Kategorie-Archiv: Geographie

Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen 2017“

Wo die Eidgenossen und die Kiwis wohnen …

Sieger Geographiewettbewerb

Die Kenntnis des eigenen Landes, des eigenen Kontinents und fremder Erdteile sind die Basis für interkulturelles, ja globales Lernen, für Toleranz und Verständigung. Vielfalt und Aktualität machen die Geographie zu einem spannenden Fach für die Schüler aller Jahrgangsstufen. Um diese hohe Motivation weiter zu fördern, führten die Fachschaft und das Studienseminar Geographie am OMG unter der Leitung von Frau Würgau-Krüger, Frau Merkel und Frau Schug schon zum 12. Mal den mit über 300 000 Teilnehmern bundesweit größten Schülerwettbewerb „Diercke Wissen“ durch. Dieses Jahr haben sich die 173 Schülerinnen und Schüler unserer 8. und 10. Klassen den Testaufgaben zu Deutschland, Europa, der Welt und zur allgemeinen Geographie gestellt. Auf Klassenebene waren Selina-Stella (8a), Marie (8b), Marius und Daniel (10a), Lea (10b), Linus (10c), Laya (10d), Elisa (10E1) und Jana (10E2) die besten Geograph(inn)en. Unter diesen Gewinnern wurde in der zweiten Runde der Schulsieger ermittelt. Hier setzte sich Marius knapp durch und erhielt die Weiterleitung auf die Landesebene. Bei den Fragen des Wettbewerbs, die auch immer eine sehr anspruchsvolle Kartenaufgabe enthalten, muss jedoch angemerkt werden, dass sie sich auf keinen bestimmten Lehrplan beziehen und zum Erreichen der vollen Punktzahl deutlich größeres Wissen erwartet wird als im Geographieunterricht angesichts der geringen Stundenzahl vermittelt werden kann. Bei der Siegerehrung zeigte sich Frau Kaminski sehr angetan über die erfreulichen geographischen Kenntnisse. Neben einer Urkunde aus der Hand der Schulleiterin erhielten die Klassensieger/innen Buchgutscheine vom Elternbeirat, die vom Vorsitzenden Axel Schöll persönlich überreicht wurden. Sein Interesse an den Aufgabenstellungen des Wettbewerbs und seine Fachkenntnisse beeindruckten die anwesenden Schüler sehr. Der Schulsieger erhielt außerdem eine Mercator-Gedächtnis-Medaille aus einer Stiftung des ehemaligen Elternbeiratsvorsitzenden Herrn Stretz.

Barbara Schug

Präsentation des P-Seminars Geographie „Wo der Pfeffer wächst“

_dsc8389„Wo kommen eigentlich die ganzen Gewürze her?“ Diese Frage stellten sich die 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekt-Seminars Geographie „Wo der Pfeffer wächst“. Unter der Führung ihrer Seminarleiterin Frau Schug beschäftigten sie sich in der 11. und 12. Jahrgangsstufe ausführlich mit der Welt der Gewürze. Dafür unternahmen sie eine mehrtägige Exkursion in die Hansestadt Hamburg, Europas wichtigstem Importhafen und Umschlagplatz für exotische Gewürze. Abgesehen von den klassischen Sehenswürdigkeiten besuchte die Gruppe dort das Gewürzmuseum Spicy’s, den Cinnamon-Tower in der neuen HafenCity und die historische Speicherstadt. Im Schwebheimer „Apothekergärtlein“ erkundete das Schülerteam mit Altbürgermeister Hans Fischer die heimische Kräuterwelt. Aufgrund der vielen Eindrücke und Erlebnisse entstand die zündende Idee für das gemeinsame Projekt, dessen Endergebnis in der Anfangsphase noch offen war. Die Schülerinnen und Schüler entschlossen sich nach Monaten intensiver Arbeit und Recherche, ein Koch- und Gewürzbuch in Form eines Aufstellers zu produzieren. Darin sind selbst getestete Rezepte aus unterschiedlichen Regionen der Welt (Mittelmeerraum, Orient, Lateinamerika, Süd- und Südostasien sowie dem Heimatraum) und wissenswerte geographische, medizinische und praktische Informationen über die verarbeiteten Gewürze zu finden. Zur Information über das erstellte Produkt und seine Entwicklung lädt das P-Seminar Geographie herzlich zu seinem Präsentationsnachmittag am 14. Dezember 2016 ab 16.00 Uhr in den Musiksaal 2 ein. Neben der Produktvorstellung gibt es Kuchen, Plätzchen und weihnachtliche Getränke. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Aufsteller, der sich hervorragend als geschmackvolles Weihnachtsgeschenk eignet, in limitierter Auflage zum Selbstkostenpreis verkauft. An diesem Termin präsentieren auch die P-Seminare Biologie und Sport ihre Projekte.

(Bericht: Philipp B., Celine K., Linda R., Lisa S., Foto: Steffi Urlaub)

Besuch der Schweinfurter Wetterstation

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Wir machten am 11.07.2016 eine Exkursion zur Privatwetterstation von Hans Jürgen Dörnhöfer. Er hat seit 1952 diese Wetterstation und erklärte uns interessante Sachen über seine Geräte und das Wetter. Am Schluss durften wir uns in Gruppen die Geräte noch genauer ansehen und Herr Dörnhöfer erklärte und zeigte uns noch alles. (Amelie B. 5b)

Sehr schnell konnten wir erkennen, wie viel Arbeit es ist, so eine Wetterstation zu betreiben. Herr Dörnhöfer muss zum Beispiel dreimal am Tag die Werte messen (um 7.18 Uhr, um 14.18 Uhr und um 21.18 Uhr). Im Sommer muss er noch einmal umdenken, denn es ist Sommerzeit: also 8.18 Uhr, 15.18 Uhr und 22.18 Uhr. Auch der Regenmesser hat uns allen gefallen, denn wir konnten eine kleine Abkühlung bekommen. Neben den ganzen Geräten hat er auch noch einen Wolkenspiegel, das ist eine Platte mit parallel verlaufenden Linien. Die Platte dreht sich so lange, bis die Wolken in die Richtung der Linien verlaufen. (Julia D. 5a)

Ich fand die Wetterstation interessant und habe mir dabei ein paar Sachen gemerkt. Was mich am meisten interessiert hat, war der Kessel, in dem man die Niederschlagshöhe ausrechnen kann. Auch toll waren die Schläuche, die man in den Boden steckt und damit die Temperatur in verschiedener Tiefe misst. (Nico K. 5b)

 

Duft über allen Feldern – P-Seminar Geographie im „fränkischen Apothekergärtlein“

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In Schwebheim duftet die Landwirtschaft. Schon am frühen Morgen wehte eine Wolke von Pfefferminze und anderen frisch getrockneten Kräutern herüber zu den am Kirchplatz wartenden Schülerinnen und Schülern des P-Seminars Geographie „Wo der Pfeffer wächst“. Der Pfeffer wächst zwar nicht hier, aber etwa 35 verschiedene Heil- und Gewürzkräuter, die Altbürgermeister Hans Fischer der Projektgruppe auf den Feldern und in seinem fantastischen Kräutergarten vorstellte, und zwar mit allen Sinnen. Es durfte nicht nur geschaut und gerochen, sondern auch gerieben und geschmeckt werden. Die „Begehung“ der seit 1989 ökologisch umgebauten Schwebheimer Flur, deren Biodiversität laut Fischer in Bayern seinesgleichen sucht, erfolgte bequem und unterhaltsam auf dem Traktoranhänger. Neben Löwenzahnkuren, Breit- und Spitzwegerich gegen Wunden, dem starken Süßungsmittel Stevia und Sonnenhut als Rohstoff für Echinacin ging es um würzige Küchenhelfer wie Oregano, Thymian, Häckerzwiebel, Schnittsellerie, Rosmarin u.v.m. Die durch die Realteilung notwendig gewordene Intensivierung der kleinen Betriebsflächen als wesentliche Ursache für die Schwebheimer Kräuterproduktion, künstliche Beregnung, biologisch-thermische Unkrautbehandlung, Pflanz- und Erntehelfer aus Osteuropa, Kräutertrends und Vermarktungsstrategien wurden ebenfalls thematisiert. Ein Besuch der Kräuterstube Böhm sowie eine durch Schulrat a.D. Günther Birkle geführte Besichtigung des Dorfmuseums mit historischen Trocknungs- und Verarbeitungsanlagen für unterschiedliche Kräuter rundeten die Exkursion ab.

Barbara Schug

Als Ödwalpersreuth noch am Äquator lag …

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Die StudienreferendarInnen des Geographie-Seminars nahmen in Begleitung von StDin Schug und StR Liepert auf einer zweitägigen Exkursion erdgeschichtliche Vorgänge aus mehreren hundert Millionen Jahren unter die Lupe. Nicht ohne Grund hat man in den 90er Jahren im oberpfälzischen Windischeschenbach im Rahmen der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) mit 9101 Metern das tiefste Loch in die Erde gebohrt. Im KTB-Dokumentationszentrum informierten sich die jungen Lehrer über die technischen Aspekte des Projekts und die durch die Bohrung erschlossenen komplexen geologischen Bedingungen in diesem Teil der Erdkruste. Dort hatte sich im Erdaltertum ein mächtiges Hochgebirge auf über 8000 Meter Höhe aufgetürmt, das im Lauf der Jahrmillionen weitgehend abgetragen und überlagert wurde. Plattentektonische Hebungen, Verschiebungen und Brüche verursachten aktiven Vulkanismus im Tertiär, von dem im Geopark Bayern-Böhmen noch zahlreiche Zeugen untersucht werden konnten. Ein Höhepunkt war der Basaltkegel von Parkstein, der von vielen Naturforschern, u.a. auch von Alexander von Humboldt, als der schönste Europas angesehen wurde bzw. wird. Ein weiteres beeindruckendes Geotop ist der domartige Granitpluton des Flossenbürger Schlossbergs, der das bayerische Pendant zum Zuckerhut in Rio de Janeiro darstellt! Sehr angetan waren die Exkursionsteilnehmer auch von einer Wanderung durch das wildromantische Tal der Waldnaab. Die Geopark-Rangerin Angela Scharnagl brachte der kleinen Gruppe die Geomorphologie dieser Flusslandschaft näher, geprägt durch mächtige Granitblöcke, die im feuchttropischen Äquatorialklima vor etwa 300 Millionen Jahren zu rundlichen „Wollsäcken“ verwitterten. Alte Legenden zu den oft wunderlichen Formen der Steinriesen und historische Fakten über die mittelalterlichen Burgen der Region wurden ebenso thematisiert wie die vielfältige und oft einzigartige Flora und Fauna dieser ursprünglichen Tallandschaft. So wurden „Biberstraßen“ entdeckt, eine Kröte gestreichelt und zwei Blindschleichen vor herannahenden Mountainbikern gerettet.

Nach der spannenden Naturlandschaft und Erdgeschichte wurde zum Abschluss der Exkursion allerdings auch ein trauriges Kapitel der „Menschheitsgeschichte“ aufgeschlagen. Der Rundgang durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg, in dem von den insgesamt rund 100 000 inhaftierten Menschen etwa 30 000 ums Leben kamen, löste bei allen große Betroffenheit aus.

Barbara Schug

Moin moin, ihr Matrosen!!! Hamburg-Fahrt des P-Seminars Geographie

hamburgAuf das gemeinsame Wochenende vom 08.04.16 bis zum 10.04.16 hatten wir uns schon lange gefreut, denn für uns ging es nach Hamburg! Im Rahmen unseres P-Seminars Geographie „Wo der Pfeffer wächst“ besuchten wir diese Stadt, um zu dieser Frage mehr herauszufinden, da ja schließlich dort die „Pfeffersäcke“ wohnen und die „Pfefferkörner“ auf Verbrecherjagd gehen. Mithilfe einer Stadt- und Hafenrundfahrt, die sehr unterhaltsam und informativ waren, verschafften wir uns einen ersten Überblick über die 1,7-Millionen-Stadt. Anschließend bestiegen wir den Glockenturm des „Michel“ und hatten nach über 400 Stufen eine großartige Aussicht auf die riesige Stadtlandschaft. Wir 13 Schüler/innen stärkten unseren Teamgeist bei „Team Escape“, wo wir in drei Gruppen jeweils in einen Raum für eine Stunde eingesperrt wurden und nur durch das gemeinsame Lösen kniffliger Aufgaben den Schlüssel finden konnten, der uns wieder befreite. Wir hatten alle sehr viel Spaß und waren begeistert. Mehrere Schülerteams hatten verschiedene Rundgänge durch die Stadt vorbereitet. So entdeckten wir zusammen die historische Speicherstadt, die neue Hafencity, das portugiesische Viertel und die alternative Szene im Schanzenviertel. In der Speicherstadt, neuerdings auch UNESCO-Weltkulturerbe, besuchten wir das Gewürzmuseum „Spicy’s“, und durch eine Rallye entdeckten wir zahlreiche Gewürze und ihre Herkunft. Am letzten Tag bekamen wir einen geführten Rundgang auf St. Pauli mit der legendären Reeperbahn. In der freien Zeit konnten wir eigenständig die Großstadt erkunden und weitere kulturelle Eindrücke sammeln.

Wir möchten unseren beiden Lehrkräften, Frau Schug und Herrn Herbst, für dieses tolle, unvergessliche und gut durchgeplante Wochenende Danke sagen. Wir waren eine super Gruppe, und es hat allen sehr viel Spaß gemacht, Hamburg zu erleben.

                                                                                                                      Maria Pfeuffer

Geographie-Referendare erkunden Entwicklungspläne der „Ledward Barracks“

Geograpie ReferendareAus aktuellem Anlass begab sich das Studienseminar Geographie zu den „Ledward Barracks“ in der Nähe des OMG, ein ehemaliges US-amerikanisches Kasernengelände, das sich nach Abzug der amerikanischen Streitkräfte am Ende des Jahres 2014 im Konversionsprozess befindet und gegenwärtig auch Standort der Schweinfurter Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ist. Die Studienreferendare erfassten die Größe (26 ha), Strukturen und den baulichen Zustand des Konversionsgeländes, das sich mittlerweile im Eigentum der Stadt Schweinfurt befindet. Continue reading

Motiviert für Geographie

GeographiewettbewerbWie auch in den Jahren zuvor nahmen wir am bundesweit größten Schülerwettbewerb im Fach Geographie „Diercke Wissen“ teil. Mit gut 300.000 Teilnehmern spiegelt er das Interesse junger Menschen an der Geographie nachdrücklich wider. Organisiert wurde der Wettbewerb am OMG von der Fachschaft Geographie unter der Leitung von Frau Würgau-Krüger und den Referendaren des Studienseminars unter der Leitung von Frau Schug. 192 Schülerinnen und Schüler aller 8. und 10. Klassen waren dabei und ermittelten ihre jeweiligen Klassensieger. Auf Klassenebene waren Kira Pfister (8a), Xenia Bäumler (8b), Isabell Treutlein (8c), Rebekka Frank und Anna Schöll (8d), Sophia Schmee (10a), Emily Grießmann (10b), Lorenz Zahner (10c), Clara Luz (10E) die besten Geograph(inn)en. Unter diesen Gewinner(inne)n wurde in einer zweiten Runde der Schulsieger ermittelt. Hier setzte sich Clara Luz aus der 10E klar durch.

Der Test 2016 beinhaltete sehr gute und vielfältige Fragen zu den regionalen Bereichen Deutschland, Europa und Welt sowie zur allgemeinen Geographie, einschließlich einer anspruchsvollen Kartenaufgabe. Bei der Siegerehrung zeigte sich Frau Kaminski sehr erfreut über die beachtlichen geographischen Kenntnisse. Neben einer Urkunde aus der Hand der Schulleiterin erhielten alle Klassensieger einen Buchgutschein. Gegeben wurden die Preise erneut vom Elternbeirat, in dessen Namen der Vorsitzende Axel Schöll die gezeigten Leistungen ausdrücklich würdigte. Die Schulsiegerin erhielt außerdem eine Mercator-Gedächtnis-Medaille aus einer Stiftung des ehemaligen Elterbeiratsvorsitzenden Herrn Stretz.

 Barbara Schug