Kategorie-Archiv: Q11 und Q12

„Dans le coeur de la cathédrale“

In Begleitung von Frau Riemensberger besuchten die Französischklasse 10bcE und der Französischkurs der Q12 im Theater der Stadt Schweinfurt eine Aufführung des Klassikers „Notre Dame de Paris“ von Victor Hugo in französischer Sprache. Mit Entsetzen mussten einige von uns feststellen, dass der altgeliebte Disney-Film ziemlich wenig mit dem eigentlichen Roman zu tun hat, weshalb man während der Aufführung des Öfteren auf schockierte Gesichter im Publikum traf und auch vergeblich auf ein Happy End wartete. Obwohl die Sprache manchmal schwer zu verstehen war, empfanden dies nur wenige als Problem, da die Handlung trotzdem aufgrund der Inszenierung und der schauspielerischen Leistung meist klar und leicht zu verstehen war. Besonders fasziniert hatte das Schauspiel Ensemble, das zu fünft in fast 20 verschiedene Rollen schlüpfen  konnte und dabei auch das Publikum direkt in das geschehen mit einband. Doch trotz Tragödie und dramatischem Ende (oder gerade deshalb) empfanden es alle als ein tolles Erlebnis, auch so manche Schüler, die normalerweise das Theater eher meiden.

X. Bäumler 10b

Dürfen wir vorstellen: Spoomg

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Was Spoomg ist? Das ist die Löffelmarke der Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Chemie und des bcp Kurses der Q11, die sie in selbstständiger Teamarbeit am 25.01. im Kunststoffzentrum in Würzburg entwickelt und erarbeitet haben. Dabei lernten sie verschiedene Kunststoffe kennen, ein Design zu erstellen, mit den Maschinen und Werkzeugen umzugehen, Kalkulationen zu erstellen, die Produktqualität zu überprüfen und an Verbesserungen zu arbeiten. Außerdem gab es ein Kommunikationsteam, dass den ganzen Tag mit einer Kamera unterwegs war, um den Tag zu dokumentieren und Informationen zwischen den Gruppen auszutauschen. Das Ergebnis: blaue Kunststofflöffel, die Spülmaschinenfest sind, für Babys geeignet sind (in DE) und optisch ansprechend aussehen.

L. Aziz

Ein Tag wie bei den Römern

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Am 08. Dezember führte das P-Seminar Latein sein Projekt „Gestaltung eines Römerfestes“ gemeinsam mit der fünften Jahrgangsstufe durch.

Zuerst schauten alle gemeinsam den vom Kurs selbst gedrehten Kurzfilm „Chantal unter Römern“ an. In diesem Film schläft die Schülerin Chantal während des Lateinunterrichts ein und wacht plötzlich im alten Rom wieder auf. Zusammen mit dem römischen Mädchen Cornelia erlebt sie dort den Alltag und besucht unter anderem die Schule, hört eine Rede des bekannten Redners Cicero oder nimmt an der Cena, also der Mahlzeit, von Cornelias Familie teil, wobei sie auch in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Nach dem Film wurden die fünften Klassen in drei Gruppen aufgeteilt. In der ersten Gruppe töpferten und verzierten die Schüler und Schülerinnen kleine, römische Tonschalen. Die Kochgruppe bereitete „libum“ mit „moretum,“ ein Brot mit Kräuteraufstrich, und verschiedene „dulcia,“ also Süßspeisen mit Blätterteig und Milchbrötchen zu, die im Anschluss noch zusammen mit den Zwölftklässlern verspeist wurden. In der Spielegruppe wurden vier Spiele („Delta,“ „Ludus duodecim scriptorum,“ „Ludus latrunculorum“ und „Molae“) zuerst gebastelt und dann natürlich ausprobiert.

Die Zeit verging für Groß und Klein wie im Flug, alle hatten viel Spaß und freuten sich über das gelungene Römerfest.  

Ina T., A. Lory

 

Alternativen zum normalen Studium?

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„Ich werde auf jeden Fall studieren, ich mache ja schließlich Abitur.“ Diese Einstellung ist, wenn man die Schüler und Schülerinnen in der Oberstufe fragt, weit verbreitet. Dass es dazu gute Alternativen gibt, konnte die Q11 in einer Veranstaltung im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung erfahren. Ausbildungsscouts, begleitet von Heinz-Peter Sorge als ihrem Koordinator, berichteten lebendig und anschaulich über ihre Erfahrungen mit einer Ausbildung und erläuterten, warum sie diese einem Studium vorzögen. Weiterhin erklärten Studenten und Studentinnen, die bei der Fa. SKF ein Duales Studium absolvieren, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Arten dieses Studientyps. Für sie ist, unabhängig davon, ob ein Verbundstudium, ein Studium mit vertiefter Praxis oder ein Studium an der DHBW gewählt wird, die Verbindung von Studium und Arbeit bzw. Ausbildung ideal. Vom Geld über die Wohnung bis hin zur Bildung von Netzwerken wurden viele neugierig und nachdenklich machende Aspekte angesprochen. Christian Förster, Studentenbetreuer bei der Fa. SKF, unterstützte sie dabei. Für unsere Schülerinnen und Schüler stellte der Nachmittag eine wertvolle Horizonterweiterung dar und hilft ihnen hoffentlich dabei, den für sie besten Weg zu finden.

W. Schweser

Der Klimawandel betrifft uns – Klimaexperte Heiko Paeth in der Oberstufe zu Gast

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Hitzerekorde in Südeuropa, verheerende Hurrikans in Nordamerika, Dürren in Ostafrika und ein katastrophaler Sommermonsun in Südasien. Sind die Extremwetterereignisse des Jahres 2017 Symptome der globalen Erwärmung? Zusätzlich melden die südpazifischen Fidschi-Inseln, die eigentlichen Gastgeber der Weltklimakonferenz, „Land unter“. Und gleichzeitig erreicht uns die Meldung, dass der CO2-Gehalt unserer Atmosphäre zuletzt schneller gestiegen ist als je zuvor. Rund 180 Schülerinnen und Schüler lauschten im Kellertheater den fachkundigen Ausführungen von Prof. Dr. Paeth, Klimatologe von der Universität Würzburg, über globale und regionale Auswirkungen des Klimawandels. Dass die außergewöhnlich schnelle Erhöhung der weltweiten Temperaturen durch menschliches Handeln, also anthropogen bedingt ist, wird von der Wissenschaft nicht angezweifelt. Zwar war unser Heimatplanet in seiner Geschichte tatsächlich auch schon wärmer als heute (im Mesozoikum, das vor 65 Millionen vor heute endete), aber die Temperaturveränderungen erfolgten über Millionen von Jahren, also sehr viel langsamer als der heute gemessene rasante Wandel, auf den sich die globalen Ökosysteme kaum einstellen können. Eine besondere Gefahr geht vom drohenden Abschmelzen des grönländischen Eisschilds aus, das zu einem Meeresspiegelanstieg um ca. 8 Meter und damit zum Untergehen vieler Inselstaaten und Küstengebiete wie z.B. der kompletten Niederlande führen würde. Neben den Hot Spots des Klimawandels in den kalten Zonen, den Hochgebirgen und Trockengebieten der Erde müssen wir aber auch in Unterfranken mit tiefgreifenden Veränderungen rechnen. Ein Temperaturanstieg von bis zu 4°C, besonders in Städten erhöhter Hitzestress durch mehr Hitzetage im Jahr, weniger Niederschläge im Sommer, dafür aber mehr im Winter, allerdings kaum noch als Schnee, werden selbst durch moderate Szenarien bis zum Jahr 2100 vorhergesagt. Prof. Paeth schloss seine anschauliche Präsentation mit ganz konkreten Tipps für klimafreundliches Verhalten jedes Einzelnen, wie z.B. durch den privaten Konsum, Mobilität, Ernährungs- und Urlaubsgewohnheiten. Die Schüler, die sich in Zukunft wohl mit den Folgen des anthropogenen Klimawandels auseinandersetzen müssen, sahen in ihren Kommentaren und Fragen ein schnelles und effektives Gegensteuern für dringend erforderlich und äußerten ihr Unverständnis für die Passivität der Staatengemeinschaft bzw. die fehlenden konsequenten Sanktionen bei Nichteinhaltung von bereits gemeinsam beschlossenen Maßnahmen und Grenzwerten.

Barbara Schug

Berufsbörse am OMG

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Alle Jahre wieder findet für die Q11 im Rahmen der BuS-Phase die Berufsbörse statt. In zwei mal 45-minütigen Vorträgen hatten die Schülerinnen und Schüler die Chance, sich genauer über verschiedene Studiengänge, Ausbildungen und Berufe zu informieren. Den Charme der Börse machen die Referenten aus, die alle entweder gerade in der Ausbildung sind, den Studiengang tatsächlich selbst studieren oder den vorgestellten Beruf auch ausüben. So sind die Vorträge gespickt mit eigenen Erfahrungen.

Unter den Referenten fanden sich ein Kinder- und Jugendpsychologe, eine Ergotherapeutin, der regionale Ansprechpartner für Bewerbungen der Bundespolizei, Studienbotschafterinnen zu den Fächern Medizin, Funktionswerkstoffe, Pädagogik, Lehramt, Political & Social Studies und Jura, eine Auszubildende im Bereich Marketingkommunikation, ein Bauingenieur und Herr Fandrich vom Berufsinformationszentrum in Schweinfurt, der allgemein über Ausbildungsberufe informierte.

von Heymann

 

… Und nach dem Abi?

Im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung befasste sich die Q 11 mit den Möglichkeiten eines Auslandsstudiums sowie verschiedenen Freiwilligendiensten. Frau Wagner kam extra von der Uni Coburg ans Olympia-Morata-Gymnasium, um uns darzulegen, was ihre Hochschule alles zu bieten hat. Dabei ging es vor allem um verschiedene Austauschprogramme und Stipendien. Da bekommt man natürlich schon Lust darauf, im Rahmen eines Auslandssemesters in der Karibik mit Delfinen schwimmen zu gehen, wie sie von einer Studentin berichtete. Allerdings gab sie auch zu, dass die Partneruni in Nowosibirsk weniger nachgefragt wird. Vom Paritätischen Wohlfahrtsverband aus Würzburg kamen Frau Albrecht, Frau Wolf und die Studentin Anna Schmetzer sowie die FSJ-ler Jonathan Heinrich und Benedikt Jakob. Sie zeigten die unterschiedlichen Möglichkeiten eines sozialen Dienstes im Rahmen des „Freiwilligen Sozialen Jahres“, des „Bundesfreiwilligendienstes“ und gingen auch auf die selteneren Möglichkeiten des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“, des „Freiwilligen Sportlichen Jahres“ und des „FSJ Kultur“ ein. Diese Angebote nutzen derzeit immerhin 80 000 Jugendliche in Deutschland. Hinzu kommen noch die Freiwilligendienste im Ausland. Die beiden aktiven FSJ-ler legten dar, welche Aufgaben sie haben. Herr Heinrich arbeitet beispielsweise in einer Blindeneinrichtung, wo er den Behinderten im Alltag hilft.  Wir hoffen, unseren Schülern Impulse und Informationen für ihr Leben nach der Schule gegeben zu haben, und bedanken uns sehr herzlich bei allen Referentinnen und Referenten.

Birgit von Hirschhausen

 

Wusstet ihr, dass die beiden bekanntesten deutschen Dichter sich zunächst gar nicht leiden konnten?

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…oder dass Schiller ganze 21cm größer war als Goethe? Dies und viele andere interessante Details aus dem Leben der beiden Literaturheroen fanden die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Donnerstag, den 12.10.2017, auf der alljährlichen Weimarfahrt der Q11-Deutschkurse heraus. Am Frauenplan erkundeten sie mittels Audioguides das Wohnhaus Goethes, welches hinsichtlich seiner Inneneinrichtung noch weitgehend in dem Zustand seiner letzten Lebensjahre erhalten ist. Dort kann man u.a. seine Gesteinssammlung, wertvolles Mobiliar im klassizistischen Stil sowie sein sagenumwobenes Arbeitszimmer und die angrenzende hauseigene Bibliothek bewundern. Auch gab es für die Deutschkurse eine Führung durch das Goethe-Nationalmuseum, das etliche Gemälde, Büsten und Skizzen des Dichterfürsten, Original-Schriften aus Goethes Feder und viele weitere Exponate und Informationen zu seinem Leben, Reisen, Forschen und dem damit verbundenen höfischen sowie auch schriftstellerischen Wirken darbietet. Im Gegensatz zu Goethe, der lange in Weimar lebte, verbrachte dessen Freund Schiller nur seine letzten Lebensjahre in der Stadt der Dichter und Denker. Sein gutbürgerliches Haus war zu Schillers Lebzeiten verhältnismäßig „modern“ gestaltet, jedoch ist dessen heutige Einrichtung lediglich rekonstruiert und der klassischen Epoche nachempfunden worden. Nur wenige Möbelstücke, die hier zu sehen sind, stammen tatsächlich aus Schillers Privatbesitz, beispielsweise sein Schreibtisch, an dem eines seiner letzten großen Dramen, der „Wilhelm Tell“, entstanden ist, sowie das Bett, in dem er nach langjähriger Krankheit seinem Leiden im Jahr 1805 mit nur 45 Jahren erlag. Im Anschluss an die Führung durch Schillers Domizil wurde noch die Altstadt Weimars im Zuge einer OMG-eigenen Stadtführung besichtigt, wobei sich die Schüler/innen im Vorfeld zu bekannten Denkmälern und geschichtsträchtigen Gebäuden, wie z. B. der „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“, informiert hatten, und ihre Rechercheergebnisse als fachkundige Stadtführer/innen in kurzweiligen, teils erheiternden Vorträgen zum Besten gaben.

Laya (Q11)/Tanja Merkel