Kategorie-Archiv: Q11 und Q12

Der Klimawandel betrifft uns – Klimaexperte Heiko Paeth in der Oberstufe zu Gast

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Hitzerekorde in Südeuropa, verheerende Hurrikans in Nordamerika, Dürren in Ostafrika und ein katastrophaler Sommermonsun in Südasien. Sind die Extremwetterereignisse des Jahres 2017 Symptome der globalen Erwärmung? Zusätzlich melden die südpazifischen Fidschi-Inseln, die eigentlichen Gastgeber der Weltklimakonferenz, „Land unter“. Und gleichzeitig erreicht uns die Meldung, dass der CO2-Gehalt unserer Atmosphäre zuletzt schneller gestiegen ist als je zuvor. Rund 180 Schülerinnen und Schüler lauschten im Kellertheater den fachkundigen Ausführungen von Prof. Dr. Paeth, Klimatologe von der Universität Würzburg, über globale und regionale Auswirkungen des Klimawandels. Dass die außergewöhnlich schnelle Erhöhung der weltweiten Temperaturen durch menschliches Handeln, also anthropogen bedingt ist, wird von der Wissenschaft nicht angezweifelt. Zwar war unser Heimatplanet in seiner Geschichte tatsächlich auch schon wärmer als heute (im Mesozoikum, das vor 65 Millionen vor heute endete), aber die Temperaturveränderungen erfolgten über Millionen von Jahren, also sehr viel langsamer als der heute gemessene rasante Wandel, auf den sich die globalen Ökosysteme kaum einstellen können. Eine besondere Gefahr geht vom drohenden Abschmelzen des grönländischen Eisschilds aus, das zu einem Meeresspiegelanstieg um ca. 8 Meter und damit zum Untergehen vieler Inselstaaten und Küstengebiete wie z.B. der kompletten Niederlande führen würde. Neben den Hot Spots des Klimawandels in den kalten Zonen, den Hochgebirgen und Trockengebieten der Erde müssen wir aber auch in Unterfranken mit tiefgreifenden Veränderungen rechnen. Ein Temperaturanstieg von bis zu 4°C, besonders in Städten erhöhter Hitzestress durch mehr Hitzetage im Jahr, weniger Niederschläge im Sommer, dafür aber mehr im Winter, allerdings kaum noch als Schnee, werden selbst durch moderate Szenarien bis zum Jahr 2100 vorhergesagt. Prof. Paeth schloss seine anschauliche Präsentation mit ganz konkreten Tipps für klimafreundliches Verhalten jedes Einzelnen, wie z.B. durch den privaten Konsum, Mobilität, Ernährungs- und Urlaubsgewohnheiten. Die Schüler, die sich in Zukunft wohl mit den Folgen des anthropogenen Klimawandels auseinandersetzen müssen, sahen in ihren Kommentaren und Fragen ein schnelles und effektives Gegensteuern für dringend erforderlich und äußerten ihr Unverständnis für die Passivität der Staatengemeinschaft bzw. die fehlenden konsequenten Sanktionen bei Nichteinhaltung von bereits gemeinsam beschlossenen Maßnahmen und Grenzwerten.

Barbara Schug

Berufsbörse am OMG

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Alle Jahre wieder findet für die Q11 im Rahmen der BuS-Phase die Berufsbörse statt. In zwei mal 45-minütigen Vorträgen hatten die Schülerinnen und Schüler die Chance, sich genauer über verschiedene Studiengänge, Ausbildungen und Berufe zu informieren. Den Charme der Börse machen die Referenten aus, die alle entweder gerade in der Ausbildung sind, den Studiengang tatsächlich selbst studieren oder den vorgestellten Beruf auch ausüben. So sind die Vorträge gespickt mit eigenen Erfahrungen.

Unter den Referenten fanden sich ein Kinder- und Jugendpsychologe, eine Ergotherapeutin, der regionale Ansprechpartner für Bewerbungen der Bundespolizei, Studienbotschafterinnen zu den Fächern Medizin, Funktionswerkstoffe, Pädagogik, Lehramt, Political & Social Studies und Jura, eine Auszubildende im Bereich Marketingkommunikation, ein Bauingenieur und Herr Fandrich vom Berufsinformationszentrum in Schweinfurt, der allgemein über Ausbildungsberufe informierte.

von Heymann

 

… Und nach dem Abi?

Im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung befasste sich die Q 11 mit den Möglichkeiten eines Auslandsstudiums sowie verschiedenen Freiwilligendiensten. Frau Wagner kam extra von der Uni Coburg ans Olympia-Morata-Gymnasium, um uns darzulegen, was ihre Hochschule alles zu bieten hat. Dabei ging es vor allem um verschiedene Austauschprogramme und Stipendien. Da bekommt man natürlich schon Lust darauf, im Rahmen eines Auslandssemesters in der Karibik mit Delfinen schwimmen zu gehen, wie sie von einer Studentin berichtete. Allerdings gab sie auch zu, dass die Partneruni in Nowosibirsk weniger nachgefragt wird. Vom Paritätischen Wohlfahrtsverband aus Würzburg kamen Frau Albrecht, Frau Wolf und die Studentin Anna Schmetzer sowie die FSJ-ler Jonathan Heinrich und Benedikt Jakob. Sie zeigten die unterschiedlichen Möglichkeiten eines sozialen Dienstes im Rahmen des „Freiwilligen Sozialen Jahres“, des „Bundesfreiwilligendienstes“ und gingen auch auf die selteneren Möglichkeiten des „Freiwilligen Ökologischen Jahres“, des „Freiwilligen Sportlichen Jahres“ und des „FSJ Kultur“ ein. Diese Angebote nutzen derzeit immerhin 80 000 Jugendliche in Deutschland. Hinzu kommen noch die Freiwilligendienste im Ausland. Die beiden aktiven FSJ-ler legten dar, welche Aufgaben sie haben. Herr Heinrich arbeitet beispielsweise in einer Blindeneinrichtung, wo er den Behinderten im Alltag hilft.  Wir hoffen, unseren Schülern Impulse und Informationen für ihr Leben nach der Schule gegeben zu haben, und bedanken uns sehr herzlich bei allen Referentinnen und Referenten.

Birgit von Hirschhausen

 

Wusstet ihr, dass die beiden bekanntesten deutschen Dichter sich zunächst gar nicht leiden konnten?

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…oder dass Schiller ganze 21cm größer war als Goethe? Dies und viele andere interessante Details aus dem Leben der beiden Literaturheroen fanden die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Donnerstag, den 12.10.2017, auf der alljährlichen Weimarfahrt der Q11-Deutschkurse heraus. Am Frauenplan erkundeten sie mittels Audioguides das Wohnhaus Goethes, welches hinsichtlich seiner Inneneinrichtung noch weitgehend in dem Zustand seiner letzten Lebensjahre erhalten ist. Dort kann man u.a. seine Gesteinssammlung, wertvolles Mobiliar im klassizistischen Stil sowie sein sagenumwobenes Arbeitszimmer und die angrenzende hauseigene Bibliothek bewundern. Auch gab es für die Deutschkurse eine Führung durch das Goethe-Nationalmuseum, das etliche Gemälde, Büsten und Skizzen des Dichterfürsten, Original-Schriften aus Goethes Feder und viele weitere Exponate und Informationen zu seinem Leben, Reisen, Forschen und dem damit verbundenen höfischen sowie auch schriftstellerischen Wirken darbietet. Im Gegensatz zu Goethe, der lange in Weimar lebte, verbrachte dessen Freund Schiller nur seine letzten Lebensjahre in der Stadt der Dichter und Denker. Sein gutbürgerliches Haus war zu Schillers Lebzeiten verhältnismäßig „modern“ gestaltet, jedoch ist dessen heutige Einrichtung lediglich rekonstruiert und der klassischen Epoche nachempfunden worden. Nur wenige Möbelstücke, die hier zu sehen sind, stammen tatsächlich aus Schillers Privatbesitz, beispielsweise sein Schreibtisch, an dem eines seiner letzten großen Dramen, der „Wilhelm Tell“, entstanden ist, sowie das Bett, in dem er nach langjähriger Krankheit seinem Leiden im Jahr 1805 mit nur 45 Jahren erlag. Im Anschluss an die Führung durch Schillers Domizil wurde noch die Altstadt Weimars im Zuge einer OMG-eigenen Stadtführung besichtigt, wobei sich die Schüler/innen im Vorfeld zu bekannten Denkmälern und geschichtsträchtigen Gebäuden, wie z. B. der „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“, informiert hatten, und ihre Rechercheergebnisse als fachkundige Stadtführer/innen in kurzweiligen, teils erheiternden Vorträgen zum Besten gaben.

Laya (Q11)/Tanja Merkel

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In dieser Woche begann im Rahmen der Studien-und Berufsorientierung eine Vortragsreihe von Herrn Dirk Fandrich für die Schülerinnen und Schüler unserer Q11. Als Berufsberater der Arbeitsagentur Schweinfurt informierte er kompetent über mögliche Studienwege und Überbrückungsvarianten nach dem Abitur. Auch die anschauliche Erläuterung der Vergabepraxis von Studienplätzen fehlte nicht.

 

P- Seminar Radio Play zu Besuch beim Bayerischen Rundfunk

Studio

Das OMG beim Radio 

Am 17.10.2017 besuchten wir, das P-Seminar Englisch, im Rahmen des Berufsorientierungstages den Bayerischen Rundfunk in München. Die teilnehmenden P-Seminaristen, die von vielen Gymnasien vorwiegend aus dem südbayerischen Raum kamen, versammelten sich zunächst im Großen Sitzungssaal des BR-Funkhauses, wo sie von der verantwortlichen Koordinatorin Anne Thoma begrüßt wurden. Nach einem Interview mit den gut gelaunten „Frühaufdrehern“ von Bayern3 und einem Einblick in „Neue Wege für Dokumentarfilme“ teilten sich die Teilnehmer in verschiedene Workshops auf. Unsere Gruppe erhielt die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Frau Buchholz, einer Reporterin des „Radio Mikro“ für Kinder. Gemeinsam mit ihr gingen wir die bereits abgeschlossenen Szenen unseres Hörspiels durch und bekamen konstruktive  Verbesserungsvorschläge aus der Sicht einer Expertin.  Als Zusatzangebot erhielten wir die Gelegenheit, uns in einem professionellen Studio an der Aufnahme eines Probetrailers zu versuchen. Nach der ALL YOU CAN EAT Pizza-Pause ging es weiter mit einer Führung durch das Funkhaus: Wir konnten im BR-Puls-Zentrum die Entstehung der Beiträge beobachten und im Bayern3-Studio den Moderatoren live bei der Show über die Schulter gucken. Hier konnten wir einmal erfahren, wer die Gesichter hinter den bekannten Stimmen sind. Im Anschluss daran berichteten uns die aktuellen Azubis von ihren Erfahrungen und beantworteten unsere Fragen. Mit der Übergabe der Teilnahme-Zertifikate endete unser Besuch in München.

BR Gruppenbild

Weichenstellung für das Leben?

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Wenn der Zielbahnhof Abitur erreicht ist, gilt es die Frage zu klären, auf welchem Gleis man dann weiter fährt. Hierfür hatte die Q11 am vergangenen Mittwoch die Gelegenheit, sich auf dem Hochschul-informationstag zu orientieren. Vertreter verschiedener Universitäten und Hochschulen stellten die unterschiedlichsten Studiengänge und Ausbildungen vor. Von Polizeidiensten bis zum Gesundheitsmanagement wurden Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten präsentiert. Außerdem war es möglich, sich Infomaterialien der Universitäten mit nach Hause zu nehmen, denn wenn es dann so weit ist, kann man auf diese zurückgreifen und so die Weichen in die richtige Richtung stellen.

Felicia H., Birgit von Hirschhausen

 

Gestrandet auf dem Mond – und Spaß dabei

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Den Wandertag am 19.September nutzte die Q 11 für einen Einstieg in die Berufs- und Studienorientierung mit Vorträgen zur Bewerbung, zum Vorstellungsgespräch und zum Assessment-Center. Es kamen Referenten und Referentinnen von der Sparkasse, der Debeka und eine freie Jobcoacherin in die drei Schülergruppen. Den Anfang bildete ein Vortrag zur Gestaltung der Bewerbungsunterlagen. Anschließend wurden Hinweise und Tipps zum Vorstellungsgespräch gegeben. Nach der Pause wurde es lustig: Zunächst mussten die Schülerinnen und Schüler einen fünfzehnminütigen Eignungstest machen. Die Fragen reichten vom Allgemeinwissen über das logische Denkvermögen bis zu Rechtschreibung und Sprachgefühl. Beim „Astronautentest“ sollten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen entscheiden, was sie benötigen, wenn sie auf dem Mond notlanden müssen. Die Diskussion war lustig und lebhaft. Zuletzt wurde ein „Begeisterungsgespräch“ geübt, in dem je ein Schüler seinen Partner von etwas begeistern sollte. Mit einer informativen Broschüre und neuen Impulsen konnten die Teilnehmer um 13 Uhr nach Hause gehen. Wir danken den Referenten und Referentinnen: Frau Bärmann-Weber, Frau Wendt, die mit Carolin Voith da war, und Herrn Putz, der von Herrn Hendges unterstützt wurde.

Birgit von Hirschhausen