Kategorie-Archiv: Fahrten

Prag-Austausch, die Zweite!

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Unser Schüleraustausch mit dem Gymnázium Horní Počernice in Prag ging mit unserem Aufenthalt bei unseren tschechischen Partnern vom 5. – 12. Oktober 2017 in die zweite Runde. Mittags ging es per Linienbus in Schweinfurt los, und wie schon im vergangenen Jahr wurden wir nach gut sechsstündiger Fahrt bei unserer Ankunft in Prag von unseren Gastgebern sehr herzlich empfangen. Der erste Tag in Prag sah eine fachkundige und sehr interessante Führung über das Areal des Pražský hrad, der Prager Burg, für uns vor. Sehr herbstliche Temperaturen ließen uns alle ordentlich schlottern, doch zum Ende der Tour konnten sich alle in der wunderbaren Herbstsonne über den Dächern von Prag wieder aufwärmen. Da es in Tschechien außerordentlich wichtig ist, mindestens einmal am Tag eine ordentliche warme Mahlzeit zu sich zu nehmen, waren wir im Anschluss zum Mittagessen in der Mensa unserer Partnerschule am Standort Černý most eingeladen, ebenso wie am Montag und Dienstag unseres Aufenthalts. Auch wenn im ersten Moment bei manchen das Gefühl vorherrschte, dass das, was da serviert wurde, so gar nicht unseren kulinarischen Gewohnheiten entspricht, wurden diejenigen Zahlreichen, die sich doch auf das „Abenteuer“ einließen, mit der Erkenntnis entlohnt, dass für jede(n) etwas Leckeres dabei war, auch wenn manches Essen zunächst ungewohnt erschien. Man ist auch durchaus erstaunt, wie viele Gerichte mit Knoblauch verfeinert werden können…

Gut gestärkt wurden unsere Schülerinnen dann in die Obhut ihrer Gastfamilien übergeben, mit denen sie dann das komplette Wochenende zusammen verbrachten – zum Teil mit Unternehmungen in Prag, zum Teil mit Ausflügen nach Kutná Hora, zur Burg Karlstejn oder gar bis nach Liberec und auf den Berg Ještĕd, auf dem ein noch heute einmaliger futuristischer Fernsehturm in Form eines umgekehrten Trichters thront – eine der absoluten Top-Sehenswürdigkeiten in ganz Tschechien! Spätestens da hatte jede der zwölf Teilnehmerinnen dieses Austauschs eine Vorstellung davon, dass es Prag und Tschechien sehr viel Interessantes zu sehen gibt und dass sehr viele Begegnungen mit interessanten und herzlichen Menschen möglich sind. Dies setzte sich am Montag mit einer architekturkundlichen Führung zum Thema „Kubismus“ fort. Mochte man als Lehrkraft zuvor noch befürchtet haben, dass sich Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe nur schwer für Architektur begeistern lassen würden, schaffte es unser Stadtführer meisterlich, uns durch seine kundigen, spritzigen und enthusiastischen Ausführungen zu kleinen Expert/innen des Prager Kubismus zu machen. Die Führung durch die Prager Altstadt tags darauf war kein bisschen weniger interessant, auch wenn sich das Wetter von seiner weniger freundlichen Seite zeigte. Der Mittwoch brachte uns dann die Gelegenheit, unsere Partnerschule an ihren beiden Standorten in Horní Počernice und Černý most kennenzulernen. Es war sehr interessant, mit unseren Schülerinnen ihre und unsere Beobachtungen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen unseren Schulen zu diskutieren. Der Rest des Tages wurde von unseren Schülerinnen zusammen mit ihren tschechischen Partnern für weitere Unternehmungen genutzt, denn am nächsten Tag stand schon die Heimreise vom Busbahnhof Florenc an. Der Abschied war tränenreich – ganz wie man sich das als Koordinator dieses Austauschs erhofft, wenn man den Abschiedsschmerz als Zeichen dafür werten darf, dass auch dieses Mal wunderbare Kontakte und hoffentlich Freundschaften entstanden sind, die einige Zeit überdauern mögen.

Wir danken unseren tschechischen Partnern und Gastfamilien, insbesondere auch unseren Kolleginnen in Prag für die herzliche und fürsorgliche Aufnahme und Betreuung während unseres Aufenthalts in Prag. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen, spätestens beim Gegenbesuch bei uns in und um Schweinfurt im Zeitraum 10. – 17. Mai 2018!

Holger Wörtmann / Magdalene Schäfer

 

Půjdeme do Prahy – Wir fahren nach Prag

Ansicht_Prag_01Am 5. Oktober 2017 fährt eine Gruppe von Schülerinnen mit Frau Schäfer und Herrn Wörtmann zur zweiten Runde unseres Schüleraustauschs mit dem Gymnázium Chodovická für eine Woche nach Prag. Bei der Unterkunft in tschechischen Gastfamilien wird es sicherlich viele Gelegenheiten geben, sich gegenseitig kennenzulernen und in den Lebensalltag einer Prager Familie einzutauchen – der beste Weg, dass sich junge Menschen aus unseren beiden so nah benachbarten Ländern über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg verstehen und Freunde werden. Der Gegenbesuch unserer Partner aus Prag wird im Zeitraum 10. – 17. Mai 2018 stattfinden. Alle Teilnehmer am Prag-Austausch sind schon voller Vorfreude und sehr gespannt auf die Begegnungen, Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in Prag.

Holger Wörtmann

 

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“ – Goethe

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Im Sinne dieser Worte Goethes machte sich das Studienseminar 15/17 für den krönenden Abschluss der zweijährigen Ausbildung in der letzten Schulwoche auf ins Nachbarland Österreich, um auf den Pfaden von Sisi & Co zu wandeln und v.a. in einen Dialog über österreichische und europäische sicherheitspolitische Fragen zu treten. Hierfür bekamen die ReferendarInnen eine Stadtführung durch den historisch relevanten Teil Wiens und besuchten u.a. die OSZE, OPEC und die ständige deutsche Vertretung der Vereinten Nationen. Auch ein Highlight stellte die letzte offizielle Station im österreichischen Außenministerium dar, bei dem die SeminarteilnehmerInnen nicht nur einen Einblick in die österreichische Außen- und Europapolitik bekamen, sondern zudem im Zeichen der Nachbarschaftspflege verköstigt wurden. Die von der Bundeswehr hervorragend organisierte Abschlussfahrt ließ das Seminar erhellt und mit neuen Denkanstößen nach Hause zurückkehren. Darüber hinaus boten die Tage in Wien auch die perfekte Gelegenheit, ein letztes Mal intensiv die gute Gemeinschaft innerhalb der Gruppe zu genießen. Ein besonderer Dank ergeht daher an Hauptmann Heim für die gelungene Durchführung der Reise und an StDin Seyschab für das Ermöglichen der Fahrt und die tolle Reisebegleitung.

Seminar 15/17

Studienfahrt Prag 21. – 28. Juli 2017

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Abgesehen von einer kleinen Verspätung lief die fünfstündige Fahrt zu Tschechiens Hauptstadt problemlos. Gut gelaunt erreichten wir, 32 Schüler und 3 Lehrer, unser Hotel, einen 13-stöckigen Plattenbau am Rande Prags. Wir ahnten noch nicht, dass dieses Gebäude mit seinen über 500 Betten und nur zwei Aufzügen wie eine Metapher für die kommenden sechs Tage wirken sollte. Patro nula. Erdgeschoss. Dass die Kommunikation nicht immer reibungslos funktionieren würde, war uns sicherlich klar; auch unsere Englischkenntnisse halfen uns oft nicht weiter. Jedoch standen unseren Wünschen nicht nur das „Nichtkönnen“ im Wege, sondern auch oft das „Nichtwollen“ entgegen. Wir mussten sowohl beim U-Bahn-Ticketkauf sowie auch bei einigen anderen Gelegenheiten lernen, dass wir nicht „König“ waren. Nun ja, als Franken sind wir ja auch nicht sonderlich verwöhnt. Die Stimmung ließen wir uns dadurch jedenfalls nicht vermiesen. Patro Keller. Da wir auf einheimische Hilfe zählen konnten, wandelten wir die ersten Tage abseits der typischen Touristenpfade und hatten die Möglichkeit, ein alternatives Prag zu entdecken. Angefangen vom Cross Club, einem Club mit düsterer Steampunk-Atmosphäre, Food Festival und Musik, über Volleyball an der Moldau bis hin zu einem Flohmarkt auf einem alten Fabrikgelände bekamen wir Einblicke, die dem normalen Touristen verwehrt bleiben. Patro Fitness. Zwar besitzt Prag ein ausgezeichnetes Nahverkehrssystem, welches wir auch ausgiebig nutzten, dennoch kam die körperliche Fitness nicht zu kurz, vor allem dann, wenn wir zu Fuß die Stadt erkundeten. Auch die Tretbootfahrt auf der Moldau oder den Jump Park werden wir in lebhafter Erinnerung behalten. Patro Einkaufszentrum. Neben den vielen Programmpunkten hatten wir auch Zeit, unsere Kronen beim Einkaufen loszuwerden. Hier hatte Prag sowohl riesige Einkaufszentren, Boutiquen und natürlich unzählige kleine Souvenirläden zu bieten. Etwas enttäuschend war, dass sich das Warenangebot nicht sonderlich von unserem heimischen unterschied. Dennoch trübte dies die Shoppinglust einiger Schüler nicht im Geringsten. Patro třináct (13). Natürlich durfte in der Goldenen Stadt die Kultur nicht fehlen. Wir besichtigten die größte Burganlage der Welt mit dem beeindruckenden Veitsdom, erlitten eine ausgedehnte Stadtführung durch die Altstadt, besuchten das Kafka-Museum und die Warhol- oder Richterausstellung. Vom zweithässlichsten Gebäude der Welt, dem Fernsehturm, hatten wir eine tolle Aussicht über die Stadt. Patro Restaurace. Auch kulinarisch hatte Prag viel zu bieten. Ob die typisch tschechische Bratwurst, Klöße, Waffeln oder die leckere selbstgemachte Limonade – es war für jeden etwas dabei – auch wenn nicht alle Mägen immer alles vertrugen. Ein gemeinsames Abschlussessen im Restaurant „Bella“ unweit unserer Unterkunft rundete unser Prag-Erlebnis genüsslich ab. Auf der Rückfahrt waren wir uns alle einig, dass dies nicht der letzte Besuch in Prag war.

Thomas Liepert, Andreas Bühl, Magdalena Siegl

Fahrt der Lateiner nach Augusta Treverorum

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Soeben zurückgekehrt aus Gallien (Trier liegt heute in Rheinland-Pfalz) sind die Lateiner der 8ab. Jupiter hatte ein Einsehen mit dem Wetter, und so konnten Amphitheater, Porta Nigra, Palastaula und Kaiserthermen – Zeugen des konstantinischen Kaisersitzes – bei Trockenheit besichtigt werden. Im Dom hatten alle sowieso ein Dach über dem Kopf. Auch unser Ausflug ins Saarland zur Villa Borg, der Rekonstruktion eines gewaltigen Gutshofs, wurde gütig von den Göttern begleitet. Abgerundet wurde unsere Exkursion von einem Besuch des Rheinischen Landesmuseums am Tag der Abfahrt.

Ariane Lory

Vive la France!! – Schweinfurter Schülerinnen und Schüler zu Gast in Frankreich

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Vom 19.06.2017 bis 25.06.2017 ging es – mit freundlicher finanzieller Unterstützung des DFJW – für 12 Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse und 3 Schüler/innen der 8. Klasse mit den Lehrkräften Frau Kaufmann und Herrn Behr in den Westen Frankreichs. Einige Schüler wohnten auf der Île d‘Oléron und andere auf dem Festland in der Nähe von La Tremblade.
Nachdem die französischen Freunde bereits im März zu Besuch in Schweinfurt waren und Gelegenheit hatten, die deutsche Lebensart kennenzulernen, so wurde es nun den Schülerinnen und Schülern des OMG ermöglicht, im Rahmen des Gegenbesuchs wunderbare, unvergessliche Momente im Nachbarland zu erleben. Auf dem Programm standen gemeinsame Aktivitäten wie der Besuch des Aquariums in La Rochelle, eine Bootsfahrt über den Atlantik auf die traumhafte Île d’Aix, die Besichtigung des Nachbaus des großen Segelschiffs „Hermione“ sowie der Besuch auf dem Anwesen „Fort Royer“, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Näheres über den Beruf eines Austernzüchters erfahren konnten. Der Schüleraustausch war eine einmalige Gelegenheit, mit der Kultur eines anderen Landes in Berührung zu kommen, Zeit mit Freunden und vor allem mit den Gastfamilien zu verbringen, landestypisches Essen zu probieren, das französische Schulsystem kennenzulernen und nicht zu guter Letzt die wunderschöne Atlantikküste zu genießen. Merci beaucoup!

Amelie (Klasse 9)

Taizé – „Tage voller unvergesslicher Momente“ (24. – 28. Mai 2017)

  • Grab
  • Landschaft
  • Stille
  • Stuhlkreis
  • Willkommensschild
  • 3 Kuppeln
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  • Brunnen
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21 Schülerinnen und Schüler der Q11 machten sich zusammen mit ihren Betreuern, Herrn Wolfgang Schweser und Frau Dr. Waltraud Schnepf – und mit Herrn Pfarrer Hans Martetschläger – auf den Weg in das kleine Dorf Taizé im französischen Burgund. Nach zehn Stunden Fahrt mit dem Bus konnten wir es kaum erwarten: was würden wir dort erleben – auf dem Hügel von Taizé? Dort, wo sich vor fast 70 Jahren Frère Roger (+ 2005) und einige andere junge Männer zu einem gemeinsamen Leben in Ehelosigkeit und großer Einfachheit zusammengeschlossen hatten. Heute gehören zur Communauté ca. 100 Brüder aus über 30 Ländern. Sie kommen aus verschiedenen evangelischen und der katholischen Kirche. Durch ihr gemeinsames Leben möchten sie ein Zeichen der Versöhnung in der gespaltenen Christenheit und zwischen getrennten Völkern sein. Dreimal am Tag begaben wir uns – zusammen mit fast 3000 anderen, v.a. jungen Menschen – zum Gebet in die Kirche: meditative Gesänge, ein Bibeltext in verschiedenen Sprachen, eine längere Zeit der Stille, ein Gebet für die Völker der Erde …

Aber auch die Bibeleinführung mit dem humorvollen Bruder Stephen, der Austausch darüber in den Kleingruppen, die gemeinsame Arbeit und das einfache, aber durchaus gute Essen haben uns ziemlich beeindruckt und unser Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. „Man kann nicht richtig beschreiben, was dieser Ort mit einem macht; aber ein Bruder hat gesagt, ‚it’s every day a miracle‘“.

Taize ist „… Gemeinschaft, … Brot mit Schokolade, … intensives Gespräch, … Freundschaft, … Schweigen, … ein gesegneter Ort, … ein Platz, um sich zu finden, um Gott neu zu erleben, … ein Ort, um zu lernen, dass weniger oft mehr ist, … ein Ort mit sehr unterschiedlichen Menschen, die im Herzen alle gleich sind“.

Taizé ist „… Teamgeist, … Ausruhen, … Inspiration, … Zauber, … Emotionen“.

Taizé ist „… ein Ort, wo Kirche verzaubert“.

Dr. Waltraud Schnepf + Schülerzitate