Kategorie-Archiv: Unterrichtsgang

Exkursion der Lateiner der 7. und 8. Jahrgangsstufe nach Würzburg

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Am Dienstag, den 12.06.18 unternahmen fast 50 Lateinschülerinnen und Schüler eine gemeinsame Fahrt nach Würzburg zum Martin-von-Wagner-Museum. Dort wurden sie wie in einer Art Lernzirkel von drei Studenten durch die berühmte Antikensammlung geführt. Mythologische Darstellungen auf Keramik (teilweise aus dem 6. Jhd. v.Chr.), Sarkophage, Kaiserbüsten – die man anhand der verschiedenen Frisuren zeitlich einordnet – und sogar ein antiker Grill wurden gezeigt. Besonderes Interesse fand auch römisches Spielzeug – wie eine „Barbiepuppe“ mit Bauchöffnung für ein Baby. Nach einer kurzen Mittags- bzw. Bummelpause in der Stadt ging es mit dem „Doppeldeckerzug“ zurück nach Schweinfurt. Wir hoffen, allen hat der kleine Ausflug Spaß bereitet!

Ariane Lory

 

Acht Cannabispflanzen im Schlafzimmer!

Am 7. Juni nahm die Klasse 10a im Rahmen des Unterrichts im Fach Wirtschaft und Recht an einem Strafprozess am Amtsgericht teil, bei welchem es um den unerlaubten Besitz und den Anbau einer nicht geringen Menge an Betäubungsmitteln ging.

Besonders spannend war die Diskussion mit Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Schöffen nach dem Prozess. Was wird bei der Strafzumessung beachtet? Welche Aufgaben haben Schöffen? Wie sieht der Beruf des Richters, Staatsanwalts, Rechtsanwalts aus? Diese und viele weitere Fragen wurden interessant geklärt.

Klasse 10a, Elisabeth Seyschab, WR

 

Geographie-Exkursion der Q12: Schüler untersuchen Stadtstrukturen in Erlangen

Migration, Segregation, Konversion und nachhaltige Stadtentwicklung heißen die etwas sperrigen Fachbegriffe aus der Geographie der Q12, hinter denen sich aber spannende Prozesse verstecken, die die beiden Abiturkurse in Erlangen intensiv untersuchten. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften Barbara Schug und Tanja Merkel sowie dem Studienseminar Geographie erforschten sie an ausgewählten Stationen die Strukturen der mittelfränkischen Universitätsstadt. Bereits 1994 waren in Erlangen die US-Streitkräfte abgezogen, sodass überlegt werden musste, wie man die frei gewordenen Flächen einer möglichst optimalen Nachfolgenutzung zuführt. Nach einem Ideenwettbewerb favorisierte man dort bei der Konversion das Konzept einer nachhaltigen Stadtplanung, und zwar gleichermaßen in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht. Dieses zukunftsorientierte Denken ließ nach der Beseitigung diverser Altlasten auf dem 136 Hektar (ca. 200 Fußballfelder) umfassenden Gebiet den vollkommen neuen Stadtteil „Röthelheimpark“ entstehen, der Wohnraum verschiedener Preisklassen für alle Generationen, eine Variation vieler Gewerbesektoren sowie großflächige Naturschutzgebiete und Grünanlagen beinhaltet. Nach Einschätzung der Schüler entstand durch die Konversion ein Musterbeispiel nachhaltiger Stadtentwicklung, das möglicherweise auch als Vorbild für die gerade aktuellen Schweinfurter Konversionsmaßnahmen dienen kann. Viele einschlägige Merkmale wie die ausgezeichnete Fahrrad- und Fußgängerfreundlichkeit, die kurzen Wege innerhalb des Stadtviertels, die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie das umfangreiche und gleichzeitig differenzierte Arbeitsplatzangebot wurden an Ort und Stelle notiert.

Aufgrund der idealen, sowohl zentrums- als auch naturnahen Lage besticht der Stadtteil durch seinen hohen Wohnwert. Außerdem hilft das neue Angebot, die angespannte Wohnsituation der in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsenen „Siemens-Stadt“ zu lindern. Attraktive Möglichkeiten für die Begegnung aller Alters- und Lebensstilgruppen sowie vielfältige integrative und internationale Bildungsangebote zeugen von der weltoffenen Willkommenskultur dieses Stadtbezirks. Außerdem erkundeten die Schüler mit Hilfe umfangreichen statistischen Materials die demographischen und sozialen Strukturen weiterer ausgewählter Stadtviertel, wie z.B. die Markgrafenstadt, den Burgberg und den Anger. Sie übten dabei wichtige geographische „Methoden vor Ort“, wie z.B. Beobachten, Befragen, Zählen, Auswerten von Statistiken und Diagrammen, Messen, Orientieren mit Karten, selbständiges Kartieren und Präsentieren. Im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit wurden alle Ziele klimaneutral, nämlich mit der Bahn, öffentlicher Buslinie und zu Fuß erreicht.

Barbara Schug, Fotos: Daniel Horway

Kabale und Liebe

Am vergangenen Dienstag besuchten die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe gemeinsam mit ihren Deutschlehrern das Schweinfurter Theater. Dort wurde ihnen durch die Inszenierung von Schillers „Kabale und Liebe“ eine Welt voller Liebe, Korruption, Lug und Trug anschaulich vor Augen geführt.

Riemensperger, Hitry 

 

Besuch der historischen Synagoge und des Jüdischen Kulturmuseums in Veitshöchheim

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Am 20. Februar 2018 besuchten die Klassen 9ab zusammen mit den Lehrkräften Herrn Schweser und Frau Dr. Schnepf die ehemalige Synagoge in Veitshöchheim. Während sich zunächst eine Gruppe im Museum anhand eines Arbeitsblattes selbständig die nötigen Informationen erarbeitete, besichtigte die andere Gruppe zusammen mit Frau Dr. Edelmann, unserer kundigen Führerin, die Synagoge. Die Synagoge, die 1730 gebaut wurde, bildete den Mittelpunkt der seit 1644 in Veitshöchheim ansässigen jüdischen Gemeinde, die 1942 mit der Deportation der letzten noch am Ort lebenden Juden ausgelöscht wurde. Der Verkauf dieser Synagoge an die Gemeinde Veitshöchheim (1938) bewahrte das Gebäude vor der Zerstörung in der Reichspogromnacht. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie in ein Feuerwehrhaus umgebaut. Als 1986 das nun leerstehende Gebäude zu einer Kunstgalerie umgebaut werden sollte, entdeckte man im Fußboden die Trümmer der ehemaligen Inneneinrichtung. Nach alten Fotos konnte das Innere der Synagoge wieder vollständig hergestellt werden. Besonders beeindruckt hat uns das mächtige Almemor, also eine Art Kanzel, von der aus die Tora während des Gottesdienstes vorgelesen wurde. Im Dachboden der ehemaligen Synagoge entdeckte man 1986 außerdem die Genisa – eine umfangreiche Ablage von Büchern, Drucken und einigen religiösen Gegenständen (nach jüdischem Gebot dürfen unbrauchbar gewordene Texte nicht vernichtet werden; deshalb werden sie in der Genisa, einem verborgenen Ort oft auf dem Dachboden von Synagogen abgelegt). Im Museum ist ein Teil dieser Veitshöchheimer Genisa ausgestellt. Die verschiedenen Themenbereiche machten uns mit der jüdischen Religion und Literatur, aber auch mit der Geschichte der Veitshöchheimer jüdischen Gemeinde vertraut. Auf dem Dachboden des Museums entdeckten wir auch eine luftige (und ziemlich kalte) Laubhütte, in der die Veitshöchheimer Juden einst Sukkot, das Laubhüttenfest, feierten.

Dr. W. Schnepf

 

Projekttag Physik

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Am 09.02. waren wir, die 8. Klassen, in Würzburg an der Universität, um uns eine Ausstellung zum Thema Energie anzusehen. In zwei Gruppen haben wir uns zuerst einen Vortrag zur Energieforschung mit anschließendem Film angehört und bei einer darauffolgenden Führung durch das ZAE (Zentrum für angewandte Energieforschung) wurden uns verschiedene Erfindungen erklärt, die ausgestellt oder sogar im Haus verbaut waren, wie zum Beispiel isolierendes Luftglas oder wärmereflektierender Stoff, der in einem Sonnensimulator getestet wurde. Zuletzt haben wir mit Hilfe einer Ausstellung ein Quiz ausgefüllt und an Tablets konnten wir unseren ökologischen Fußabdruck bestimmen, d.h. berechnen lassen, wie energiesparend wir leben. Danach haben wir mit der anderen Gruppe Gebäude gewechselt. Im M!ND-Center besuchten wir die Ausstellung „Energiewende“. Hier haben in einem Video verschiedene Leute den Begriff „Energie“ definiert und anschließend konnten wir an verschiedenen Stationen entdecken, wo überall Energie „verbraucht“ wird und welche Einsparmöglichkeiten es gibt. In der Ausstellung gab es auch eine Wärmebildkamera und einen mit einer Trommel verbundenen Pulsmesser.

Jule H. (8a)