Kategorie-Archiv: Q11 und Q12

Wusstet ihr, dass die beiden bekanntesten deutschen Dichter sich zunächst gar nicht leiden konnten?

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…oder dass Schiller ganze 21cm größer war als Goethe? Dies und viele andere interessante Details aus dem Leben der beiden Literaturheroen fanden die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Donnerstag, den 12.10.2017, auf der alljährlichen Weimarfahrt der Q11-Deutschkurse heraus. Am Frauenplan erkundeten sie mittels Audioguides das Wohnhaus Goethes, welches hinsichtlich seiner Inneneinrichtung noch weitgehend in dem Zustand seiner letzten Lebensjahre erhalten ist. Dort kann man u.a. seine Gesteinssammlung, wertvolles Mobiliar im klassizistischen Stil sowie sein sagenumwobenes Arbeitszimmer und die angrenzende hauseigene Bibliothek bewundern. Auch gab es für die Deutschkurse eine Führung durch das Goethe-Nationalmuseum, das etliche Gemälde, Büsten und Skizzen des Dichterfürsten, Original-Schriften aus Goethes Feder und viele weitere Exponate und Informationen zu seinem Leben, Reisen, Forschen und dem damit verbundenen höfischen sowie auch schriftstellerischen Wirken darbietet. Im Gegensatz zu Goethe, der lange in Weimar lebte, verbrachte dessen Freund Schiller nur seine letzten Lebensjahre in der Stadt der Dichter und Denker. Sein gutbürgerliches Haus war zu Schillers Lebzeiten verhältnismäßig „modern“ gestaltet, jedoch ist dessen heutige Einrichtung lediglich rekonstruiert und der klassischen Epoche nachempfunden worden. Nur wenige Möbelstücke, die hier zu sehen sind, stammen tatsächlich aus Schillers Privatbesitz, beispielsweise sein Schreibtisch, an dem eines seiner letzten großen Dramen, der „Wilhelm Tell“, entstanden ist, sowie das Bett, in dem er nach langjähriger Krankheit seinem Leiden im Jahr 1805 mit nur 45 Jahren erlag. Im Anschluss an die Führung durch Schillers Domizil wurde noch die Altstadt Weimars im Zuge einer OMG-eigenen Stadtführung besichtigt, wobei sich die Schüler/innen im Vorfeld zu bekannten Denkmälern und geschichtsträchtigen Gebäuden, wie z. B. der „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“, informiert hatten, und ihre Rechercheergebnisse als fachkundige Stadtführer/innen in kurzweiligen, teils erheiternden Vorträgen zum Besten gaben.

Laya (Q11)/Tanja Merkel

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In dieser Woche begann im Rahmen der Studien-und Berufsorientierung eine Vortragsreihe von Herrn Dirk Fandrich für die Schülerinnen und Schüler unserer Q11. Als Berufsberater der Arbeitsagentur Schweinfurt informierte er kompetent über mögliche Studienwege und Überbrückungsvarianten nach dem Abitur. Auch die anschauliche Erläuterung der Vergabepraxis von Studienplätzen fehlte nicht.

 

P- Seminar Radio Play zu Besuch beim Bayerischen Rundfunk

Studio

Das OMG beim Radio 

Am 17.10.2017 besuchten wir, das P-Seminar Englisch, im Rahmen des Berufsorientierungstages den Bayerischen Rundfunk in München. Die teilnehmenden P-Seminaristen, die von vielen Gymnasien vorwiegend aus dem südbayerischen Raum kamen, versammelten sich zunächst im Großen Sitzungssaal des BR-Funkhauses, wo sie von der verantwortlichen Koordinatorin Anne Thoma begrüßt wurden. Nach einem Interview mit den gut gelaunten „Frühaufdrehern“ von Bayern3 und einem Einblick in „Neue Wege für Dokumentarfilme“ teilten sich die Teilnehmer in verschiedene Workshops auf. Unsere Gruppe erhielt die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Frau Buchholz, einer Reporterin des „Radio Mikro“ für Kinder. Gemeinsam mit ihr gingen wir die bereits abgeschlossenen Szenen unseres Hörspiels durch und bekamen konstruktive  Verbesserungsvorschläge aus der Sicht einer Expertin.  Als Zusatzangebot erhielten wir die Gelegenheit, uns in einem professionellen Studio an der Aufnahme eines Probetrailers zu versuchen. Nach der ALL YOU CAN EAT Pizza-Pause ging es weiter mit einer Führung durch das Funkhaus: Wir konnten im BR-Puls-Zentrum die Entstehung der Beiträge beobachten und im Bayern3-Studio den Moderatoren live bei der Show über die Schulter gucken. Hier konnten wir einmal erfahren, wer die Gesichter hinter den bekannten Stimmen sind. Im Anschluss daran berichteten uns die aktuellen Azubis von ihren Erfahrungen und beantworteten unsere Fragen. Mit der Übergabe der Teilnahme-Zertifikate endete unser Besuch in München.

BR Gruppenbild

Weichenstellung für das Leben?

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Wenn der Zielbahnhof Abitur erreicht ist, gilt es die Frage zu klären, auf welchem Gleis man dann weiter fährt. Hierfür hatte die Q11 am vergangenen Mittwoch die Gelegenheit, sich auf dem Hochschul-informationstag zu orientieren. Vertreter verschiedener Universitäten und Hochschulen stellten die unterschiedlichsten Studiengänge und Ausbildungen vor. Von Polizeidiensten bis zum Gesundheitsmanagement wurden Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten präsentiert. Außerdem war es möglich, sich Infomaterialien der Universitäten mit nach Hause zu nehmen, denn wenn es dann so weit ist, kann man auf diese zurückgreifen und so die Weichen in die richtige Richtung stellen.

Felicia H., Birgit von Hirschhausen

 

Gestrandet auf dem Mond – und Spaß dabei

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Den Wandertag am 19.September nutzte die Q 11 für einen Einstieg in die Berufs- und Studienorientierung mit Vorträgen zur Bewerbung, zum Vorstellungsgespräch und zum Assessment-Center. Es kamen Referenten und Referentinnen von der Sparkasse, der Debeka und eine freie Jobcoacherin in die drei Schülergruppen. Den Anfang bildete ein Vortrag zur Gestaltung der Bewerbungsunterlagen. Anschließend wurden Hinweise und Tipps zum Vorstellungsgespräch gegeben. Nach der Pause wurde es lustig: Zunächst mussten die Schülerinnen und Schüler einen fünfzehnminütigen Eignungstest machen. Die Fragen reichten vom Allgemeinwissen über das logische Denkvermögen bis zu Rechtschreibung und Sprachgefühl. Beim „Astronautentest“ sollten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen entscheiden, was sie benötigen, wenn sie auf dem Mond notlanden müssen. Die Diskussion war lustig und lebhaft. Zuletzt wurde ein „Begeisterungsgespräch“ geübt, in dem je ein Schüler seinen Partner von etwas begeistern sollte. Mit einer informativen Broschüre und neuen Impulsen konnten die Teilnehmer um 13 Uhr nach Hause gehen. Wir danken den Referenten und Referentinnen: Frau Bärmann-Weber, Frau Wendt, die mit Carolin Voith da war, und Herrn Putz, der von Herrn Hendges unterstützt wurde.

Birgit von Hirschhausen

 

Studienfahrt Prag 21. – 28. Juli 2017

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Abgesehen von einer kleinen Verspätung lief die fünfstündige Fahrt zu Tschechiens Hauptstadt problemlos. Gut gelaunt erreichten wir, 32 Schüler und 3 Lehrer, unser Hotel, einen 13-stöckigen Plattenbau am Rande Prags. Wir ahnten noch nicht, dass dieses Gebäude mit seinen über 500 Betten und nur zwei Aufzügen wie eine Metapher für die kommenden sechs Tage wirken sollte. Patro nula. Erdgeschoss. Dass die Kommunikation nicht immer reibungslos funktionieren würde, war uns sicherlich klar; auch unsere Englischkenntnisse halfen uns oft nicht weiter. Jedoch standen unseren Wünschen nicht nur das „Nichtkönnen“ im Wege, sondern auch oft das „Nichtwollen“ entgegen. Wir mussten sowohl beim U-Bahn-Ticketkauf sowie auch bei einigen anderen Gelegenheiten lernen, dass wir nicht „König“ waren. Nun ja, als Franken sind wir ja auch nicht sonderlich verwöhnt. Die Stimmung ließen wir uns dadurch jedenfalls nicht vermiesen. Patro Keller. Da wir auf einheimische Hilfe zählen konnten, wandelten wir die ersten Tage abseits der typischen Touristenpfade und hatten die Möglichkeit, ein alternatives Prag zu entdecken. Angefangen vom Cross Club, einem Club mit düsterer Steampunk-Atmosphäre, Food Festival und Musik, über Volleyball an der Moldau bis hin zu einem Flohmarkt auf einem alten Fabrikgelände bekamen wir Einblicke, die dem normalen Touristen verwehrt bleiben. Patro Fitness. Zwar besitzt Prag ein ausgezeichnetes Nahverkehrssystem, welches wir auch ausgiebig nutzten, dennoch kam die körperliche Fitness nicht zu kurz, vor allem dann, wenn wir zu Fuß die Stadt erkundeten. Auch die Tretbootfahrt auf der Moldau oder den Jump Park werden wir in lebhafter Erinnerung behalten. Patro Einkaufszentrum. Neben den vielen Programmpunkten hatten wir auch Zeit, unsere Kronen beim Einkaufen loszuwerden. Hier hatte Prag sowohl riesige Einkaufszentren, Boutiquen und natürlich unzählige kleine Souvenirläden zu bieten. Etwas enttäuschend war, dass sich das Warenangebot nicht sonderlich von unserem heimischen unterschied. Dennoch trübte dies die Shoppinglust einiger Schüler nicht im Geringsten. Patro třináct (13). Natürlich durfte in der Goldenen Stadt die Kultur nicht fehlen. Wir besichtigten die größte Burganlage der Welt mit dem beeindruckenden Veitsdom, erlitten eine ausgedehnte Stadtführung durch die Altstadt, besuchten das Kafka-Museum und die Warhol- oder Richterausstellung. Vom zweithässlichsten Gebäude der Welt, dem Fernsehturm, hatten wir eine tolle Aussicht über die Stadt. Patro Restaurace. Auch kulinarisch hatte Prag viel zu bieten. Ob die typisch tschechische Bratwurst, Klöße, Waffeln oder die leckere selbstgemachte Limonade – es war für jeden etwas dabei – auch wenn nicht alle Mägen immer alles vertrugen. Ein gemeinsames Abschlussessen im Restaurant „Bella“ unweit unserer Unterkunft rundete unser Prag-Erlebnis genüsslich ab. Auf der Rückfahrt waren wir uns alle einig, dass dies nicht der letzte Besuch in Prag war.

Thomas Liepert, Andreas Bühl, Magdalena Siegl