Schulgebäude

Schulgebäude

 

Am Rande der westlichen Innenstadt Schweinfurts entstand zwischen 1955 und 1957 die großzügige Schulanlage des Olympia-Morata-Gymnasiums. Die Architekten Fred Angerer und Nikolaus Woita schufen einen bis heute wegweisenden Schulbau, in dem sich moderne Architektur und pädagogische Zweckmäßigkeit symbiotisch ergänzen.

Das Schulhaus zeichnet sich durch eine geringe Geschosszahl, Übersichtlichkeit, leichte Orientierung sowie die Einbindung der Natur aus. Der Grundriss besticht durch seine Klarheit. Das OMG besteht aus zwei Atriumbauten, einem quadratischen (für Verwaltung und Fachräume) und einem doppelt so großen, rechteckigen Atrium (für die Klassenzimmer), die beide mit einem verglasten Gang verbunden sind. Die Binnenflächen zwischen den Bauten sind bewusst als begrünte Innen- bzw. Pausenhöfe geplant, so dass von außen abgeschottete, geschützte Gartenhöfe und Außenunterrichtsplätze entstehen. Die Atrien sind reine Ziegelsteinbauten; die Pavillons haben dagegen einen vorgeblendeten Natursteinsockel.

Die Außenansichten der Schulanlage wirken schlicht, sachlich, zweckmäßig und einladend. Von außen eher unscheinbar signalisieren die Gebäude im Innern mit großzügigen Verglasungen zu den Innenhöfen Offenheit und Transparenz. Hier offenbart sich der pädagogische Gedanke, der hinter der Architektur steht: Geschlossenheit als Schutz vor störenden Einflüssen und Öffnung im Innern zur freien Entfaltung der Schülerinnen und Schüler in behüteten Räumen.

Informationen zu der „Höhere-Töchter-Schule Schweinfurt“ die am 25. August 1878 gegründet wurde und aus der das Olympia-Morata-Gymnasium hervorgegangen ist finden sich hier.