Kategorie-Archiv: Studienseminar

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“ – Goethe

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Im Sinne dieser Worte Goethes machte sich das Studienseminar 15/17 für den krönenden Abschluss der zweijährigen Ausbildung in der letzten Schulwoche auf ins Nachbarland Österreich, um auf den Pfaden von Sisi & Co zu wandeln und v.a. in einen Dialog über österreichische und europäische sicherheitspolitische Fragen zu treten. Hierfür bekamen die ReferendarInnen eine Stadtführung durch den historisch relevanten Teil Wiens und besuchten u.a. die OSZE, OPEC und die ständige deutsche Vertretung der Vereinten Nationen. Auch ein Highlight stellte die letzte offizielle Station im österreichischen Außenministerium dar, bei dem die SeminarteilnehmerInnen nicht nur einen Einblick in die österreichische Außen- und Europapolitik bekamen, sondern zudem im Zeichen der Nachbarschaftspflege verköstigt wurden. Die von der Bundeswehr hervorragend organisierte Abschlussfahrt ließ das Seminar erhellt und mit neuen Denkanstößen nach Hause zurückkehren. Darüber hinaus boten die Tage in Wien auch die perfekte Gelegenheit, ein letztes Mal intensiv die gute Gemeinschaft innerhalb der Gruppe zu genießen. Ein besonderer Dank ergeht daher an Hauptmann Heim für die gelungene Durchführung der Reise und an StDin Seyschab für das Ermöglichen der Fahrt und die tolle Reisebegleitung.

Seminar 15/17

Besuch des Studienseminars 2016/18 bei der Regierung von Unterfranken in Würzburg

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Am 16. Februar 2017 unternahm das Studienseminar 2016/18 zusammen mit StDin Elisabeth Seyschab im Rahmen der „Staatsbürgerlichen Grundbildung“ eine Exkursion nach Würzburg zur Regierung von Unterfranken. Als Mittebehörde repräsentiert und vertritt die Regierung von Unterfranken die Staatsregierung. Sie sorgt dafür, dass die Beschlüsse des Kabinetts und die Vorgaben der Ministerien vor Ort umgesetzt werden. Andererseits ist sie auch das Sprachrohr der Region gegenüber der Bayerischen Staatsregierung. Die Referendare hatten ein vielfältiges Programm zu bewältigen, z. B. das Schwerpunktthema „Bürgerversammlung, -begehren, -entscheid und –antrag“, die Historie und Architektur des Gebäudes und den Empfang im Amtszimmer des Regierungspräsidenten.  

Seminarsprecherin Astrid Richter, Seminarlehrerin Elisabeth Seyschab

 

Duft über allen Feldern – P-Seminar Geographie im „fränkischen Apothekergärtlein“

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In Schwebheim duftet die Landwirtschaft. Schon am frühen Morgen wehte eine Wolke von Pfefferminze und anderen frisch getrockneten Kräutern herüber zu den am Kirchplatz wartenden Schülerinnen und Schülern des P-Seminars Geographie „Wo der Pfeffer wächst“. Der Pfeffer wächst zwar nicht hier, aber etwa 35 verschiedene Heil- und Gewürzkräuter, die Altbürgermeister Hans Fischer der Projektgruppe auf den Feldern und in seinem fantastischen Kräutergarten vorstellte, und zwar mit allen Sinnen. Es durfte nicht nur geschaut und gerochen, sondern auch gerieben und geschmeckt werden. Die „Begehung“ der seit 1989 ökologisch umgebauten Schwebheimer Flur, deren Biodiversität laut Fischer in Bayern seinesgleichen sucht, erfolgte bequem und unterhaltsam auf dem Traktoranhänger. Neben Löwenzahnkuren, Breit- und Spitzwegerich gegen Wunden, dem starken Süßungsmittel Stevia und Sonnenhut als Rohstoff für Echinacin ging es um würzige Küchenhelfer wie Oregano, Thymian, Häckerzwiebel, Schnittsellerie, Rosmarin u.v.m. Die durch die Realteilung notwendig gewordene Intensivierung der kleinen Betriebsflächen als wesentliche Ursache für die Schwebheimer Kräuterproduktion, künstliche Beregnung, biologisch-thermische Unkrautbehandlung, Pflanz- und Erntehelfer aus Osteuropa, Kräutertrends und Vermarktungsstrategien wurden ebenfalls thematisiert. Ein Besuch der Kräuterstube Böhm sowie eine durch Schulrat a.D. Günther Birkle geführte Besichtigung des Dorfmuseums mit historischen Trocknungs- und Verarbeitungsanlagen für unterschiedliche Kräuter rundeten die Exkursion ab.

Barbara Schug

Als Ödwalpersreuth noch am Äquator lag …

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Die StudienreferendarInnen des Geographie-Seminars nahmen in Begleitung von StDin Schug und StR Liepert auf einer zweitägigen Exkursion erdgeschichtliche Vorgänge aus mehreren hundert Millionen Jahren unter die Lupe. Nicht ohne Grund hat man in den 90er Jahren im oberpfälzischen Windischeschenbach im Rahmen der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) mit 9101 Metern das tiefste Loch in die Erde gebohrt. Im KTB-Dokumentationszentrum informierten sich die jungen Lehrer über die technischen Aspekte des Projekts und die durch die Bohrung erschlossenen komplexen geologischen Bedingungen in diesem Teil der Erdkruste. Dort hatte sich im Erdaltertum ein mächtiges Hochgebirge auf über 8000 Meter Höhe aufgetürmt, das im Lauf der Jahrmillionen weitgehend abgetragen und überlagert wurde. Plattentektonische Hebungen, Verschiebungen und Brüche verursachten aktiven Vulkanismus im Tertiär, von dem im Geopark Bayern-Böhmen noch zahlreiche Zeugen untersucht werden konnten. Ein Höhepunkt war der Basaltkegel von Parkstein, der von vielen Naturforschern, u.a. auch von Alexander von Humboldt, als der schönste Europas angesehen wurde bzw. wird. Ein weiteres beeindruckendes Geotop ist der domartige Granitpluton des Flossenbürger Schlossbergs, der das bayerische Pendant zum Zuckerhut in Rio de Janeiro darstellt! Sehr angetan waren die Exkursionsteilnehmer auch von einer Wanderung durch das wildromantische Tal der Waldnaab. Die Geopark-Rangerin Angela Scharnagl brachte der kleinen Gruppe die Geomorphologie dieser Flusslandschaft näher, geprägt durch mächtige Granitblöcke, die im feuchttropischen Äquatorialklima vor etwa 300 Millionen Jahren zu rundlichen „Wollsäcken“ verwitterten. Alte Legenden zu den oft wunderlichen Formen der Steinriesen und historische Fakten über die mittelalterlichen Burgen der Region wurden ebenso thematisiert wie die vielfältige und oft einzigartige Flora und Fauna dieser ursprünglichen Tallandschaft. So wurden „Biberstraßen“ entdeckt, eine Kröte gestreichelt und zwei Blindschleichen vor herannahenden Mountainbikern gerettet.

Nach der spannenden Naturlandschaft und Erdgeschichte wurde zum Abschluss der Exkursion allerdings auch ein trauriges Kapitel der „Menschheitsgeschichte“ aufgeschlagen. Der Rundgang durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg, in dem von den insgesamt rund 100 000 inhaftierten Menschen etwa 30 000 ums Leben kamen, löste bei allen große Betroffenheit aus.

Barbara Schug

Geographie-Referendare erkunden Entwicklungspläne der „Ledward Barracks“

Geograpie ReferendareAus aktuellem Anlass begab sich das Studienseminar Geographie zu den „Ledward Barracks“ in der Nähe des OMG, ein ehemaliges US-amerikanisches Kasernengelände, das sich nach Abzug der amerikanischen Streitkräfte am Ende des Jahres 2014 im Konversionsprozess befindet und gegenwärtig auch Standort der Schweinfurter Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ist. Die Studienreferendare erfassten die Größe (26 ha), Strukturen und den baulichen Zustand des Konversionsgeländes, das sich mittlerweile im Eigentum der Stadt Schweinfurt befindet. Continue reading

Das Studienseminar 2015/17 besucht die Regierung von Unterfranken in Würzburg

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Dank der emsig am Leben gehaltenen Beziehungen nach Würzburg konnte Frau StDin Seyschab auch dieses Jahr die ReferendarInnen des Seminars 2015/17 zu einem Regierungsbesuch nach Würzburg mitnehmen. Dort wartete ein dichtes Programm: Führung durch das Regierungsgebäude am Petersplatz, Vorträge zum Aufbau und zu den Aufgabenbereichen der Regierung von Unterfranken, Diskussionsrunden zum Thema „direkte Demokratie“ und der Vorgehensweise bei einem Bürgerentscheid und vieles mehr.

Den krönenden Abschluss stellte dann schließlich der Besuch beim Regierungsvizepräsidenten Jochen Lange dar.

Den Regierungsbesuch beendete ein gemeinsames Mittagessen in Würzburg, und so konnten die ReferendarInnen den ersten Ausbildungsabschnitt am OMG gemeinsam abschließen, bevor sie dann zu ihren Einsatzschulen in ganz Bayern in den zweiten Abschnitt starteten.

Seminarsprecher StRefin Amelie Joanni und StRefin Cornelia Steinlein