Kategorie-Archiv: Deutsch

„Fröhliche Hungerspiele – und möge das Glück stets mit euch sein!“

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(aus: „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins)

Dies wünschten sich auch die Schülerinnen und Schüler der 8c am Mittwoch, den 02.05.18 bei ihren eigenen „Hungerspielen“. Diese fanden als Abschluss eines fächerübergreifenden Projekts in den Fächern Deutsch und Sport in der Georg-Wichtermann-Halle statt. Im Roman „Die Tribute von Panem“ müssen sich 12 jugendliche Paare aus 12 Distrikten vor laufender Kamera so lange bekämpfen, bis nur ein Sieger überlebt. Katniss Everdeen, die Protagonistin des Werkes, und ihr Freund Peeta schaffen es aber, die Gunst der Zuschauer zu erlangen, und können durch eine List zu zweit überleben. Sie symbolisieren damit die Rebellion gegen die Machthaber und den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung. So traten auch die in 12 Distrikte eingeteilten Schüler während der Deutschstunden in verschiedenen Wissenswettbewerben gegeneinander an, auch wenn es für sie natürlich nicht um Leben und Tod ging. In der letzten Stunde der Lektüresequenz wurde dieser Wettstreit der Distrikte dann in die Sporthalle verlegt. Die dort zu bewältigenden sportlichen und kognitiven Aufgaben orientierten sich an dem Handlungsverlauf des Bestsellers. So wurde beispielsweise eine „wertvolle Fracht“ (in Form von Bierdeckeln) auf dem Kopf balanciert und in Sicherheit gebracht. Wie die Protagonistin Katniss, die auf die Jagd gehen muss, um ihre Familie zu ernähren, sollten auch die Schüler „Hasen“ (in Form von Kegeln) aus weiter Distanz treffen. Zwischendurch wurden Fragen zum Inhalt des Werkes gestellt, um alle Aufgaben eng mit dem Inhalt der Lektüre zu vernetzen. Josua und Emilie aus Distrikt 5 haben sich bis zum Ende erfolgreich gegen die anderen Distrikte durchgesetzt und gehen somit als die ersten Gewinner der OMG-Hungerspiele 2018 in die Geschichte ein! Aber auch alle anderen Schüler zeigten großen Einsatz, Ehrgeiz, Spaß und Motivation während der Spiele sowie der gesamten Lektüresequenz. Durch die enge Verknüpfung zwischen den Inhalten des Deutschunterrichts und der sportlichen Umsetzung konnten sie sich noch intensiver in die verschiedenen Figuren hineinversetzen und die Welt der Lektüre aus einer ganz anderen Perspektive betrachten. Katniss Everdeen und ihren Einsatz gegen Unterdrückung wird so schnell kein Schüler der Klasse 8c vergessen!

Lena Reinberger

Kabale und Liebe

Am vergangenen Dienstag besuchten die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe gemeinsam mit ihren Deutschlehrern das Schweinfurter Theater. Dort wurde ihnen durch die Inszenierung von Schillers „Kabale und Liebe“ eine Welt voller Liebe, Korruption, Lug und Trug anschaulich vor Augen geführt.

Riemensperger, Hitry 

 

Goethe „zu Gast“ bei Olympia Morata

Thomas Glasmeyer präsentiert sein Figurentheater „Fauste“ im Kellertheater

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Goethe wäre sicher stolz, wenn er wüsste, dass ein Stück aus seiner Feder – zwar in freierer Form, aber noch immer seines – in einem Schulgebäude aufgeführt worden ist, das nach der berühmten Humanistin und Dichterin Olympia Morata benannt wurde, sind doch folgende Worte von ihm bekannt: „Las in den Briefen der Olimpia Fulvia Morata, und es ging mir … ein ganz neues Licht auf.“[1] Freilich bezieht sich der Dichter hier auf Erkenntnisse religiöser Art; Bewunderung für die junge Gelehrte des 16. Jahrhunderts ist dieser Aussage allemal zu entnehmen.

Nicht minder stolz könnte Goethe auf die Manier der Inszenierung sein, die der Puppenspieler Thomas Glasmeyer und sein Regisseur Martin Menner gewählt haben: „Faust I und II“ als Figurentheater, bei dem alle 24 Figuren durch eine einzige Person gespielt werden, auch dem Special Effect sei Dank. Schon allein dadurch war die Aufmerksamkeit des Publikums – zum großen Teil Schüler/innen der Oberstufe, die im Vorfeld sicher nicht ahnen konnten, was sie erwartete – erregt. Ebenfalls beeindruckt zeigten sich die Gäste im Kellertheater von den Figuren, die der Puppenspieler alle selbst mit viel Liebe zum Detail aus Materialien wie Holz und Pappkarton angefertigt hat. Diese ließ er in einer neuartigen und modernen, aber stets gereimten (!) Textversion sprechen, die gespickt mit vielen Originalzitaten und aktuellen Anspielungen sehr eingängig war und oft für beachtliche Heiterkeit sorgte. Nicht selten hörte man den Endreim schon im Vorfeld leise aus dem Zuschauerraum ertönen. So war es dem Puppenspieler recht; er hatte sein Publikum gewonnen.

Und nach der Vorstellung und einem Selfie mit Faust hat sicher der eine oder andere unbewusst im Geiste Goethe zitierend das Olympia-Morata-Gymnasium verlassen: „[E]s ging mir … ein ganz neues Licht auf.“1

Herzlich gedankt sei Frau Kaminski, Frau Beutner und Frau Merkel für die Unterstützung bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung und dem Freundeskreis unserer Schule für die reichhaltige Verköstigung!

Magdalene Schäfer

[1] Goethe, Johann Wolfgang von: Tagebücher (1827-1828), Weimarer Ausgabe, Abt. III, Bd. 11, Weimar 1900, S. 173.

„Wunder“ – Kinobesuch der Klasse 7a am 06.02.2018

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Passend zu unserer Klassenlektüre „Wunder“ von Raquel J. Palacio ist vor kurzem auch der gleichnamige Film angelaufen. Deshalb bot es sich an, gemeinsam mit Frau Meisch, Frau Dotzauer, Frau Walter und Frau Schenkel diesen Film zu besuchen. So fand sich, trotz der durch den Skikurs anfallenden Erkältungen, beinahe die ganze Klasse 7a am 06.02.2018 um 14:00 Uhr in der Filmwelt Schweinfurt ein. Gespannt verfolgte die Klasse in dem fast leeren Kinosaal den Ablauf des Filmes. In der Verfilmung wird wie im Roman die Geschichte eines Jungen mit entstelltem Gesicht erzählt, der zum ersten Mal eine öffentliche Schule besucht und sich nun allen Herausforderungen des Schulalltags stellen muss. Sowohl emotional als auch lustig erlebt der Zuschauer, wie August alle Höhen und Tiefen seines Lebens meistert. „Wunder“ ist ein Film, der uns immer wieder lachen ließ und einigen ein paar Tränen in die Augen trieb. Aus unserer Sicht lohnt es sich, das Buch „Wunder“ zu lesen und den Film „Wunder“ zu sehen und das kleine Wunder zu spüren, das der Film vermittelt.

Laura R., 7a

Das P-Seminar „Lesen lieben lernen“ ist beendet

Am 17. Januar fand die Abschlusspräsentation des P-Seminars zur Leseförderung statt und viele waren gekommen: unsere externen Partner, die Vertreter des Seniorenzentrums „Phoenix“ mit einigen der Bewohner, die Kolleginnen der Gartenstadtschule und aus Würzburg kämpfte sich die Theaterpädagogin des Mainfrankentheaters durch den winterlichen Schneesturm auf der Autobahn zu uns. Referiert hat zunächst Frau von Hirschhausen über die Planung, den Aufbau und die Zielsetzung des Seminars. Dann erläuterten Franziska Tonn und Eda Can kurz die Ergebnisse ihrer Umfrage zum Leseverhalten am OMG. Zuletzt präsentierten die Gruppen ihre Vorgehensweise und die bei den externen Partnern gemachten Erfahrungen. Die Abschlussveranstaltung war eine rundum gelungene Ergebnispräsentation und wir danken allen am Projekt Beteiligten.

Birgit von Hirschhausen für das P-Seminar „Lesen lieben lernen“

 

 

 

Vorlesewettbewerb Deutsch

Im Lesewettbewerb des Deutschen Buchhandels für die sechsten Klassen traten am 8. Dezember 2017 drei KlassensiegerInnen gegeneinander an, um den besten Vorleser   oder die beste Vorleserin der Schule zu ermitteln. Für die 6a erschien Lena Hess, für die 6b Franka Weich und die 6c wurde durch Tim Beßler vertreten. Als Erstes lasen die Schüler einen selbst gewählten Textausschnitt aus einem ihrer Lieblingsbücher vor. Dabei erweckten sie die Helden aus Herr der Diebe, Elena und Die drei ??? – Nacht der Tiger zum Leben. Danach mussten sie aus einem unbekannten Buch vorlesen (Rico, Oskar und das Herzgebreche), was natürlich schon ein wenig schwieriger war. Bewertet wurden dabei die Lesetechnik und die lebendige Gestaltung des Gelesenen.

Die Jury setzte sich zusammen aus der Vorjahressiegerin Laura Rumpel (Klasse 7a), Frau Gollbach, zwei Referendarinnen des Deutschseminars, Frau Dotzauer und Frau Walter, Frau Marion Clark und Frau Susanne Beuschel, der Organisatorin des Wettbewerbs.Nach dem spannenden Wettstreit konnte sich die Jury auf Tim Beßler als ersten Sieger einigen. Dazu gratulieren wir ihm ganz herzlich. Tim wird unsere Schule im Februar beim Stadtentscheid vertreten, wofür wir ihm natürlich jetzt schon viel Erfolg wünschen.

Alle teilnehmenden Schüler und Schülerinnen erhielten einen Büchergutschein und eine Urkunde als Anerkennung ihrer Leistung. Die Preise wurden vom Elternbeirat gestiftet, dafür danken wir herzlich.

Susanne Beuschel

Wusstet ihr, dass die beiden bekanntesten deutschen Dichter sich zunächst gar nicht leiden konnten?

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…oder dass Schiller ganze 21cm größer war als Goethe? Dies und viele andere interessante Details aus dem Leben der beiden Literaturheroen fanden die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Donnerstag, den 12.10.2017, auf der alljährlichen Weimarfahrt der Q11-Deutschkurse heraus. Am Frauenplan erkundeten sie mittels Audioguides das Wohnhaus Goethes, welches hinsichtlich seiner Inneneinrichtung noch weitgehend in dem Zustand seiner letzten Lebensjahre erhalten ist. Dort kann man u.a. seine Gesteinssammlung, wertvolles Mobiliar im klassizistischen Stil sowie sein sagenumwobenes Arbeitszimmer und die angrenzende hauseigene Bibliothek bewundern. Auch gab es für die Deutschkurse eine Führung durch das Goethe-Nationalmuseum, das etliche Gemälde, Büsten und Skizzen des Dichterfürsten, Original-Schriften aus Goethes Feder und viele weitere Exponate und Informationen zu seinem Leben, Reisen, Forschen und dem damit verbundenen höfischen sowie auch schriftstellerischen Wirken darbietet. Im Gegensatz zu Goethe, der lange in Weimar lebte, verbrachte dessen Freund Schiller nur seine letzten Lebensjahre in der Stadt der Dichter und Denker. Sein gutbürgerliches Haus war zu Schillers Lebzeiten verhältnismäßig „modern“ gestaltet, jedoch ist dessen heutige Einrichtung lediglich rekonstruiert und der klassischen Epoche nachempfunden worden. Nur wenige Möbelstücke, die hier zu sehen sind, stammen tatsächlich aus Schillers Privatbesitz, beispielsweise sein Schreibtisch, an dem eines seiner letzten großen Dramen, der „Wilhelm Tell“, entstanden ist, sowie das Bett, in dem er nach langjähriger Krankheit seinem Leiden im Jahr 1805 mit nur 45 Jahren erlag. Im Anschluss an die Führung durch Schillers Domizil wurde noch die Altstadt Weimars im Zuge einer OMG-eigenen Stadtführung besichtigt, wobei sich die Schüler/innen im Vorfeld zu bekannten Denkmälern und geschichtsträchtigen Gebäuden, wie z. B. der „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“, informiert hatten, und ihre Rechercheergebnisse als fachkundige Stadtführer/innen in kurzweiligen, teils erheiternden Vorträgen zum Besten gaben.

Laya (Q11)/Tanja Merkel

Eine Fotostory der Klasse 8c zur Kurzgeschichte „Zwei Männer“

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Unter der Leitung von Frau Schenkel und Herrn Väth und in Zusammenarbeit mit dem gesamten Deutsch-Seminar erstellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c eine Fotostory zu Günther Weisenborns Geschichte. In dieser geht es um zwei Männer, die aufgrund einer Überschwemmung in eine scheinbar ausweglose Situation geraten und auf einem Schilfdach talabwärts treiben. Angesichts des Todes will der Landarbeiter seinen Chef, einen Farmer, vom Dach stoßen, um seine Überlebenschance zu erhöhen. Als sein Herr die letzte Zigarette mit ihm teilt, ist er von dieser freundschaftlichen Geste so beeindruckt, dass er seinen Egoismus überwindet und sich selbst opfern will. Der verantwortungsbewusste Farmer kann ihn davon abhalten, beide werden gerettet und beschließen einen Neuanfang. In verschiedenen Gruppen entwarfen die Schülerinnen und Schüler Standbilder von zentralen Szenen der Kurzgeschichte, die von den Lehrkräften fotografiert wurden. Ein Regisseur hatte jeweils die Aufgabe, sich für Größe und Perspektive der Aufnahme zu entscheiden und die beiden Schauspieler anzuleiten, die versuchen sollten, sich in ihre Rollen einzufühlen und die Situation durch aussagekräftige Gestik und Mimik darzustellen. Ich denke, diese Deutschstunde hat jedem Beteiligten Spaß gemacht, und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

StDin Kerstin Meisch