Kategorie-Archiv: Fremdsprachen

„Zu Besuch bei Familie Nigidius“ – Exkursion der Lateinschüler(-innen) der 6. Klassen ins Pompejanum nach Aschaffenburg

Auch in diesem Schuljahr besuchten die Lateinschüler(-innen) der 6. Klassen das Pompejanum in Aschaffenburg. Während einer Führung in dem von König Ludwig I errichteten Nachbau einer römischen Villa erhielten die Schüler(innen) viele Informationen über das Alltagsleben einer römischen Familie: So erfuhren sie, womit der Hausherr sein Geld verdiente, weshalb im Atrium des Hauses vormittags reger Betrieb herrschte, wofür die Hausfrau zustängig war und was die zahlreichen Haussklaven zu tun hatten. Der Geruch des römischen Maggis, einer Fischsauce namens „garum“, und die Einkleidung zweier Mitschüler in typisch römische Kleidung werden allen in Erinnerung bleiben.

Yvonne Helbig

Exkursion der Französisch-Lerngruppen der 6. Klassen nach Erlangen zum Deutsch-Französischen Institut

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Wie schon im vergangenen Schuljahr unternahmen auch heuer die Französisch lernenden Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe im Rahmen des Projekttags eine Exkursion zum DFI (Deutsch-französisches Institut) nach Erlangen, begleitet von Frau Lory, Frau Richter und Herrn Folmers. Nach der Begrüßung durch die Mitarbeiterinnen des DFI erfuhren sie in spielerischer Form Wissenswertes über die Helden der französischen « bandes dessinées » (Comics) sowie über bekannte französische Filme. Die Aufgaben, die unseren Schülerinnen und Schülern gestellt wurden, waren motivierend, aber teilweise durchaus knifflig – galt es doch z.B. herauszufinden, dass der Film « Monsieur Claude und seine Töchter » in Frankreich unter « Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu? » (wörtlich: Was haben wir dem lieben Gott angetan?) bekannt ist. Am Ende wurden aber alle Fragen (fast) ohne Mithilfe mit Bravour gelöst. Zum Abschied gab es noch ein Carambar, jenen Kauriegel, dessen Verpackung auf der Innenseite mit Witzen bedruckt ist. Auch wenn diese in dem Ruf stehen, meist nicht besonders gut zu sein, geschmeckt hat es allen. Und nach einer guten Stunde französischer Kultur blieb bis zur Rückfahrt nach Schweinfurt zur Freude aller noch etwas freie Zeit für einen kleinen Stadtbummel.

 Rupert Folmers

 

Exkursion der Lateiner der 7. und 8. Jahrgangsstufe nach Würzburg

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Am Dienstag, den 12.06.18 unternahmen fast 50 Lateinschülerinnen und Schüler eine gemeinsame Fahrt nach Würzburg zum Martin-von-Wagner-Museum. Dort wurden sie wie in einer Art Lernzirkel von drei Studenten durch die berühmte Antikensammlung geführt. Mythologische Darstellungen auf Keramik (teilweise aus dem 6. Jhd. v.Chr.), Sarkophage, Kaiserbüsten – die man anhand der verschiedenen Frisuren zeitlich einordnet – und sogar ein antiker Grill wurden gezeigt. Besonderes Interesse fand auch römisches Spielzeug – wie eine „Barbiepuppe“ mit Bauchöffnung für ein Baby. Nach einer kurzen Mittags- bzw. Bummelpause in der Stadt ging es mit dem „Doppeldeckerzug“ zurück nach Schweinfurt. Wir hoffen, allen hat der kleine Ausflug Spaß bereitet!

Ariane Lory

 

O nos felices…

Am Donnerstag, den 12. April, bekamen unsere Lateiner der 9. bis 12. Jahrgangsstufen ein besonderes Schmankerl geboten: Prof. Niklas Holzberg, bis 2011 an der Universität München tätig, nahm die lange Anreise aus Oberbayern auf sich, um unseren Schülern einen unterhaltsamen Vortrag über den Dichter Ovid und das Leben, besser Lieben im antiken Rom zu bieten. Kernthema war Ovids Verwandlungsgeschichte (d.h. Metamorphose) „Apoll und Daphne,“ in der sich die Nymphe Daphne erfolgreich gegen die Nachstellungen des Gottes Apoll wehrt, sich schlussendlich von ihrem Vater, dem Flussgott Peneios, in einen Lorbeerbaum verwandeln lässt, der dem enttäuschten Apoll nurmehr den harten Stamm darbietet. Diese Metamorphose nahm Holzberg nicht nur zum Anlass, über andere Dichter wie Catull oder die Gattungen Elegie und Epos zu sprechen, nein, er beleuchtete intensiv das Verhältnis von Männlein und Weiblein zur Kaiserzeit – auch persönliche Erlebnisse fehlten zur großen Freude unserer Schüler nicht. Und so gelang es ihm, sein Publikum 90 Minuten lang ohne Powerpointfolien oder Einspielfilmchen, dafür mit Witz und Verständnis für die Seelennöte eines unglücklich Verliebten in seinen Bann zu schlagen. Sichtlich freute er sich, dass die Schüler nicht nur ihre Begeisterung zeigten, sondern auch seine Zwischenfragen beantworten konnten. Den krönenden Abschluss bildete sein musikalischer Vortrag der Interpretation der Metamorphose von Hans Sachs.

Ariane Lory

 

« Un, deux, trois ! Baguette, croissant, camembert ! » – Eine Französischstunde mit ordentlich Schmackes!

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Mit einem Renault Kangoo, dem France Mobil, ist die junge Französin Karen Defour in Nordbayern unterwegs von Schule zu Schule, um Jugendlichen die französische Sprache spielerisch näher zu bringen und ein modernes Frankreichbild zu zeichnen. Das France Mobil gibt es seit 2002. Bisher hat es bundesweit fast 1.000.000 Schüler an etwa 1300 Schulen erreicht. Die Freude war außerordentlich groß, als klar wurde, dass wir dieses Jahr die Chance hatten, das „FranceMobil“ des Französischen Instituts Erlangen am OMG begrüßen zu dürfen. Somit ermöglichte die für Nordbayern zuständige Lektorin Karen Defour am Donnerstag, dem 22.3.2018, den Klassen 5a und 5b sowie den Französischlerngruppen der sechsten Klassen eine Begegnung der ganz anderen Art mit dem Französischen: viel Spaß und Spiel, Witz, ordentlich Schmackes, Geschwindigkeit, Bewegung und Offenheit für Neues. Karen Defour hat unseren Schülerinnen und Schülern auf diese Weise gezeigt, wie wunderbar es ist, eine neue Sprache zu lernen und deren Kultur zu erfahren. Und ihr Engagement schlug ein wie eine Wucht! Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verließen den Ort der Begegnung zweier befreundeter Nationen beschwingt, entzückt und mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Allerherzlichsten Dank, Karen, du warst einfach spitze!

A. Kaufmann, S. Popp

 

Französische Austauschschüler zu Gast am OMG!

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Auch dieses Jahr wieder dürfen wir 16 französische Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden begleitenden Lehrkräften bei uns am OMG herzlichst willkommen heißen und ihnen Land und Leute näherbringen. Wir freuen uns sehr, mit unseren Gästen Schweinfurt, aber auch Würzburg, Bamberg sowie Nürnberg zu erkunden. Bei weiteren Aktivitäten wie Bowling genießen wir die gemeinsame Zeit! Quelle chance!

A. Kaufmann

 

„Dans le coeur de la cathédrale“

In Begleitung von Frau Riemensberger besuchten die Französischklasse 10bcE und der Französischkurs der Q12 im Theater der Stadt Schweinfurt eine Aufführung des Klassikers „Notre Dame de Paris“ von Victor Hugo in französischer Sprache. Mit Entsetzen mussten einige von uns feststellen, dass der altgeliebte Disney-Film ziemlich wenig mit dem eigentlichen Roman zu tun hat, weshalb man während der Aufführung des Öfteren auf schockierte Gesichter im Publikum traf und auch vergeblich auf ein Happy End wartete. Obwohl die Sprache manchmal schwer zu verstehen war, empfanden dies nur wenige als Problem, da die Handlung trotzdem aufgrund der Inszenierung und der schauspielerischen Leistung meist klar und leicht zu verstehen war. Besonders fasziniert hatte das Schauspiel Ensemble, das zu fünft in fast 20 verschiedene Rollen schlüpfen  konnte und dabei auch das Publikum direkt in das geschehen mit einband. Doch trotz Tragödie und dramatischem Ende (oder gerade deshalb) empfanden es alle als ein tolles Erlebnis, auch so manche Schüler, die normalerweise das Theater eher meiden.

X. Bäumler 10b

Der Deutsch-französische Tag wird 55 Jahre alt!

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55 Jahre ist es her, seit Konrad Adenauer und Charles de Gaulle am 22. Januar 1963 den sogenannten Élysée-Vertrag unterzeichneten. Ein denkwürdiger Tag, der den Grundstein der deutsch-französischen Freundschaft bildet. Zu diesem Anlass feierte unsere Schule am 22. Januar 2018 mit leckeren französischen Köstlichkeiten, die die achten Klassen eigens herstellten und in den beiden Pausen verkauften. Um das passende musikalische Ambiente kümmerten sich die Neuntklässler, die die Aktion mit aktuellen französischen Chansons untermalten. Auch die Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen trugen fleißig zum französischen Flair bei, indem sie mittels im Unterricht gestalteten Stellwänden über den geschichtsträchtigen Tag sowie gewisse Vorurteile, die zwischen den beiden befreundeten Nationen bestehen, informierten. Danke an alle!

Andrea Kaufmann