Kategorie-Archiv: Deutsch

Bücher, die es geben sollte! – Kreatives Schreiben einmal anders

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Im Deutschunterricht stellen Schüler und Schülerinnen häufig mit großer Begeisterung ihre persönlichen Lieblingsbücher vor. Zu so einer Präsentation gehören beispielsweise Informationen zum Autor, den Figuren und der Handlung. Die Schüler der Klasse 6c sind im Juli 2018 einen euen Weg gegangen. Statt Bücher vorzustellen, die sowieso in großen Auflagen vermarktet werden, haben sie sich in Teams ihre eigenen Lieblingsbücher ausgedacht. Da sich 300 oder 500 Seiten aber nicht mal eben in vier Wochen schreiben lassen, haben die Gruppen sich Figuren, Handlung und einen ausgewählten Dialog  ausgedacht und eine Präsentation dazu erabeitet. Und dies mit großer Begeisterung, Spannung und Witz! Die Ergebnisse wurden der Klasse 5b mit Lesungen, Plakaten, Power Point, Rollenspielen und Mini-Quiz in einer Deutschstunde vorgestellt .

Frank Sczesny

Untertitel zu den Fotos

Die vergessene Nacht (Bild 1)

Drei Freundinnen fliegen nach Kreta. Sie erleben eine spannende Woche voller Geheimnisse und einem mysteriösen Rätsel. Eine der drei, Katja Eckert, wird von einem noch unbekannten Mann entführt. Dieser fordert Lösegeld von den zwei verbliebenen Freundinnen. Für die zählt nur noch eines: Wie bekommen sie das Geld innerhalb von ein paar Tagen zusammen? Werden sie es schaffen, ihre Freundin zu befreien? Und wer ist der unbekannte Entführer?

Tim, Luis, Leni, Bastian, Leticia, Salim

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Poetry Slam in der Klasse 8b

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Wie die Klassen 10a und 10b haben sich auch die Schülerinnen und Schüler der 8b in den letzten Wochen im Deutschunterricht mit dem Thema „Poetry Slam“ beschäftigt. Am 18.07.2018 fand die Finalrunde statt, in der sieben Schülerinnen um den Sieg kämpften und ihre Texte dem Publikum – ihren Mitschülern und den Deutschlehrerinnen Frau Clark, Frau Dürrlauf und Frau Meisch – präsentierten.

Alle Finalistinnen hatten im Vorfeld tolle, wirklich beeindruckende Texte verfasst und erreichten das Ziel, dem Publikum etwas weiterzugeben – beispielsweise eine kritische Haltung gegenüber Ausgrenzung und Intoleranz, Erfahrungen und Gefühle. Besonders überzeugen konnten die drei Gewinnerinnen, auch durch ihre Art der Performance und damit den stimmigen Gesamteindruck: Herzlichen Glückwunsch an Zeyneb, Lisa und Stella!

Kerstin Meisch

Workshop „Poetry Slam“ in der 10b

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Poetry Slams genießen seit einiger Zeit einen gewissen Kultstatus. Vor allem junge Künstler und Zuhörer sehen darin eine Alternative zur konventionellen, unspektakulären Dichterlesung. Da so Sprache und Bühnenpräsenz erlebbar gemacht und neue, kreative Zugänge zur Literatur ermöglicht werden, ist der Funke auf so manche Schulen übergesprungen – und jetzt auch auf das OMG. Die Schülerinnen der Klasse 10b durften am 17. Juli im Rahmen des Projekts „Wortgewaltig“ an einem Workshop teilnehmen, der von ihren Deutschlehrerinnen Frau Richter und Frau Susski in Zusammenarbeit mit dem Verein wortARTikulation Schweinfurt organisiert wurde. Geleitet wurde der Workshop von Teresa Reichl, U-20-Gewinnerin des Bayern-Slams 2016, die bei den Schülerinnen mit ihrer lockeren und authentischen Art punktete und eine entspannte Atmosphäre kreierte. So begann der Kurs mit spielerischen Übungen, zum Beispiel einem Zungenbrecher- Aufwärmspiel, in dem das Wort „Whiskeymixer“ im und das Wort „Wachsmaske“ gegen den Uhrzeigersinn möglichst schnell weitergegeben werden müssen. Im Anschluss daran wurden die Schülerinnen Schritt für Schritt, erst mit kurzen und einfachen, dann mit zunehmend komplexeren Schreibaufgaben zum Verfassen eigener Texte angeregt und angeleitet. So erhielten sie beispielsweise den Auftrag, aus von Mitschülerinnen vorgegebenen Wörtern ein möglichst sinnfreies zusammengesetztes Wort zu bilden und dazu wahlweise einen Wikipedia-Artikel oder eine Werbung zu schreiben. Die präsentierten Texte, z.B. über den Gefahrenesel, den Wutast oder den Verzweiflungsbusch, waren witzig und sehr überzeugend. Besonders gut gefiel den Schülerinnen die letzte Schreib- und Performanceübung: Nachdem so lange Begriffe zum Thema „Winter“ gesammelt worden waren, bis wirklich gar kein Platz mehr an der Tafel war, sollten sie einen Text über den Winter schreiben – aber zur Überraschung aller ohne ein einziges Wort zu verwenden, das an der Tafel stand. Alle Schülerinnen, die ihre sehr originellen und individuellen Texte präsentierten, wünschten sich eine Rückmeldung und erhielten neben viel positivem Feedback auch ein paar Tipps zur Verbesserung des Aufbaus der Texte, der Sprache oder des Vortrags. In der Abschlussrunde wurde deutlich, dass alle Schülerinnen, zum Teil wider Erwarten, den Workshop als gewinnbringend empfunden haben. Sie lobten die klare Struktur, die abwechslungsreichen und herausfordernden Aufgaben, den Freiraum auf der einen, aber auch die Hilfestellungen und Anregungen auf der anderen Seite. Und nicht zuletzt das schwungvolle Auftreten der jungen Workshopleiterin – und das, obwohl sie an diesem Morgen nach eigener Aussage um 4.30 Uhr aufstehen musste, um rechtzeitig aus Regensburg nach Schweinfurt ans OMG zu kommen. Vielen Dank an Teresa Reichl, an die beiden Studienreferendarinnen Astrid Richter und Ina Susski für die Organisation und an den Elternbeirat für die finanzielle Unterstützung!

StDin Kerstin Meisch

Exkursion der 7. Klassen in die Schweinfurter Stadtbücherei

Zusammen mit Frau Meisch, Frau Pfeiffer und Frau Würth besuchten die Klassen 7a und 7b die Schweinfurter Bücherei. Dort wurden wir durch die verschiedenen Abteilungen geführt, denn es gibt nicht nur Kinder- und Jugendliteratur, sondern auch aktuelle Romane oder Lektürehilfen für Schüler, Reiseführer, CD-ROMs, Spiele oder Bastelsachen. Nach der Führung hatten wir dann Zeit, um uns in Bücher einzulesen oder in den Reiseführern nachzuschauen, wohin der nächste Urlaub gehen soll. Vielen Dank an die Lehrkräfte, die diese besondere Exkursion ermöglicht haben!

Julia, Klasse 7a

 

Neues vom „Olymp“

Motiviert und inspiriert setzen wir unsere Arbeit an der neuen Ausgabe der Schülerzeitung „Olymp“, die im nächsten Schuljahr erscheinen soll, fort. Dafür danken wir dem Journalisten und Social-Media-Experten Matthias J. Lange, den wir als geschätzten Gast in unserer Redaktion erneut bei uns begrüßen durften. In heiter-konzentrierter Atmosphäre würdigte er zunächst die erste Ausgabe des „Olymp“ kritisch und gab uns dann viele wertvolle Denkanstöße für das neue Heft.

Ein großer Dank ergeht auch an die Hanns-Seidel-Stiftung, die für die Kosten unseres eintägigen Schülerzeitungsseminars aufgekommen ist.

Magdalene Schäfer im Namen der Olymp-Redaktion

„Fröhliche Hungerspiele – und möge das Glück stets mit euch sein!“

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(aus: „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins)

Dies wünschten sich auch die Schülerinnen und Schüler der 8c am Mittwoch, den 02.05.18 bei ihren eigenen „Hungerspielen“. Diese fanden als Abschluss eines fächerübergreifenden Projekts in den Fächern Deutsch und Sport in der Georg-Wichtermann-Halle statt. Im Roman „Die Tribute von Panem“ müssen sich 12 jugendliche Paare aus 12 Distrikten vor laufender Kamera so lange bekämpfen, bis nur ein Sieger überlebt. Katniss Everdeen, die Protagonistin des Werkes, und ihr Freund Peeta schaffen es aber, die Gunst der Zuschauer zu erlangen, und können durch eine List zu zweit überleben. Sie symbolisieren damit die Rebellion gegen die Machthaber und den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. So traten auch die in 12 Distrikte eingeteilten Schüler während der Deutschstunden in verschiedenen Wissenswettbewerben gegeneinander an, auch wenn es für sie natürlich nicht um Leben und Tod ging. In der letzten Stunde der Lektüresequenz wurde dieser Wettstreit der Distrikte dann in die Sporthalle verlegt. Die dort zu bewältigenden sportlichen und kognitiven Aufgaben orientierten sich an dem Handlungsverlauf des Bestsellers. So wurde beispielsweise eine „wertvolle Fracht“ (in Form von Bierdeckeln) auf dem Kopf balanciert und in Sicherheit gebracht. Wie die Protagonistin Katniss, die auf die Jagd gehen muss, um ihre Familie zu ernähren, sollten auch die Schüler „Hasen“ (in Form von Kegeln) aus weiter Distanz treffen. Zwischendurch wurden Fragen zum Inhalt des Werkes gestellt, um alle Aufgaben eng mit dem Inhalt der Lektüre zu vernetzen. Josua und Emilie aus Distrikt 5 haben sich bis zum Ende erfolgreich gegen die anderen Distrikte durchgesetzt und gehen somit als die ersten Gewinner der OMG-Hungerspiele 2018 in die Geschichte ein! Aber auch alle anderen Schüler zeigten großen Einsatz, Ehrgeiz, Spaß und Motivation während der Spiele sowie der gesamten Lektüresequenz. Durch die enge Verknüpfung zwischen den Inhalten des Deutschunterrichts und der sportlichen Umsetzung konnten sie sich noch intensiver in die verschiedenen Figuren hineinversetzen und die Welt der Lektüre aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Katniss Everdeen und ihren Einsatz gegen Unterdrückung wird so schnell kein Schüler der Klasse 8c vergessen!

Lena Reinberger

Kabale und Liebe

Am vergangenen Dienstag besuchten die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe gemeinsam mit ihren Deutschlehrern das Schweinfurter Theater. Dort wurde ihnen durch die Inszenierung von Schillers „Kabale und Liebe“ eine Welt voller Liebe, Korruption, Lug und Trug anschaulich vor Augen geführt.

Riemensperger, Hitry 

 

Goethe „zu Gast“ bei Olympia Morata

Thomas Glasmeyer präsentiert sein Figurentheater „Fauste“ im Kellertheater

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Goethe wäre sicher stolz, wenn er wüsste, dass ein Stück aus seiner Feder – zwar in freierer Form, aber noch immer seines – in einem Schulgebäude aufgeführt worden ist, das nach der berühmten Humanistin und Dichterin Olympia Morata benannt wurde, sind doch folgende Worte von ihm bekannt: „Las in den Briefen der Olimpia Fulvia Morata, und es ging mir … ein ganz neues Licht auf.“[1] Freilich bezieht sich der Dichter hier auf Erkenntnisse religiöser Art; Bewunderung für die junge Gelehrte des 16. Jahrhunderts ist dieser Aussage allemal zu entnehmen.

Nicht minder stolz könnte Goethe auf die Manier der Inszenierung sein, die der Puppenspieler Thomas Glasmeyer und sein Regisseur Martin Menner gewählt haben: „Faust I und II“ als Figurentheater, bei dem alle 24 Figuren durch eine einzige Person gespielt werden, auch dem Special Effect sei Dank. Schon allein dadurch war die Aufmerksamkeit des Publikums – zum großen Teil Schüler/innen der Oberstufe, die im Vorfeld sicher nicht ahnen konnten, was sie erwartete – erregt. Ebenfalls beeindruckt zeigten sich die Gäste im Kellertheater von den Figuren, die der Puppenspieler alle selbst mit viel Liebe zum Detail aus Materialien wie Holz und Pappkarton angefertigt hat. Diese ließ er in einer neuartigen und modernen, aber stets gereimten (!) Textversion sprechen, die gespickt mit vielen Originalzitaten und aktuellen Anspielungen sehr eingängig war und oft für beachtliche Heiterkeit sorgte. Nicht selten hörte man den Endreim schon im Vorfeld leise aus dem Zuschauerraum ertönen. So war es dem Puppenspieler recht; er hatte sein Publikum gewonnen.

Und nach der Vorstellung und einem Selfie mit Faust hat sicher der eine oder andere unbewusst im Geiste Goethe zitierend das Olympia-Morata-Gymnasium verlassen: „[E]s ging mir … ein ganz neues Licht auf.“1

Herzlich gedankt sei Frau Kaminski, Frau Beutner und Frau Merkel für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung und dem Freundeskreis unserer Schule für die reichhaltige Verköstigung!

Magdalene Schäfer

[1] Goethe, Johann Wolfgang von: Tagebücher (1827-1828), Weimarer Ausgabe, Abt. III, Bd. 11, Weimar 1900, S. 173.