Malawi im Zentrum des W-Seminars Geographie

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Im W-Seminar Geographie der Q11 „Afrika – schwarzer oder bunter Kontinent?“ präsentierte die Expertin Franziska Kamm M.Sc. eine von ihr mitgestaltete Projektstudie der GIZ, einer Organisation, die die Bundesregierung unterstützt, ihre Ziele in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung zu erreichen. Die GIZ ist in über 130 Ländern der Erde mit 17 000 Mitarbeitern aktiv. Frau Kamm war erst kurz zuvor von ihrem Projekt in Malawi zurückgekehrt, dessen Zielsetzung es ist, den Cassava-Anbau im ländlichen Raum mit neuen Sorten und effektiveren Anbau-Methoden so zu verbessern, dass die armen Kleinbauern aufgrund der dann erzielten höheren Erträge Teile ihrer Produktion vermarkten und damit die Einkommenssituation ihrer Familien verbessern können. Die Cassava (auch Maniok) ist eine Pflanze, deren stärkehaltige Wurzelknollen in vielen tropischen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Asiens ein wichtiges Grundnahrungsmittel darstellt und in der Verwendung etwa mit unserer Kartoffel vergleichbar ist. Neben interessanten Informationen über die Pflanze, deren Anbau und dem aktuell laufenden Projekt zur ländlichen Entwicklung erhielten die Schüler und die anwesenden Geographiekollegen durch Bilder, Filmaufnahmen und authentische Schilderungen aus erster Hand einen anschaulichen Eindruck über die landschaftliche Schönheit, die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Malawier, aber auch die schwierige wirtschaftliche Situation dieses kleinen Landes im Südosten unseres Nachbarkontinents.

Text: Barbara Schug; Fotos: Angela Bücking