Kategorie-Archiv: Religion

Grüße aus La Paz

Lieber Herr Pfarrer Martetschläger,

ein ganz herzliches Vergelt´s Gott für die Überweisung der Spende vom Abi-Gottesdienst, die hilft, das große  Anliegen der Schwestern in La Paz, auch denjenigen Kindern einen Bildungsweg zu eröffnen, die sich das Schulgeld nicht leisten können, Wirklichkeit werden zu lassen. Und das ist nun mit den Spenden aus Deutschland möglich. Dass Sie sich als Seelsorger des Gymnasiums unser Anliegen so treu unterstützen, dafür Ihnen ein besonderer Dank, den Sie bitte auch an Frau Direktorin Kaminski und die Schule weitergeben möchten.

Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Pfarrer Martetschläger, Gottes Segen für Sie persönlich und für Ihr Wirken als Seelsorger in Schule und Pfarrei.

Mit herzlichen Grüßen

L. M. Rita Bodmeier

Evangelisch und katholisch

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Am 14.7.2016 machten sich die 5a und die 5b auf den Weg in die Stadt. Sie informierten sich über die Besonderheiten der Heilig-Geist-Kirche (katholisch) und von St. Johannis (evangelisch). Lebendig erklärte Herr Diakon Holzheid diese älteste Kirche Schweinfurts, wobei auch der Unterschied zwischen „evangelisch“ und „katholisch“ deutlich wurde. In der Heilig-Geist- Kirche wurden alle Schüler/innen erst einmal ruhig und erspürten die Faszination der Stille, erforschten den Kirchenraum. Der Höhepunkt war ein Besuch der Empore im Orgelraum, wo die Schüler/innen von den Orgelklängen der gewaltigen Orgel fast weggefegt wurden. Dieses Erlebnis verschaffte uns Herr Seiwert, der eine Einführung über die Funktion der Orgel und auch ein kurzes Orgelkonzert gab.

Magdalena Becker

Taizé 2016

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Herr Martetschläger lud uns auf das Abenteuer Taizé ein

und 21 von uns sagten: „Wir wollen dabei sein!“ 

Wir machten uns mit wenig auf die Reise,

umso höher waren die inneren errungenen Preise. 

Wir kamen an und wurden sofort aufgenommen,

beim Beten, in den Bibeleinführungen und beim Sonnen.

Ja genau, die Sonne und wir haben den ganzen Tag gelacht,

und in den Gebeten haben wir über uns selbst nachgedacht. 

Das Essen war erstaunlich schmackhaft

und gab für den ganzen Tag Lebenskraft.

Die Gemeinschaft wurde durch Gesellschaftsspiele gestärkt,

vor den Baracken und am Oyak haben wir unsere ähnlichen Ziele bemerkt. 

Insgesamt war dies eine unvergessliche Zeit

und wir sind jetzt für unseren Alltag wieder bereit.

 

Ein Ausflug in das jüdische Kulturmuseum und Synagoge Veitshöchheim

SynagogeWie in den vergangenen Jahren unternahmen auch in diesem Schuljahr die Schülerinnen und Schülern der neunten Jahrgangsstufe eine Exkursion nach Veitshöchheim. Die dort bestehende Synagoge und das angrenzende jüdischen Kulturmuseum boten eine gute Gelegenheit, die jüdische Kultur besser kennen und verstehen zu lernen. Eingeteilt in zwei Gruppen leitete die Fremdenführerin Frau Dr. Edelmann die Jugendlichen fachmännisch und informativ durch die Synagoge. Dort erfuhren sie, dass diese um 1730 erbaut wurde. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde der jüdische Treffpunkt zu einem Feuerwehrhaus umfunktioniert und von innen komplett zerstört. Erst im Jahr 1986 entschloss man sich dazu, die Synagoge wieder so originalgetreu wie möglich zu rekonstruieren, und seit ihrer Einweihung im Jahr 1994 wird diese wieder zu jüdischen Gottesdiensten verwendet. Doch die Frage, ob das wiederaufgebaute Gebäude wirklich eine Synagoge ist, besteht weiterhin, da die Originaltora, das Herzstück einer jeden Synagoge, verloren gegangen ist. Anschließend durften sich die Schülerinnen und Schüler im Kulturmuseum frei bewegen und anhand eines Fragebogens Informationen über das vergangene Leben der Juden in Veitshöchheim sammeln. Durch die Geschichte Dr. Sterns, eines jüdischen Arztes in Veitshöchheim, wurde verdeutlicht, mit welchen Schicksalen die Anhänger der jüdischen Religion zurechtzukommen hatten. Auch Jahreszahlen und Fakten veranschaulichten die gegebenen Informationen und konnten so leichter von den Neuntklässlern verarbeitet werden. Durch diesen informativen Ausflug haben die Schülerinnen und Schüler einen weitgreifenden Einblick in das Judentum und deren Bräuche erlangen und die Religion verstehen können. Ein besonderer Dank geht an die Fremdenführerin Frau Dr. Edelmann! 

Felicia Hauer, Theresa Löffelmann Klasse 9b

 

„Taste the Waste“

Das Thema „gesunde Ernährung“ spielt im OMG als sozialwissenschaftlichem Gymnasium traditionell eine große Rolle. Herauszuheben ist hier das Ernährungs-/Kochpraktikum in der 8. Jahrgangsstufe im Rahmen der sozialpraktischen Grundbildung. Auch die Fachschaften Religion/Ethik leisteten hierzu ihren Beitrag, indem der nach wie vor hochaktuelle Film „Taste the Waste“ von Valentin Thurn gemeinsam im KuK angesehen und im Unterricht bearbeitet wurde.
Die erschreckenden Bilder und Informationen, in welchem Maß bei uns Lebensmittel verschwendet werden und welche Folgen das nicht nur für hungernde Menschen auf der Welt sondern z.B. auch für das Klima hat, machen nachdenklich und regen dazu an, das eigene Konsumverhalten zu überprüfen und nach kreativen Lösungen zu suchen. Der nächste Blick auf die Bananen oder Tomaten im Supermarktregal fällt vielleicht ein bisschen nachdenklicher aus…
Viele weitere Informationen zum Film und zu Aktionen, die daraus entstanden sind, gibt es auf http://www.tastethewaste.com.

Wolfgang Schweser, Fachschaft Religion

Bericht über die „Tage der Kompetenzstärkung“ vom 7. – 10. Januar 2016

Kompetenzstaerkung„Besinnungstage oder Tage der Kompetenzstärkung sind dazu da, die Klassengemeinschaft zu stärken.“ Zuerst wollten wir das nicht glauben, aber als wir in Bad Königshofen waren, hat es wirklich funktioniert. Wir haben dort viele Spiele gespielt, um uns besser kennenzulernen und sind mit Klassenkameraden ins Gespräch gekommen, mit denen wir vorher nicht viel zu tun hatten. Wir haben neue Freundschaften geknüpft und alte wiederbelebt, viel über uns selbst und über die anderen nachgedacht, Feedback gegeben und Feedback bekommen. Alles in allem ist die Klasse stärker zusammengewachsen. Alle waren sich einig, dass es eine gute Idee war, an diesen Tagen teilzunehmen, denn wir hatten Spaß, haben aber auch ernsthaft nachgedacht. Wir können diesen Kurs auf jeden Fall für die nächsten 10. Klassen sehr empfehlen. 

Neele Herrmann, 10c

 

Grüße aus La Paz

Sehr geehrte Frau Direktorin, verehrte Lehrkräfte, liebe Schülerinnen und Schüler!

 

„Ein Kind, ein Lehrer, ein Buch und ein Stift können die Welt verändern.“

Mit diesen Worten forderte Malala Yousafzai, die jüngste Friedensnobelpreisträgerin aller Zeiten, vor den Vereinten Nationen ein Recht auf Bildung für alle Kinder dieser Welt.

Sie in Ihrer Schule helfen auch mit der neuerlichen Spende über 500,00 € zu Weihnachten mit, dass bolivianische Kinder im Colegio in den Genuss dieses Rechts auf Bildung kommen. Mit einem guten Schulabschluss können sie dann dazu beitragen, dass Bolivien auf Dauer nicht mehr zu den ärmsten Ländern gehören wird.

Dass Ihre Schule einen so konstanten Beitrag dafür leistet, dafür danke ich ganz herzlich.

Ich wünsche allen für das Jahr 2016 Gesundheit und Gottes Segen, viel Erfolg in der Schule und grüße ganz herzlich.

Ihre Schwester Rita

Fremd doch Freund

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Immer mehr Asylbewerber und Flüchtlinge drängen nach Europa. Das wirkt auch in die Familien unserer Schülerinnen und damit in die Schule hinein. Wie gehen Schüler und Eltern damit um, wenn auf der einen Seite an die Hilfsbereitschaft der Menschen appelliert wird und auf der anderen Seite die Nachrichten von den Anschlägen in Paris in die Wohnzimmer dringen? Lässt sich das voneinander trennen? Welche Rolle spielen Vorurteile? Sind Verständnis und Mitgefühl mit der Not der Flüchtlinge möglich? Zitat aus der Ausschreibung des Theaterstücks für die 5. und 6. Jahrgangsstufe: „Das interaktive Theaterstück greift die verschiedenen Aspekte des Miteinanders im schulischen Kontext auf und schafft im spielerischen Dialog neue Möglichkeiten des Handelns und Verstehens. Hierdurch wird die interkulturelle Sozialkompetenz der Kinder und Jugendlichen gefördert. Es werden Möglichkeiten angeboten, ihr eigenes Sozialverhalten kritisch zu hinterfragen und adäquate Handlungsstrategien für einen toleranteren Umgang mit anderen Kulturen finden zu können. Beim interaktiven Theater wurden die Schülerinnen in die Handlung mit einbezogen. Zu Beginn der Veranstaltung brauchten die Schülerinnen noch eine gewisse „Anwärmphase“, waren dann aber mit Feuereifer und Engagement bei der Sache. Sie spielten verschiedene Situationen durch, wie man oft auf Fremde reagiert und mit ihnen umgeht und zeigten dabei eine große Empathiefähigkeit. Am Ende der Veranstaltung stand offensichtlich für alle Schülerinnen die Erkenntnis, dass unbestimmte Ängste der Hauptgrund für Vorurteile sind. Der einzige Weg, diese abzubauen, ist es, aufeinander zuzugehen und einander kennenzulernen.

Magdalena Becker