Kategorie-Archiv: Fremdsprachen

Reise in die Kaiserstadt des Römischen Reiches

Die Lateinschüler der achten Jahrgangsstufe erlebten Trier als sehr lebendige Universitäts- und Bischofsstadt, deren Dom alleine schon durch seine bewegte Geschichte und teilweise Ursprünge in der Römerzeit eine Reise wert wäre; bei einer Besichtigung mit Führung durften wir diesen faszinierenden Kirchenkomplex ein wenig kennenlernen. Bei allen Unternehmungen begleiteten uns ausdauernder Sonnenschein und brütende Hitze, was dazu führte, dass wir die Fahrtzeiten in der klimatisierten Kühle unseres Reisebusses sehr genossen. Wenngleich das heiße Wetter sehr anstrengend war, waren keine Klagen unserer Schülerinnen und Schüler zu hören, die sich auch ansonsten in jeder Hinsicht vorbildlich benahmen und so diese Reise für alle zu einem schönen und sicherlich lange wirkenden Erlebnis machten. Ein herzlicher Dank geht auch an unseren Busfahrer Johannes, der uns jederzeit sicher und zuverlässig chauffierte und durch seinen immer kühlen Kopf für unsere Gruppe ein ruhender Pol war. Ganz herzlich gedankt sei auch Frau Schäfer, die diese Exkursion gewissenhaft organisiert hatte und mit der zusammen auch diese Fahrt wieder nichts als eine große Freude war.

Holger Wörtmann

 

Plaisir de lire – Vorlesewettbewerb Französisch am 18.07.2018

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Für alle lesebegeisterten Französischlernerinnen und –lerner der 6. Jahrgangsstufe gab es auch in diesem Schuljahr die Möglichkeit, bei unserem hausinternen « concours de lecture » unter Beweis zu stellen, was sie in einem Jahr Französisch bereits gelernt hatten.

Alle Teilnehmerinnen lasen zunächst einen selbst gewählten bekannten sowie anschließend einen unbekannten, durch das Französisch-Seminar ausgewählten Text. Neben einer flüssigen, fehlerfreien Lektüre wurde insbesondere auf eine saubere, möglichst akzentfreie Aussprache, eine französisch klingende Intonation und einen lebendigen Vortrag geachtet. Aus jeder Lerngruppe traten drei Schülerinnen vor den aufmerksamen Ohren der Jury an; alle hatten fleißig geübt, waren bestens vorbereitet und hoch motiviert. Es war – wie eigentlich jedes Jahr – ein spannendes und teilweise knappes Rennen, aus dem als Siegerinnen hervorgingen:

  1. Preisträgerin : Berfin
  2. Preisträgerinnen : Tra Mi, Linda
  3. Preisträgerin : Marlene

Wir gratulieren sehr herzlich den Siegerinnen, die am Schuljahresende eine Urkunde sowie einen kleinen Buchpreis erhalten – meilleures félicitations! Gleichzeitig auch herzlichen Dank an den Elternbeirat, der uns wie jedes Jahr freundlicherweise bei der Finanzierung der Preise unterstützte.

Rupert Folmers

 

Fahrt der Französisch-Schüler der 8. Klassen an die Saarschleife, nach Luxemburg und Trier

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Montag, 23. Juli 2018: Faszination Weltkulturerbe Völklinger Hütte – Von Hochöfen, Winderhitzern und Hüttenflöhen

Von Montag, den 23. Juli bis Mittwoch, den 25. Juli, waren die Französischklassen der 8. Jahrgangsstufe auf der Fahrt in die europäische Region um Saar und Mosel. Morgens um 8 Uhr ging es los mit dem Reisebus. Auf dem Weg besichtigten wir die Völklinger Hütte, eine der derzeit 42 UNESCO-Weltkulturerbestätten in Deutschland. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1986 wurde dort rund 100 Jahre lang Roheisen produziert. Heute ist es ein beeindruckendes Industriedenkmal, das an die Blütezeit der saarländischen Montanindustrie erinnert. Nach einer interessanten Führung ging es weiter zur Jugendherberge an der Saarschleife in Dreisbach, wo wir nach dem Abendessen in zwei Gruppen entweder am Bolzplatz spielten oder an der Saar spazierten, um den warmen Abend zu genießen.

Dienstag, 24. Juli 2018: Luxemburg – Von der Europäischen Idee, Melusine und roten Löwen

Mit Jean machten wir in Luxemburg eine Führung per Bus und zu Fuß und besichtigten viele Sehenswürdigkeiten, wie z. B. die Kathedrale in der Altstadt und das europäische Viertel auf dem Kirchberg. Wir erfuhren viele spannende Fakten über Geschichte und Gegenwart des kleinen Landes und seiner Hauptstadt im Zentrum Europas. Eine nachfolgende Fahrt zum Aussichtspunkt Cloef bot den unvergesslichen Anblick des saarländischen Wahrzeichens, der beeindruckenden Saarschleife, wo sich der Fluss etwa 200 m tief in das harte Gestein gegraben hat. Nach diversen Fotoshootings ging es in einer Stunde Fußweg zurück zur Jugendherberge, wo wir zusammen Würstchen grillten.

Mittwoch, 25. Juli 2018: Trier – 36 Grad und es wird immer heißer …

Die Römerstadt bei römischen Temperaturen – das war die schweißtreibende Herausforderung des letzten Tages. Nach dem Aussichtspunkt auf dem Petrisberg mit grandiosem Blick auf das riesige Amphitheater, die Mosel und die Trierer Altstadt brachte uns Herr Sczesny die 2000jährige Geschichte der ältesten Stadt Deutschlands anschaulich näher. Nach den angenehm kühlen unterirdischen Bedienungsgängen der Kaiserthermen besichtigten wir noch die Konstantinbasilika und beendeten die Tour an der Porta Nigra, dem weltweit besterhaltenen Stadttor der Antike und gleichzeitig Wahrzeichen der Stadt Trier. Nach einem Quiz über die besuchten Städte, Bundesländer, Flüsse und Mittelgebirge der Region spendierte Frau Schug allen Schülern ein Eis. Nach einstündiger eigener Stadterkundung machten wir uns mit vielen neuen Eindrücken wieder auf die Heimreise ans OMG nach Schweinfurt.

(Jule und Emma, Luisa und Sarah, Katharina und Laura, Barbara Schug)

„Zu Besuch bei Familie Nigidius“ – Exkursion der Lateinschüler(-innen) der 6. Klassen ins Pompejanum nach Aschaffenburg

Auch in diesem Schuljahr besuchten die Lateinschüler(-innen) der 6. Klassen das Pompejanum in Aschaffenburg. Während einer Führung in dem von König Ludwig I errichteten Nachbau einer römischen Villa erhielten die Schüler(innen) viele Informationen über das Alltagsleben einer römischen Familie: So erfuhren sie, womit der Hausherr sein Geld verdiente, weshalb im Atrium des Hauses vormittags reger Betrieb herrschte, wofür die Hausfrau zustängig war und was die zahlreichen Haussklaven zu tun hatten. Der Geruch des römischen Maggis, einer Fischsauce namens „garum“, und die Einkleidung zweier Mitschüler in typisch römische Kleidung werden allen in Erinnerung bleiben.

Yvonne Helbig

Exkursion der Französisch-Lerngruppen der 6. Klassen nach Erlangen zum Deutsch-Französischen Institut

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Wie schon im vergangenen Schuljahr unternahmen auch heuer die Französisch lernenden Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe im Rahmen des Projekttags eine Exkursion zum DFI (Deutsch-französisches Institut) nach Erlangen, begleitet von Frau Lory, Frau Richter und Herrn Folmers. Nach der Begrüßung durch die Mitarbeiterinnen des DFI erfuhren sie in spielerischer Form Wissenswertes über die Helden der französischen « bandes dessinées » (Comics) sowie über bekannte französische Filme. Die Aufgaben, die unseren Schülerinnen und Schülern gestellt wurden, waren motivierend, aber teilweise durchaus knifflig – galt es doch z.B. herauszufinden, dass der Film « Monsieur Claude und seine Töchter » in Frankreich unter « Qu’est-ce qu’on a fait au Bon Dieu? » (wörtlich: Was haben wir dem lieben Gott angetan?) bekannt ist. Am Ende wurden aber alle Fragen (fast) ohne Mithilfe mit Bravour gelöst. Zum Abschied gab es noch ein Carambar, jenen Kauriegel, dessen Verpackung auf der Innenseite mit Witzen bedruckt ist. Auch wenn diese in dem Ruf stehen, meist nicht besonders gut zu sein, geschmeckt hat es allen. Und nach einer guten Stunde französischer Kultur blieb bis zur Rückfahrt nach Schweinfurt zur Freude aller noch etwas freie Zeit für einen kleinen Stadtbummel.

 Rupert Folmers

 

Exkursion der Lateiner der 7. und 8. Jahrgangsstufe nach Würzburg

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Am Dienstag, den 12.06.18 unternahmen fast 50 Lateinschülerinnen und Schüler eine gemeinsame Fahrt nach Würzburg zum Martin-von-Wagner-Museum. Dort wurden sie wie in einer Art Lernzirkel von drei Studenten durch die berühmte Antikensammlung geführt. Mythologische Darstellungen auf Keramik (teilweise aus dem 6. Jhd. v.Chr.), Sarkophage, Kaiserbüsten – die man anhand der verschiedenen Frisuren zeitlich einordnet – und sogar ein antiker Grill wurden gezeigt. Besonderes Interesse fand auch römisches Spielzeug – wie eine „Barbiepuppe“ mit Bauchöffnung für ein Baby. Nach einer kurzen Mittags- bzw. Bummelpause in der Stadt ging es mit dem „Doppeldeckerzug“ zurück nach Schweinfurt. Wir hoffen, allen hat der kleine Ausflug Spaß bereitet!

Ariane Lory