unseren Tisch veranschaulicht. Alle theoretischen Grundlagen mündeten und mundeten in einem gesunden, fairen, regionalen und saisonalen Frühstück. Gerade weil das OMG Umwelt- und Fairtrade-Schule ist, betonten die Schülerinnen und Schüler dass wir alle verantwortungsvoll mit dem, was uns die Erde schenkt, umgehen müssen, um uns selbst und die nachfolgenden Generationen nicht unserer Lebensgrundlagen zu berauben. Danke für diese Botschaft, liebe 6a!

C. Sauer

Zeigt her Eure Füße …

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Im Rahmen der Projektwoche zur Nachhaltigkeit errechneten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a in einer webbasierten Unterrichtseinheit ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck und verglichen ihn mit dem viel kleineren von jungen Menschen aus Ghana. In Kleingruppen erarbeiteten sie Maßnahmen, ihren eigenen Fußabdruck an geeigneten Stellen zu verringern (Ernährung, Wohnen, Mobilität, Konsum). Abschließend befassten sie sich mit dem aktuell noch ungelösten Konflikt um das nordrheinwestfälische Braunkohlegebiet „Hambacher Forst“ unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Barbara Schug mit 8a

 

Studienseminar Geographie befasst sich mit der Schweinfurter Altstadtsanierung

Mit dem Leiter der Sanierungsstelle Richard Riegler erkundeten die Teilnehmer des Studienseminars Geographie des Olympia-Morata-Gymnasiums die Anstrengungen der Stadt Schweinfurt in den vergangenen Jahrzehnten, ihre Altstadtbezirke wieder lebenswert zu gestalten. Für viele Bewohner unattraktiv geworden, hatte die Schweinfurter Altstadt zwischen 1950 und 1980 einen dramatischen Rückgang der Bevölkerung von annähernd 8000 auf nur noch rund 2800 zu verzeichnen. Mit den Mitteln der Städtebauförderung konnte die Stadt jedoch seit Ende der 1970er Jahre den weiteren Verfall und Bedeutungsrückgang der Altstadt stoppen und diese als Wohn-, Arbeits- und Erlebnisraum aufwerten, und zwar sowohl durch Erhaltung und Sanierung historischer Bausubstanz als auch durch attraktive Neubauten mit zeitgemäßer Ausstattung.

Von der Dachterrasse des Rathauses aus verschafften sich die angehenden Geographielehrer mit ihrer Seminarlehrerin Barbara Schug einen ersten Überblick über die verschiedenen Sanierungsgebiete der Stadt. Danach führte Riegler die Gruppe an mehrere Standorte, die teilweise wie die sogenannte „südliche Altstadt“ um den Schrotturm schon abgeschlossen sind oder sich noch in der Entwicklung befinden, wie etwa die Krumme Gasse und der Obere Wall. Die beiden Studienreferendare waren von den Erfolgen der Stadtsanierung nach dem beispielhaften „Schweinfurter Modell“ sehr beeindruckt und lobten die sensible Sanierung von Baudenkmälern, aber auch das für Schweinfurt typische unverkrampfte und oft innovative Nebeneinander von Alt und Neu. So spiegelt sich z.B. der zur Stadtbibliothek umfunktionierte Ebracher Hof aus dem 15. Jahrhundert facettenreich in den großen Fenstern des Hauptzollamts aus dem 21. Jahrhundert und steht dem ebenso modernen Gebäude des Georg-Schäfer-Museums direkt gegenüber. Große Anerkennung fanden auch die Bemühungen zur fußgänger- und fahrradfreundlichen Stadt, die Konzeption der sogenannten „Wohnhöfe“, die das soziale Miteinander der Altstadtbewohner fördern, sowie die nahezu durchgehende „Grünverbindung“ um das Stadtzentrum. Ein Abstecher an die neu gestaltete Mainlände mit dem Jugendgästehaus, dem Stadtstrand und dem geodätischen Referenzpunkt verdeutlichte die jüngste Öffnung der Stadt hin zu ihrem Flussufer.

(Bericht: Barbara Schug, Studienseminar Geographie, Foto: Carola Treiber)

 

Goethe, Schiller und eine Kakerlake namens Herrmann

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Die Weimarfahrt der Q 11 am 19.10.2018 

  • „Persönlich interessiert mich Goethes und Schillers Leben einfach nicht, was bringt mir das im Leben weiter, wenn ich die Biographie von 2, einst berühmten Dichtern kenne?“

So die Reaktion eines Schülers oder einer Schülerin. Tja, das ist natürlich die Frage….

Erfreulicherweise kommentierte die Mehrzahl der Teilnehmer*innen die Exkursion eher positiv:

  • Interessant und gute Idee, schöne Stadt, aber viel auf einmal (→ 2 Tage?)
  • Interessant, originale Möbel usw. zu sehen
  • Es war körperlich sehr anstrengend.
  • Die Stadt war süß und die Architektur beeindruckend.
  • Die Führerin war nett, aber meine Beine tun weh vom vielen Laufen.
  • Weimar ist eine kleine Stadt mit großer Bedeutung und Geschichte (und wenigen Asialäden).
  • Der Eismann gab mir mit den Worten „Bella Grande“ eine Kugel Eis umsonst.
  • Weimar hat auch uns eine gute Erinnerung hinterlassen, denn wir bekamen 5 Kugeln Eis und 2 Milchshakes umsonst. Es hat sich gelohnt!

Für alle Kurse gab es eine Führung durch das Nationalmuseum mit umfangreichen Informationen. Dann ging es ohne Unterbrechung aber mit Audioguide am Ohr weiter durch Goethes repräsentatives Wohnhaus. Natürlich wurden wir auch durch das Schillersche Wohnhaus geführt und lernten bei einer Stadtführung mit Kurzreferaten von  Schülern*innen die wichtigsten Stationen der Weimarer Klassik kennen.

  • Es war schön, die Wohnhäuser von Goethe und Schiller betreten zu dürfen.
  • Obwohl Goethe und Schiller bereits tot sind, wurden diese durch den Ausflug ein Stück lebendiger.
  • Wir sind zwar viel gelaufen, aber ich fand die Exkursion sehr interessant und wir bekamen genaue Infos über Goethe und Schiller, war cooler, als ich dachte.
  • Dieser Ausflug hat unsere Vorstellungen von Goethe und Schiller vertieft.

Anschließend war der allgemeine Hunger groß, die Füße schmerzten und alle Teilnehmer*innen konnten das Städtchen individuell für sich erobern und dabei die unterschiedlichsten Erfahrungen machen.

  • Uns hat es gefallen, denn wir bekamen einen tiefen Eindruck von Goethes und Schillers Leben. Außerdem aßen wir eine große „Thüringer Rostbratwurst“ am Marktplatz.
  • Außergewöhnliche Begegnung in Weimar:
  • Eigentlich ist Weimar für Goethe und Schiller bekannt. In einem kleinen Laden mit einer sehr großen Steine-/ Insektensammlung durfte Jasmin aber eine besondere Erfahrung machen: Eine Kakerlake namens Herrmann, 1,5 Jahre alt, 10cm groß, auf die Hand nehmen und streicheln. Wenn wir an Weimar denken, kommen uns nun die Namen Goethe, Schiller und Herrmann in den Sinn, danke Weimar!

Birgit von Hirschhausen