Wir wünschen schöne, erholsame Ferien

Unser Sekretariat ist während der Ferien wie folgt geöffnet:

11.06.19 bis 21.06.19 von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr, 

das Direktorat ist vom 11.06.19 bis 21.06.19

von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr besetzt.

Thomas Kreutzmann, OStD

Schulleiter

 

 

 

Bitte benutzen Sie den Eingang am Verwaltungstrakt, dort befindet sich eine Türklingel.

One Friday for Future

  • Olympia-Morata-Gymnasium_am_ZAE_Bayern2
  • Olympia-Morata-Gymnasium_am_ZAE_Bayern3
  • html5 slider
  • Olympia-Morata-Gymnasium_am_ZAE_Bayern1
bootstrap slider by WOWSlider.com v8.8

„Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?“ (Greta Thunberg, 16-jährige Klima-Aktivistin im Streik)

Dass die zitierte Aussage von Greta Thunberg in dieser verallgemeinernden Form nicht haltbar ist, davon durften sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8b selbst überzeugen: Am Freitag, den 01.03.2019, besuchten sie gemeinsam mit ihren Physiklehrkräften Monika Metzger und Bastian Paskuda das Zentrum für angewandte Energietechnik (ZAE) in Würzburg und trafen ebendort zahlreiche Wissenschaftler, die an innovativen energietechnischen Lösungen forschen, welche ihrerseits ihren Beitrag zur Verbesserung der Klimasituation leisten. Nach einem sehr schön gestalteten, einleitenden Vortrag von Frau Martina Vornberger, die sowohl das Bedrohungspotential der aktuellen Lage aufzeigte als auch einen visionären Blick auf das neue Energiezeitalter richtete, konnten die Schülerinnen und Schülern den Zukunftsgestaltern bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken: In verschiedenen Laboren wurden sie dabei Zeuge erkenntnisbasierter Grundlagenforschung, durften energiespeichernde Nanomaterialien durch ihre Finger rieseln lassen, machten sich ein Bild über thermophysikalische Prozesse und staunten schlussendlich darüber, in welcher Form die Ergebnisse der Wissenschaftler in realen Objekten wie z.B. Fensterglasscheiben Eingang finden. Wirklich beeindruckend, mit welchem Elan, mit welcher Begeisterung und mit welcher Geduld hier tolle Menschen nach Antworten auf drängende Probleme unserer Zeit suchen! Abgerundet wurde die Exkursion an das ZAE noch durch den Besuch einer interaktiven Ausstellung, in welcher die Schülerinnen und Schüler für energiesparendes und ressourcenschonendes Handeln sensibilisiert wurden. Erlebnisse anderer Art konnten die Achtklässler im MIND-Center der Universität Würzburg sammeln, welches vis-à-vis zum ZAE liegt und deshalb an diesem Projekttag ebenfalls „aufgesucht“ wurde. In der dortigen Touch-Science-Ausstellung konnten sie – nomen est omen – Wissenschaft im wahrsten Wortsinn be-greifen, wozu die zahlreichen Exponate beitrugen: So steuerten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Gedanken einen Ball in das gegnerische Tor, bestaunten die nebulösen Bahnen der natürlichen radioaktiven Strahlung, versenkten Stahlkugeln in schwarzen Löchern oder radelten in Lichtgeschwindigkeit auf dem Einstein-Rad durch das sich biegende und beugende Tübingen. Nicht auf dem Rad, sondern mit dem Bus ging es schließlich zurück nach Schweinfurt, wo die gesamte Gruppe pünktlich um 12.55 Uhr in die Ferien entlassen werden konnte. Die Schülerinnen und Schüler hatten also nun Zeit das Erfahrene zu verarbeiten. Sicherlich wird dieser Projekttag im Zeichen der Energie bei vielen dazu beitragen, das eigene Umweltverhalten kritisch zu hinterfragen und den persönlichen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Zudem haben die Achtklässler Gewissheit darüber, dass es durchaus Menschen gibt, die sich um die Zukunft kümmern.

Bastian Paskuda

 

Wenn Wissenschaft auf Drachen und fliegende Bote trifft,…

  • 20190327_113750(0)
  • 20190330_173027
  • 20190327_113722
  • 20190327_104529
  • image slider
  • 20190327_104603
bootstrap slider by WOWSlider.com v8.8

… dann befinden wir uns mitten im Natur und Technik-Unterricht.

Im Rahmen eines NuT-Projekts besuchten alle 5. Klassen die Wissenswerkstatt in Schweinfurt. Dort ging es darum, Luftkissenboote zu bauen. Die Schülerinnen der Klasse 5a erhielten am 27.03.2019 zunächst eine aufschlussreiche Führung durch die Räumlichkeiten der Wissenswerkstatt. Die Jung-Forscherinnen hatten dabei die Möglichkeit, sich über die Vielfalt der hier angebotenen Technik-Workshops zu informieren. Als Schmankerl konnten die Schaulustigen einem 3D-Drucker in Echtzeit bei der Arbeit zusehen, der während ihres Aufenthaltes eine Drachenskulptur anfertigte. Dann erfolgte ein kurzer filmischer Einblick in die Konstruktion und Funktionsweise von Hovercraft-Fahrzeugen. In den anschließenden Stunden erlernten die kleinen Wissenschaftlerinnen nach einer Sicherheitseinweisung vielfältige Arbeitstechniken, u. a. den Umgang mit einer Bohrmaschine oder das Verlöten von Stromkabeln. Die handwerklich Geschickten hantierten wie die Profis mit Abisolierzangen und Schlitzschraubendrehern und erfassten die funktionalen Prinzipien eines einfachen Stromkreislaufs. Zudem beschäftigten sie sich mit den physikalischen Grundlagen, die den Auftrieb, das Schweben und Gleiten des Hovercrafts ermöglichen. Am Ende des Projekts ging jede Tüftlerin nicht nur mit einem reichen Erfahrungsschatz, sondern auch mit ihrem eigenen, funktionstüchtigen und personalisierten Luftkissenboot wieder nach Hause. Einige Impressionen wurden von den Schülerinnen kreativ in Gedichtform gefasst.

Tanja Merkel

Unser Luftkissenboot

In der Wissenswerkstatt waren wir ganz aufgeregt

und haben uns mächtig ins Zeug gelegt.

Da! Ein 3D-Drucker! Er arbeitet ratz-fatz!

Das wird wohl ein Drache, keine Miezekatz‘!

Auch wie ein Luftkissenboot funktioniert

habe ich ganz schnell kapiert:

Einen Motor, zwei Platten – einen Propeller hat´s auch!

Und in der Pause schlugen wir uns voll den Bauch.

Da schau her!

Das Löten gefiel mir sehr!

Am Ende drückte ich ‘nen Knopf

und der Propeller des Bootes drehte sich – wie alles in meinem Kopf!

Insgesamt war es sehr interessant

und wir sagen: Vielen Dank!

Ines, 5a

Die Freude am Lesen…

  • 20190404_144954
  • 20190404_145038
  • 20190404_145255 (1)
  • 20190404_145113
  • 20190404_145255
  • 20190404_145324
  • bootstrap image slider
  • 20190404_082555
bootstrap slider by WOWSlider.com v8.8

… ist vielen Menschen in der heutigen Zeit nicht mehr präsent. Umso wichtiger ist es, dass die Schülerinnen der Klasse 5a im Rahmen eines Unterrichtsgangs in der Buchhandlung Vogel spannende, interessante und kurzweilige Einblicke erhielten, wie die Geschichte des Buchdruckes und die Verbreitung des geschriebenen Wortes im Laufe der Jahrhunderte verliefen. Anlässlich des bevorstehenden „Welttag des Buches“ am 23.04.2019 begaben sich 20 lesebegeisterte Mädchen der Klasse 5a gemeinsam mit den Deutschlehrerinnen Frau Schäfer und Frau Merkel auf eine Expedition, die sie über die Grenzen Schweinfurts und des 21. Jahrhunderts hinaus und auch fort aus der Welt des Realen hinein in die Sphären der Fantasie und Fiktion führen sollte. Nach einem flotten Marsch zum Schweinfurter Roßmarkt erlebten die Klassenkameradinnen einen Vortrag über die Entstehung der Schrift und die Entwicklung des Buchdruckes. Sie erfuhren, welchen ideellen und materiellen Wert Bücher in früheren Epochen hatten und – in Form von Erstausgaben und Original-Drucken von damals – heute noch haben. Spielerisch konnten die Literaturbegeisterten ihr Wissen rund um das Thema „Buch“ in einem Quiz unter Beweis stellen, den reichen Schatz an literarischen Werken in der Buchhandlung durchstöbern und am Ende dann mit einem Buchgeschenk der „Stiftung Lesen“ in der Hand wieder glücklich zurück ans OMG pilgern. Der vielversprechende Titel des ihnen überreichten Fantasy-Werks „Der geheime Kontinent“ (der ein Abenteuer mit Einhörnern, Drachen und Elfen in Aussicht stellte), veranlasste einige Bücherwürmer dazu, bereits auf dem Heimweg neugierig die Nase in ihr Druckwerk zu stecken, statt – wie so oft – die Außenwelt zugunsten ihres Smartphones auszublenden. Nichtsdestotrotz wurden alle Schülerinnen, geleitet von ihren Klassensprecherinnen und behütet von den Lehrkräften, sicher wieder an die Schule und in die reale Lebenswelt zurückgebracht.

Tanja Merkel

Das P-Seminar „Lesen lieben lernen“ in der Stadtbücherei

  • Besuch_Stadtbuecherei-1
  • Besuch_Stadtbuecherei-4
  • css image slider
  • Besuch_Stadtbuecherei-3
bootstrap slider by WOWSlider.com v8.8

Am 2. April 2019 besuchten wir im Rahmen des Projektseminars „Lesen Lieben Lernen“, unter der Leitung von Frau von Hirschhausen, die Stadtbücherei der Stadt Schweinfurt. Zunächst führte Frau von Hirschhausen uns in die untere Etage der Bibliothek und zeigte uns sowohl eine Abteilung mit Reiseführern, als auch einige Bücher, die nützlich für die Abiturvorbereitung sind. Im Erdgeschoss wurden wir auf die aushängenden Bestseller Listen hingewiesen und auch ein Raum, der ausschließlich Zeitungen gewidmet ist, darf in einer Bücherei nicht fehlen. In unserem Projektseminar geht es primär um das Lesen an sich, und wir wollen auch einige Wochen an einer Grundschule verbringen, um die Schüler dort für das Lesen begeistern zu können. An diesem Tag war es also unser Ziel, passende Lektüren für unser Vorhaben auszuwählen. Zu diesem Zweck gingen wir in die Kinderabteilung der Bibliothek, um Inspirationen zu sammeln. Wir stellten fest, dass Bücher inhaltlich zum Teil speziell für Mädchen beziehungsweise Jungen verfasst worden sind, sodass man individuell auf die Interessen der Kinder eingehen kann. Außerdem gibt es Bücher, in welchen mit Hilfe unterschiedlicher Farben Abschnitte markiert sind, die dann von zwei Personen abwechselnd vorgelesen werden können. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die Bilder, mit denen ein Buch ausgestattet ist, da diese die Vorstellungskraft der Kinder aktivieren und somit zum Spaß am Lesen beitragen.

Für unser Projektseminar war dieser Tag sehr wichtig, da wir lernten, welche Kriterien bei der Auswahl für Kinderbücher zu beachten sind, um die Schüler für das Thema „Lesen“ zu motivieren.  

Miriam

 

  • 20190409_113834_dominus_et_servus
  • 20190409_121535_Gruppenfoto_1
  • jquery image slider
  • P1080739
bootstrap slider by WOWSlider.com v8.8

Auch in diesem Schuljahr besuchten die Lateinschüler(-innen) der 6. Klassen das Pompejanum in Aschaffenburg. Während einer interessanten Führung in dem von König Ludwig I errichteten Nachbau einer römischen Villa erhielten die Schüler(innen) viele Informationen über das Alltagsleben einer römischen Familie: So erfuhren sie zum Beispiel, womit der Hausherr sein Geld verdiente, weshalb im Atrium des Hauses vormittags viel los war, welche Aufgaben die Hausfrau erledigen musste und was die zahlreichen Haussklaven zu tun hatten. Der Geruch des römischen Maggis, einer Fischsauce namens „garum“, und die Einkleidung zweier Mitschüler in typisch römische Kleidung werden allen in Erinnerung bleiben.

Yvonne Helbig