Kategorie-Archiv: Religion

Wanderausstellung „Vom Dunkel ins Licht“

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Von 10. bis 24.07.2017 war die Wanderausstellung „Vom Dunkel ins Licht“ Gast in Räumlichkeiten des Olympia-Morata-Gymnasiums. Konzipiert und erstellt wurde die Ausstellung durch das FrauenWerk Stein e. V., nach Schweinfurt geholt durch die Dekanatsfrauenbeauftragte Brigitte Buhlheller mit ihrem Team. Anlass sind 500 Jahre Reformation und 475 Jahre Reformation in Schweinfurt – diese Jubiläen werden im Dekanat Schweinfurt mit einer großen Zahl von Veranstaltungen begangen. Am 10. Juli wurde die Ausstellung eröffnet: Nach der Begrüßung durch OStDin Kaminski und Frau Buhlheller sprachen Dekan Oliver Bruckmann und Oberbürgermeister Sebastian Remelé ein Grußwort; Ulrike Knörlein, Referentin für Frauenarbeit im FrauenWerk Stein, führte inhaltlich in die Themen der Ausstellung ein und zeigte äußerst fundiert interessante Zusammenhänge auf. Im Anschluss bestand für die Gäste die Gelegenheit bei Bewirtung durch Schülerinnen des OMG sich in die Ausstellung zu vertiefen. Für die musikalische Umrahmung sorgte Alexander B.(7c).

Eröffnung der Wanderausstellung „Vom Dunkel ins Licht“ – Frauen der Reformation im süddeutschen Raum

plakat_ausstellung am Montag, den 10. 07. 2017 um 15.00 Uhr

im blauen Salon des OMG

Die Ausstellung stellt die noch wenig erforschte weibliche Seite der Reformation in den Mittelpunkt. Gerade in der Frühzeit der Reformation zu Beginn des 16. Jahrhunderts waren es insbesondere Frauen, die sich für die Ideen der Reformation einsetzten und sie verbreiteten. Argula von Grumbach z.B., die 1554 in Zeilitzheim bei Schweinfurt verstarb, setzte sich als erste Frau mit Flugschriften für die Reformation ein. Olympia Fulvia Morta, Gelehrte und weibliches Wunderkind, musste 1550 wegen ihres evangelischen Glaubens Italien verlassen und lebte mit ihrem Mann und Bruder in Schweinfurt. Als gebildete Humanistin und gläubige Protestantin verbreitete sie auch Schriften Martin Luthers.

Ausstellungseröffnung mit Frau Ulrike Knörlein vom Frauenwerk Stein, Musikalische Begleitung und Bewirtung übernehmen die SchülerInnen des Olympia-Morata-Gymnasiums.

Die Ausstellung ist bis 24.07. von Montag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Weitere Termine:

Do., 13.07., 19.00 Uhr: Podiumsdiskussion mit MdL Kathi Petersen – „Kirche – (k)eine Männersache“

Di., 18.07. , 15.00 Uhr: Vortrag von Wiltrud Wößner: Olympia Morata – eine bedeutende Frau des frühen Protestantismus

Herzliche Einladung im Namen der Dekanantsfrauenbeauftragten mit Team

Olympia Morata bei dem Reformationssommer dabei

Als wichtige Frauengestalt der Reformation fehlt auch Olympia Morata auf der zentralen Ausstellung zum Reformationsjubiläum 2017 in Wittenberg nicht. Im „bayerischen Garten“ findet sich eine kleine Ausstellung zu ihr. Als „Olympia-Morata-Gymnasium“ wurden wir von der bayerischen Landeskirche angefragt, ob wir nicht einen Beitrag dazu leisten wollen. So entstanden einige Hörszenen, die Leben und Glaube von Olympia Morata lebendig werden lassen. Die Stimmen von einigen unserer Schülerinnen und Schüler werden so einem Weltpublikum zu Ohren kommen! Anzuhören ist das im „bayerischen Garten“ nahe dem Kirchplatz in Wittenberg.

Bayern auf der Weltausstellung

Video: Der Bayerische Garten auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg

Wolfgang Schweser

Taizé – „Tage voller unvergesslicher Momente“ (24. – 28. Mai 2017)

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21 Schülerinnen und Schüler der Q11 machten sich zusammen mit ihren Betreuern, Herrn Wolfgang Schweser und Frau Dr. Waltraud Schnepf – und mit Herrn Pfarrer Hans Martetschläger – auf den Weg in das kleine Dorf Taizé im französischen Burgund. Nach zehn Stunden Fahrt mit dem Bus konnten wir es kaum erwarten: was würden wir dort erleben – auf dem Hügel von Taizé? Dort, wo sich vor fast 70 Jahren Frère Roger (+ 2005) und einige andere junge Männer zu einem gemeinsamen Leben in Ehelosigkeit und großer Einfachheit zusammengeschlossen hatten. Heute gehören zur Communauté ca. 100 Brüder aus über 30 Ländern. Sie kommen aus verschiedenen evangelischen und der katholischen Kirche. Durch ihr gemeinsames Leben möchten sie ein Zeichen der Versöhnung in der gespaltenen Christenheit und zwischen getrennten Völkern sein. Dreimal am Tag begaben wir uns – zusammen mit fast 3000 anderen, v.a. jungen Menschen – zum Gebet in die Kirche: meditative Gesänge, ein Bibeltext in verschiedenen Sprachen, eine längere Zeit der Stille, ein Gebet für die Völker der Erde …

Aber auch die Bibeleinführung mit dem humorvollen Bruder Stephen, der Austausch darüber in den Kleingruppen, die gemeinsame Arbeit und das einfache, aber durchaus gute Essen haben uns ziemlich beeindruckt und unser Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. „Man kann nicht richtig beschreiben, was dieser Ort mit einem macht; aber ein Bruder hat gesagt, ‚it’s every day a miracle‘“.

Taize ist „… Gemeinschaft, … Brot mit Schokolade, … intensives Gespräch, … Freundschaft, … Schweigen, … ein gesegneter Ort, … ein Platz, um sich zu finden, um Gott neu zu erleben, … ein Ort, um zu lernen, dass weniger oft mehr ist, … ein Ort mit sehr unterschiedlichen Menschen, die im Herzen alle gleich sind“.

Taizé ist „… Teamgeist, … Ausruhen, … Inspiration, … Zauber, … Emotionen“.

Taizé ist „… ein Ort, wo Kirche verzaubert“.

Dr. Waltraud Schnepf + Schülerzitate

 

Besuch der Synagoge und des jüdischen Kulturmuseums in Veitshöchheim

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In zwei Gruppen machten sich auch in diesem Jahr die Schüler und Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe auf, um die Synagoge in Veitshöchheim zu besuchen. In unserer Gegend ist es die einzige alte Synagoge, die auch als solche wieder ausgestattet wurde und, unterstützt durch das kleine Museum, von der Geschichte des Judentums und jüdischem Leben erzählen kann.  Eine Karte im Museum zeigt auf, wie viele jüdische Gemeinden und Synagogen es auch in unserer Gegend bis zur Zeit des Nationalsozialismus gab und wie lange die Geschichte des Judentums hier währte, bis sie innerhalb weniger Jahre mit erschreckender Vollständigkeit beendet wurde. Auch die Synagoge in Veitshöchheim gab es seit Anfang des 18. Jahrhunderts, eine jüdische Gemeinde schon länger. Von ihrem einfachen Leben erzählt das Museum, aber auch von den Schrecken der Hitler-Zeit. Zahlen und vor allem der gut dokumentierte Lebensbericht des Arztes Dr. Stern lassen jüdische Schicksale im Dritten Reich miterleben. Daneben wird durch jüdische Kultgegenstände und informative Schautafeln auch die jüdische Religion erfahrbar.

Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es eine wichtige Gelegenheit zu erkennen, wie selbstverständlich das Judentum zu Deutschland gehörte, und dass allen Tendenzen, Menschen ihren Wert und ihre Würde abzusprechen, immer entgegen getreten werden muss.

Wolfgang Schweser

 

Grüße aus La Paz

Lieber Herr Pfarrer Martetschläger,

ein ganz herzliches Vergelt´s Gott für die Überweisung der Spende vom Abi-Gottesdienst, die hilft, das große  Anliegen der Schwestern in La Paz, auch denjenigen Kindern einen Bildungsweg zu eröffnen, die sich das Schulgeld nicht leisten können, Wirklichkeit werden zu lassen. Und das ist nun mit den Spenden aus Deutschland möglich. Dass Sie sich als Seelsorger des Gymnasiums unser Anliegen so treu unterstützen, dafür Ihnen ein besonderer Dank, den Sie bitte auch an Frau Direktorin Kaminski und die Schule weitergeben möchten.

Ich wünsche Ihnen, lieber Herr Pfarrer Martetschläger, Gottes Segen für Sie persönlich und für Ihr Wirken als Seelsorger in Schule und Pfarrei.

Mit herzlichen Grüßen

L. M. Rita Bodmeier

Evangelisch und katholisch

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Am 14.7.2016 machten sich die 5a und die 5b auf den Weg in die Stadt. Sie informierten sich über die Besonderheiten der Heilig-Geist-Kirche (katholisch) und von St. Johannis (evangelisch). Lebendig erklärte Herr Diakon Holzheid diese älteste Kirche Schweinfurts, wobei auch der Unterschied zwischen „evangelisch“ und „katholisch“ deutlich wurde. In der Heilig-Geist- Kirche wurden alle Schüler/innen erst einmal ruhig und erspürten die Faszination der Stille, erforschten den Kirchenraum. Der Höhepunkt war ein Besuch der Empore im Orgelraum, wo die Schüler/innen von den Orgelklängen der gewaltigen Orgel fast weggefegt wurden. Dieses Erlebnis verschaffte uns Herr Seiwert, der eine Einführung über die Funktion der Orgel und auch ein kurzes Orgelkonzert gab.

Magdalena Becker

Taizé 2016

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Herr Martetschläger lud uns auf das Abenteuer Taizé ein

und 21 von uns sagten: „Wir wollen dabei sein!“ 

Wir machten uns mit wenig auf die Reise,

umso höher waren die inneren errungenen Preise. 

Wir kamen an und wurden sofort aufgenommen,

beim Beten, in den Bibeleinführungen und beim Sonnen.

Ja genau, die Sonne und wir haben den ganzen Tag gelacht,

und in den Gebeten haben wir über uns selbst nachgedacht. 

Das Essen war erstaunlich schmackhaft

und gab für den ganzen Tag Lebenskraft.

Die Gemeinschaft wurde durch Gesellschaftsspiele gestärkt,

vor den Baracken und am Oyak haben wir unsere ähnlichen Ziele bemerkt. 

Insgesamt war dies eine unvergessliche Zeit

und wir sind jetzt für unseren Alltag wieder bereit.