Kategorie-Archiv: Fahrten

„Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“ – Goethe

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Im Sinne dieser Worte Goethes machte sich das Studienseminar 15/17 für den krönenden Abschluss der zweijährigen Ausbildung in der letzten Schulwoche auf ins Nachbarland Österreich, um auf den Pfaden von Sisi & Co zu wandeln und v.a. in einen Dialog über österreichische und europäische sicherheitspolitische Fragen zu treten. Hierfür bekamen die ReferendarInnen eine Stadtführung durch den historisch relevanten Teil Wiens und besuchten u.a. die OSZE, OPEC und die ständige deutsche Vertretung der Vereinten Nationen. Auch ein Highlight stellte die letzte offizielle Station im österreichischen Außenministerium dar, bei dem die SeminarteilnehmerInnen nicht nur einen Einblick in die österreichische Außen- und Europapolitik bekamen, sondern zudem im Zeichen der Nachbarschaftspflege verköstigt wurden. Die von der Bundeswehr hervorragend organisierte Abschlussfahrt ließ das Seminar erhellt und mit neuen Denkanstößen nach Hause zurückkehren. Darüber hinaus boten die Tage in Wien auch die perfekte Gelegenheit, ein letztes Mal intensiv die gute Gemeinschaft innerhalb der Gruppe zu genießen. Ein besonderer Dank ergeht daher an Hauptmann Heim für die gelungene Durchführung der Reise und an StDin Seyschab für das Ermöglichen der Fahrt und die tolle Reisebegleitung.

Seminar 15/17

Studienfahrt Prag 21. – 28. Juli 2017

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Abgesehen von einer kleinen Verspätung lief die fünfstündige Fahrt zu Tschechiens Hauptstadt problemlos. Gut gelaunt erreichten wir, 32 Schüler und 3 Lehrer, unser Hotel, einen 13-stöckigen Plattenbau am Rande Prags. Wir ahnten noch nicht, dass dieses Gebäude mit seinen über 500 Betten und nur zwei Aufzügen wie eine Metapher für die kommenden sechs Tage wirken sollte. Patro nula. Erdgeschoss. Dass die Kommunikation nicht immer reibungslos funktionieren würde, war uns sicherlich klar; auch unsere Englischkenntnisse halfen uns oft nicht weiter. Jedoch standen unseren Wünschen nicht nur das „Nichtkönnen“ im Wege, sondern auch oft das „Nichtwollen“ entgegen. Wir mussten sowohl beim U-Bahn-Ticketkauf sowie auch bei einigen anderen Gelegenheiten lernen, dass wir nicht „König“ waren. Nun ja, als Franken sind wir ja auch nicht sonderlich verwöhnt. Die Stimmung ließen wir uns dadurch jedenfalls nicht vermiesen. Patro Keller. Da wir auf einheimische Hilfe zählen konnten, wandelten wir die ersten Tage abseits der typischen Touristenpfade und hatten die Möglichkeit, ein alternatives Prag zu entdecken. Angefangen vom Cross Club, einem Club mit düsterer Steampunk-Atmosphäre, Food Festival und Musik, über Volleyball an der Moldau bis hin zu einem Flohmarkt auf einem alten Fabrikgelände bekamen wir Einblicke, die dem normalen Touristen verwehrt bleiben. Patro Fitness. Zwar besitzt Prag ein ausgezeichnetes Nahverkehrssystem, welches wir auch ausgiebig nutzten, dennoch kam die körperliche Fitness nicht zu kurz, vor allem dann, wenn wir zu Fuß die Stadt erkundeten. Auch die Tretbootfahrt auf der Moldau oder den Jump Park werden wir in lebhafter Erinnerung behalten. Patro Einkaufszentrum. Neben den vielen Programmpunkten hatten wir auch Zeit, unsere Kronen beim Einkaufen loszuwerden. Hier hatte Prag sowohl riesige Einkaufszentren, Boutiquen und natürlich unzählige kleine Souvenirläden zu bieten. Etwas enttäuschend war, dass sich das Warenangebot nicht sonderlich von unserem heimischen unterschied. Dennoch trübte dies die Shoppinglust einiger Schüler nicht im Geringsten. Patro třináct (13). Natürlich durfte in der Goldenen Stadt die Kultur nicht fehlen. Wir besichtigten die größte Burganlage der Welt mit dem beeindruckenden Veitsdom, erlitten eine ausgedehnte Stadtführung durch die Altstadt, besuchten das Kafka-Museum und die Warhol- oder Richterausstellung. Vom zweithässlichsten Gebäude der Welt, dem Fernsehturm, hatten wir eine tolle Aussicht über die Stadt. Patro Restaurace. Auch kulinarisch hatte Prag viel zu bieten. Ob die typisch tschechische Bratwurst, Klöße, Waffeln oder die leckere selbstgemachte Limonade – es war für jeden etwas dabei – auch wenn nicht alle Mägen immer alles vertrugen. Ein gemeinsames Abschlussessen im Restaurant „Bella“ unweit unserer Unterkunft rundete unser Prag-Erlebnis genüsslich ab. Auf der Rückfahrt waren wir uns alle einig, dass dies nicht der letzte Besuch in Prag war.

Thomas Liepert, Andreas Bühl, Magdalena Siegl

Fahrt der Lateiner nach Augusta Treverorum

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Soeben zurückgekehrt aus Gallien (Trier liegt heute in Rheinland-Pfalz) sind die Lateiner der 8ab. Jupiter hatte ein Einsehen mit dem Wetter, und so konnten Amphitheater, Porta Nigra, Palastaula und Kaiserthermen – Zeugen des konstantinischen Kaisersitzes – bei Trockenheit besichtigt werden. Im Dom hatten alle sowieso ein Dach über dem Kopf. Auch unser Ausflug ins Saarland zur Villa Borg, der Rekonstruktion eines gewaltigen Gutshofs, wurde gütig von den Göttern begleitet. Abgerundet wurde unsere Exkursion von einem Besuch des Rheinischen Landesmuseums am Tag der Abfahrt.

Ariane Lory

Vive la France!! – Schweinfurter Schülerinnen und Schüler zu Gast in Frankreich

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Vom 19.06.2017 bis 25.06.2017 ging es – mit freundlicher finanzieller Unterstützung des DFJW – für 12 Schüler und Schülerinnen der 9. Klasse und 3 Schüler/innen der 8. Klasse mit den Lehrkräften Frau Kaufmann und Herrn Behr in den Westen Frankreichs. Einige Schüler wohnten auf der Île d‘Oléron und andere auf dem Festland in der Nähe von La Tremblade.
Nachdem die französischen Freunde bereits im März zu Besuch in Schweinfurt waren und Gelegenheit hatten, die deutsche Lebensart kennenzulernen, so wurde es nun den Schülerinnen und Schülern des OMG ermöglicht, im Rahmen des Gegenbesuchs wunderbare, unvergessliche Momente im Nachbarland zu erleben. Auf dem Programm standen gemeinsame Aktivitäten wie der Besuch des Aquariums in La Rochelle, eine Bootsfahrt über den Atlantik auf die traumhafte Île d’Aix, die Besichtigung des Nachbaus des großen Segelschiffs „Hermione“ sowie der Besuch auf dem Anwesen „Fort Royer“, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Näheres über den Beruf eines Austernzüchters erfahren konnten. Der Schüleraustausch war eine einmalige Gelegenheit, mit der Kultur eines anderen Landes in Berührung zu kommen, Zeit mit Freunden und vor allem mit den Gastfamilien zu verbringen, landestypisches Essen zu probieren, das französische Schulsystem kennenzulernen und nicht zu guter Letzt die wunderschöne Atlantikküste zu genießen. Merci beaucoup!

Amelie (Klasse 9)

Taizé – „Tage voller unvergesslicher Momente“ (24. – 28. Mai 2017)

  • Grab
  • Landschaft
  • Stille
  • Stuhlkreis
  • Willkommensschild
  • 3 Kuppeln
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  • Brunnen
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21 Schülerinnen und Schüler der Q11 machten sich zusammen mit ihren Betreuern, Herrn Wolfgang Schweser und Frau Dr. Waltraud Schnepf – und mit Herrn Pfarrer Hans Martetschläger – auf den Weg in das kleine Dorf Taizé im französischen Burgund. Nach zehn Stunden Fahrt mit dem Bus konnten wir es kaum erwarten: was würden wir dort erleben – auf dem Hügel von Taizé? Dort, wo sich vor fast 70 Jahren Frère Roger (+ 2005) und einige andere junge Männer zu einem gemeinsamen Leben in Ehelosigkeit und großer Einfachheit zusammengeschlossen hatten. Heute gehören zur Communauté ca. 100 Brüder aus über 30 Ländern. Sie kommen aus verschiedenen evangelischen und der katholischen Kirche. Durch ihr gemeinsames Leben möchten sie ein Zeichen der Versöhnung in der gespaltenen Christenheit und zwischen getrennten Völkern sein. Dreimal am Tag begaben wir uns – zusammen mit fast 3000 anderen, v.a. jungen Menschen – zum Gebet in die Kirche: meditative Gesänge, ein Bibeltext in verschiedenen Sprachen, eine längere Zeit der Stille, ein Gebet für die Völker der Erde …

Aber auch die Bibeleinführung mit dem humorvollen Bruder Stephen, der Austausch darüber in den Kleingruppen, die gemeinsame Arbeit und das einfache, aber durchaus gute Essen haben uns ziemlich beeindruckt und unser Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. „Man kann nicht richtig beschreiben, was dieser Ort mit einem macht; aber ein Bruder hat gesagt, ‚it’s every day a miracle‘“.

Taize ist „… Gemeinschaft, … Brot mit Schokolade, … intensives Gespräch, … Freundschaft, … Schweigen, … ein gesegneter Ort, … ein Platz, um sich zu finden, um Gott neu zu erleben, … ein Ort, um zu lernen, dass weniger oft mehr ist, … ein Ort mit sehr unterschiedlichen Menschen, die im Herzen alle gleich sind“.

Taizé ist „… Teamgeist, … Ausruhen, … Inspiration, … Zauber, … Emotionen“.

Taizé ist „… ein Ort, wo Kirche verzaubert“.

Dr. Waltraud Schnepf + Schülerzitate

 

¡Nos encanta Barcelona!

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Auch dieses Jahr wieder hatten wir, die Spanischlerner der Klasse 9a, die Gelegenheit, ein paar unvergessliche Tage in Spanien zu verbringen. Bei bestem Wetter startete unser Trip am 2. April 2017 via Direktflug nach Barcelona, in die Hauptstadt Kataloniens. Schon der Flug dorthin war für viele von uns etwas ganz Besonderes, da die meisten noch nie vorher geflogen waren. Nun lebten wir eine Woche lang bei sehr freundlichen Gastfamilien, mit denen wir auf Spanisch kommunizierten. In der Schule lernen wir Schüler ja bekanntlich einige Fremdsprachen! Doch nun auch zu sehen, dass Gespräche in der Fremdsprache und auch vor Ort ihren Lauf nehmen, dass man verstanden wird und – wenn auch hin und wieder mit Händen und Füßen – verstehen kann, war für uns alle eine großartige Erfahrung. Insgesamt haben wir viel über den Alltag der Barcelonesen, aber auch über die beeindruckende spanische Kultur gelernt, da uns unser Lehrerteam zu interessanten Museen und Sehenswürdigkeiten wie die Sagrada Familia, den Parque Güell, durch das Gotische Viertel hindurch und auf der Rambla entlang zum Strand der Stadt geführt hat. Es war ein einzigartiges Erlebnis, an welches wir uns immer gerne zurückerinnern werden!

Giovanna für die Klasse 9a

 

Französische Austauschschüler zu Gast am Schweinfurter Olympia-Morata-Gymnasium

_DSC8949Im Rahmen des neu an der Schule etablierten Schüleraustausches mit den französischen Städten La Tremblade und St. Pierre d’Oléron empfängt das Olympia-Morata-Gymnasium in der Woche vom 20. bis zum 26. März 2017 eine Schülerdelegation der Collèges Fernand Garandeau und Bertuis d’Antuoche, zwei französische Schulen an der Atlantikküste, ca. eine Stunde von La Rochelle entfernt. Nachdem die französischen Gäste in der Schule von dem Schulleiterteam Edith Kaminski und Christina King herzlich begrüßt worden waren, folgten sie einer Einladung ins Rathaus, wo sie ebenso herzlich und mit einer kulinarischen Stärkung willkommen geheißen wurden. Als Repräsentanten der Stadt begrüßten sie Herr Montag, Herr Gutermann sowie die Zweite Bürgermeisterin Sorya Lippert mit freundlichen Worten in der Schweinfurter Rathausdiele. Direkt im Anschluss folgte eine Stadtführung durch Schweinfurts Zentrum. In den nächsten Tagen soll das Austauschprojekt den Gästen aus dem Nachbarland einen Einblick in das bayerische Schulsystem und die deutsche Lebensart verschaffen. Auf dem Programm stehen hierbei Besuche in Würzburg, aber auch Dachau sowie in der bayerischen Landeshauptstadt München. Sicherlich ist auch der Aufenthalt in den Gastfamilien bzw. das Aufnehmen eines ausländischen Schülers eine wichtige Erfahrung für alle Beteiligten. Im Juni dann erfolgt der Gegenbesuch der deutschen Teilnehmer in Frankreich. Finanziell freundlich unterstützt u.a. vom Deutsch-Französischen Jugendwerk wird es im Frühsommer möglich sein, die Zugreise gen Süden und in ein weiteres, sicherlich unvergessliches Abenteuer anzutreten. Quelle chance!

Birgit von Hirschhausen