Kategorie-Archiv: Q11 und Q12

Weichenstellung für das Leben?

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Wenn der Zielbahnhof Abitur erreicht ist, gilt es die Frage zu klären, auf welchem Gleis man dann weiter fährt. Hierfür hatte die Q11 am vergangenen Mittwoch die Gelegenheit, sich auf dem Hochschul-informationstag zu orientieren. Vertreter verschiedener Universitäten und Hochschulen stellten die unterschiedlichsten Studiengänge und Ausbildungen vor. Von Polizeidiensten bis zum Gesundheitsmanagement wurden Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten präsentiert. Außerdem war es möglich, sich Infomaterialien der Universitäten mit nach Hause zu nehmen, denn wenn es dann so weit ist, kann man auf diese zurückgreifen und so die Weichen in die richtige Richtung stellen.

Felicia H., Birgit von Hirschhausen

 

Gestrandet auf dem Mond – und Spaß dabei

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Den Wandertag am 19.September nutzte die Q 11 für einen Einstieg in die Berufs- und Studienorientierung mit Vorträgen zur Bewerbung, zum Vorstellungsgespräch und zum Assessment-Center. Es kamen Referenten und Referentinnen von der Sparkasse, der Debeka und eine freie Jobcoacherin in die drei Schülergruppen. Den Anfang bildete ein Vortrag zur Gestaltung der Bewerbungsunterlagen. Anschließend wurden Hinweise und Tipps zum Vorstellungsgespräch gegeben. Nach der Pause wurde es lustig: Zunächst mussten die Schülerinnen und Schüler einen fünfzehnminütigen Eignungstest machen. Die Fragen reichten vom Allgemeinwissen über das logische Denkvermögen bis zu Rechtschreibung und Sprachgefühl. Beim „Astronautentest“ sollten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen entscheiden, was sie benötigen, wenn sie auf dem Mond notlanden müssen. Die Diskussion war lustig und lebhaft. Zuletzt wurde ein „Begeisterungsgespräch“ geübt, in dem je ein Schüler seinen Partner von etwas begeistern sollte. Mit einer informativen Broschüre und neuen Impulsen konnten die Teilnehmer um 13 Uhr nach Hause gehen. Wir danken den Referenten und Referentinnen: Frau Bärmann-Weber, Frau Wendt, die mit Carolin Voith da war, und Herrn Putz, der von Herrn Hendges unterstützt wurde.

Birgit von Hirschhausen

 

Studienfahrt Prag 21. – 28. Juli 2017

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Abgesehen von einer kleinen Verspätung lief die fünfstündige Fahrt zu Tschechiens Hauptstadt problemlos. Gut gelaunt erreichten wir, 32 Schüler und 3 Lehrer, unser Hotel, einen 13-stöckigen Plattenbau am Rande Prags. Wir ahnten noch nicht, dass dieses Gebäude mit seinen über 500 Betten und nur zwei Aufzügen wie eine Metapher für die kommenden sechs Tage wirken sollte. Patro nula. Erdgeschoss. Dass die Kommunikation nicht immer reibungslos funktionieren würde, war uns sicherlich klar; auch unsere Englischkenntnisse halfen uns oft nicht weiter. Jedoch standen unseren Wünschen nicht nur das „Nichtkönnen“ im Wege, sondern auch oft das „Nichtwollen“ entgegen. Wir mussten sowohl beim U-Bahn-Ticketkauf sowie auch bei einigen anderen Gelegenheiten lernen, dass wir nicht „König“ waren. Nun ja, als Franken sind wir ja auch nicht sonderlich verwöhnt. Die Stimmung ließen wir uns dadurch jedenfalls nicht vermiesen. Patro Keller. Da wir auf einheimische Hilfe zählen konnten, wandelten wir die ersten Tage abseits der typischen Touristenpfade und hatten die Möglichkeit, ein alternatives Prag zu entdecken. Angefangen vom Cross Club, einem Club mit düsterer Steampunk-Atmosphäre, Food Festival und Musik, über Volleyball an der Moldau bis hin zu einem Flohmarkt auf einem alten Fabrikgelände bekamen wir Einblicke, die dem normalen Touristen verwehrt bleiben. Patro Fitness. Zwar besitzt Prag ein ausgezeichnetes Nahverkehrssystem, welches wir auch ausgiebig nutzten, dennoch kam die körperliche Fitness nicht zu kurz, vor allem dann, wenn wir zu Fuß die Stadt erkundeten. Auch die Tretbootfahrt auf der Moldau oder den Jump Park werden wir in lebhafter Erinnerung behalten. Patro Einkaufszentrum. Neben den vielen Programmpunkten hatten wir auch Zeit, unsere Kronen beim Einkaufen loszuwerden. Hier hatte Prag sowohl riesige Einkaufszentren, Boutiquen und natürlich unzählige kleine Souvenirläden zu bieten. Etwas enttäuschend war, dass sich das Warenangebot nicht sonderlich von unserem heimischen unterschied. Dennoch trübte dies die Shoppinglust einiger Schüler nicht im Geringsten. Patro třináct (13). Natürlich durfte in der Goldenen Stadt die Kultur nicht fehlen. Wir besichtigten die größte Burganlage der Welt mit dem beeindruckenden Veitsdom, erlitten eine ausgedehnte Stadtführung durch die Altstadt, besuchten das Kafka-Museum und die Warhol- oder Richterausstellung. Vom zweithässlichsten Gebäude der Welt, dem Fernsehturm, hatten wir eine tolle Aussicht über die Stadt. Patro Restaurace. Auch kulinarisch hatte Prag viel zu bieten. Ob die typisch tschechische Bratwurst, Klöße, Waffeln oder die leckere selbstgemachte Limonade – es war für jeden etwas dabei – auch wenn nicht alle Mägen immer alles vertrugen. Ein gemeinsames Abschlussessen im Restaurant „Bella“ unweit unserer Unterkunft rundete unser Prag-Erlebnis genüsslich ab. Auf der Rückfahrt waren wir uns alle einig, dass dies nicht der letzte Besuch in Prag war.

Thomas Liepert, Andreas Bühl, Magdalena Siegl

Taizé – „Tage voller unvergesslicher Momente“ (24. – 28. Mai 2017)

  • Grab
  • Landschaft
  • Stille
  • Stuhlkreis
  • Willkommensschild
  • 3 Kuppeln
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  • Brunnen
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21 Schülerinnen und Schüler der Q11 machten sich zusammen mit ihren Betreuern, Herrn Wolfgang Schweser und Frau Dr. Waltraud Schnepf – und mit Herrn Pfarrer Hans Martetschläger – auf den Weg in das kleine Dorf Taizé im französischen Burgund. Nach zehn Stunden Fahrt mit dem Bus konnten wir es kaum erwarten: was würden wir dort erleben – auf dem Hügel von Taizé? Dort, wo sich vor fast 70 Jahren Frère Roger (+ 2005) und einige andere junge Männer zu einem gemeinsamen Leben in Ehelosigkeit und großer Einfachheit zusammengeschlossen hatten. Heute gehören zur Communauté ca. 100 Brüder aus über 30 Ländern. Sie kommen aus verschiedenen evangelischen und der katholischen Kirche. Durch ihr gemeinsames Leben möchten sie ein Zeichen der Versöhnung in der gespaltenen Christenheit und zwischen getrennten Völkern sein. Dreimal am Tag begaben wir uns – zusammen mit fast 3000 anderen, v.a. jungen Menschen – zum Gebet in die Kirche: meditative Gesänge, ein Bibeltext in verschiedenen Sprachen, eine längere Zeit der Stille, ein Gebet für die Völker der Erde …

Aber auch die Bibeleinführung mit dem humorvollen Bruder Stephen, der Austausch darüber in den Kleingruppen, die gemeinsame Arbeit und das einfache, aber durchaus gute Essen haben uns ziemlich beeindruckt und unser Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. „Man kann nicht richtig beschreiben, was dieser Ort mit einem macht; aber ein Bruder hat gesagt, ‚it’s every day a miracle‘“.

Taize ist „… Gemeinschaft, … Brot mit Schokolade, … intensives Gespräch, … Freundschaft, … Schweigen, … ein gesegneter Ort, … ein Platz, um sich zu finden, um Gott neu zu erleben, … ein Ort, um zu lernen, dass weniger oft mehr ist, … ein Ort mit sehr unterschiedlichen Menschen, die im Herzen alle gleich sind“.

Taizé ist „… Teamgeist, … Ausruhen, … Inspiration, … Zauber, … Emotionen“.

Taizé ist „… ein Ort, wo Kirche verzaubert“.

Dr. Waltraud Schnepf + Schülerzitate

 

Zungenbrecher und Korken im Mund:

Referentin aus dem Würzburger Theater besucht das P-Seminar Deutsch „Lesen lieben lernen“

„Vorlesen lernen“, darum ging es in dem Vortrag der Referentin Marlies Hagelauer, die am 25.April unser P-Seminar besuchte. Das Vorlesetraining beinhaltete praktische Übungen für die Stimme und den Mundbereich. Nach der ersten Übung, die darin bestand, einzelne Silben oder Silbenreihen besonders zu betonen, sollten die Lippen, Zunge und Mund gut aufgewärmt sein. Eine andere Übung, die die Aussprache erleichtern soll, wird auch oft von Schauspielern vor einem Auftritt durchgeführt. Dazu braucht man nur einen Korken und den Text, den man aufsagen oder vorlesen will. Wir versuchten es mit Zungenbrechern wie „Fischers Fritze“ oder „Brautkleid und Blaukraut“. Mit Korken im Mund ließen sich die Zungenbrecher nur schwer aufsagen, da die Zunge vom Korken eingeschränkt wurde. Beim erneuten Aufsagen, diesmal ohne Korken, fiel es leichter und die Aussprache war deutlicher. Danach las Frau Hagelauer uns einen Text vor, um zu demonstrieren, wie spannend das Vorlesen sein kann. Ihre Tipps durften wir dann mit weiteren Texten selbst erproben und umsetzten. Unser Fazit nach der Stunde: Vorlesen wird spannend durch gelegentlichen Augenkontakt mit den Zuhörern, Mimik und Gestik sollten zielgerichtet eingesetzt werden und Variationen von Lautstärke und Lesetempo erhöhen die Spannung. 

Carmen G., B. von Hirschhausen