Alle Artikel von Helmut Naumann

Fairtrade? Wir machen mit!

Die Klassen der 9. Jahrgangsstufe wollen sich aktiv für eine bessere Welt einsetzen und Verantwortung übernehmen. Zusammen mit der Vertreterin der Fairtrade Initiative Schweinfurt erkunden sie die Möglichkeiten eines nachhaltigen Konsums und erfahren, wie man mit dem Kauf von Produkten mit dem Fairtrade-Siegel einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Kleinbauern und Plantagenarbeitern in Entwicklungsländern leisten kann. Gerne überzeugen sich die Schüler selbst davon, wie lecker „Die gute Schokolade“ der Initiative „plant for the planet“ schmeckt.

Elisabeth Seyschab, Wirtschaft und Recht

 

Prag-Austausch, die Zweite!

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Unser Schüleraustausch mit dem Gymnázium Horní Počernice in Prag ging mit unserem Aufenthalt bei unseren tschechischen Partnern vom 5. – 12. Oktober 2017 in die zweite Runde. Mittags ging es per Linienbus in Schweinfurt los, und wie schon im vergangenen Jahr wurden wir nach gut sechsstündiger Fahrt bei unserer Ankunft in Prag von unseren Gastgebern sehr herzlich empfangen. Der erste Tag in Prag sah eine fachkundige und sehr interessante Führung über das Areal des Pražský hrad, der Prager Burg, für uns vor. Sehr herbstliche Temperaturen ließen uns alle ordentlich schlottern, doch zum Ende der Tour konnten sich alle in der wunderbaren Herbstsonne über den Dächern von Prag wieder aufwärmen. Da es in Tschechien außerordentlich wichtig ist, mindestens einmal am Tag eine ordentliche warme Mahlzeit zu sich zu nehmen, waren wir im Anschluss zum Mittagessen in der Mensa unserer Partnerschule am Standort Černý most eingeladen, ebenso wie am Montag und Dienstag unseres Aufenthalts. Auch wenn im ersten Moment bei manchen das Gefühl vorherrschte, dass das, was da serviert wurde, so gar nicht unseren kulinarischen Gewohnheiten entspricht, wurden diejenigen Zahlreichen, die sich doch auf das „Abenteuer“ einließen, mit der Erkenntnis entlohnt, dass für jede(n) etwas Leckeres dabei war, auch wenn manches Essen zunächst ungewohnt erschien. Man ist auch durchaus erstaunt, wie viele Gerichte mit Knoblauch verfeinert werden können…

Gut gestärkt wurden unsere Schülerinnen dann in die Obhut ihrer Gastfamilien übergeben, mit denen sie dann das komplette Wochenende zusammen verbrachten – zum Teil mit Unternehmungen in Prag, zum Teil mit Ausflügen nach Kutná Hora, zur Burg Karlstejn oder gar bis nach Liberec und auf den Berg Ještĕd, auf dem ein noch heute einmaliger futuristischer Fernsehturm in Form eines umgekehrten Trichters thront – eine der absoluten Top-Sehenswürdigkeiten in ganz Tschechien! Spätestens da hatte jede der zwölf Teilnehmerinnen dieses Austauschs eine Vorstellung davon, dass es Prag und Tschechien sehr viel Interessantes zu sehen gibt und dass sehr viele Begegnungen mit interessanten und herzlichen Menschen möglich sind. Dies setzte sich am Montag mit einer architekturkundlichen Führung zum Thema „Kubismus“ fort. Mochte man als Lehrkraft zuvor noch befürchtet haben, dass sich Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufe nur schwer für Architektur begeistern lassen würden, schaffte es unser Stadtführer meisterlich, uns durch seine kundigen, spritzigen und enthusiastischen Ausführungen zu kleinen Expert/innen des Prager Kubismus zu machen. Die Führung durch die Prager Altstadt tags darauf war kein bisschen weniger interessant, auch wenn sich das Wetter von seiner weniger freundlichen Seite zeigte. Der Mittwoch brachte uns dann die Gelegenheit, unsere Partnerschule an ihren beiden Standorten in Horní Počernice und Černý most kennenzulernen. Es war sehr interessant, mit unseren Schülerinnen ihre und unsere Beobachtungen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen unseren Schulen zu diskutieren. Der Rest des Tages wurde von unseren Schülerinnen zusammen mit ihren tschechischen Partnern für weitere Unternehmungen genutzt, denn am nächsten Tag stand schon die Heimreise vom Busbahnhof Florenc an. Der Abschied war tränenreich – ganz wie man sich das als Koordinator dieses Austauschs erhofft, wenn man den Abschiedsschmerz als Zeichen dafür werten darf, dass auch dieses Mal wunderbare Kontakte und hoffentlich Freundschaften entstanden sind, die einige Zeit überdauern mögen.

Wir danken unseren tschechischen Partnern und Gastfamilien, insbesondere auch unseren Kolleginnen in Prag für die herzliche und fürsorgliche Aufnahme und Betreuung während unseres Aufenthalts in Prag. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen, spätestens beim Gegenbesuch bei uns in und um Schweinfurt im Zeitraum 10. – 17. Mai 2018!

Holger Wörtmann / Magdalene Schäfer

 

Fußball Jungen III – Großer sportlicher Einsatz leider nicht belohnt!

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Am Dienstag, 24.10.2017, fand die erste Runde des Stadtentscheids „Fußball“ im Rahmen des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in der Altersklasse Jungen III statt. Austragungsort war das Kunstrasenfeld am Willy-Sachs-Stadion.Die Partie für die OMG-Jungs lautete:

Olympia-Morata-Gymnasium – Walther-Rathenau-Schulen

Unsere Mannschaft gab alles, versuchte taktische Anweisungen umzusetzen und zeigte bis zum Schluss vollen sportlichen Einsatz und große Motivation. Spitze war auch die Fairness im Spiel. Am Ende hieß es leider dennoch 0:2 für den Gegner.

Steinmetz

Wusstet ihr, dass die beiden bekanntesten deutschen Dichter sich zunächst gar nicht leiden konnten?

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…oder dass Schiller ganze 21cm größer war als Goethe? Dies und viele andere interessante Details aus dem Leben der beiden Literaturheroen fanden die Schülerinnen und Schüler der Q11 am Donnerstag, den 12.10.2017, auf der alljährlichen Weimarfahrt der Q11-Deutschkurse heraus. Am Frauenplan erkundeten sie mittels Audioguides das Wohnhaus Goethes, welches hinsichtlich seiner Inneneinrichtung noch weitgehend in dem Zustand seiner letzten Lebensjahre erhalten ist. Dort kann man u.a. seine Gesteinssammlung, wertvolles Mobiliar im klassizistischen Stil sowie sein sagenumwobenes Arbeitszimmer und die angrenzende hauseigene Bibliothek bewundern. Auch gab es für die Deutschkurse eine Führung durch das Goethe-Nationalmuseum, das etliche Gemälde, Büsten und Skizzen des Dichterfürsten, Original-Schriften aus Goethes Feder und viele weitere Exponate und Informationen zu seinem Leben, Reisen, Forschen und dem damit verbundenen höfischen sowie auch schriftstellerischen Wirken darbietet. Im Gegensatz zu Goethe, der lange in Weimar lebte, verbrachte dessen Freund Schiller nur seine letzten Lebensjahre in der Stadt der Dichter und Denker. Sein gutbürgerliches Haus war zu Schillers Lebzeiten verhältnismäßig „modern“ gestaltet, jedoch ist dessen heutige Einrichtung lediglich rekonstruiert und der klassischen Epoche nachempfunden worden. Nur wenige Möbelstücke, die hier zu sehen sind, stammen tatsächlich aus Schillers Privatbesitz, beispielsweise sein Schreibtisch, an dem eines seiner letzten großen Dramen, der „Wilhelm Tell“, entstanden ist, sowie das Bett, in dem er nach langjähriger Krankheit seinem Leiden im Jahr 1805 mit nur 45 Jahren erlag. Im Anschluss an die Führung durch Schillers Domizil wurde noch die Altstadt Weimars im Zuge einer OMG-eigenen Stadtführung besichtigt, wobei sich die Schüler/innen im Vorfeld zu bekannten Denkmälern und geschichtsträchtigen Gebäuden, wie z. B. der „Herzogin Anna Amalia Bibliothek“, informiert hatten, und ihre Rechercheergebnisse als fachkundige Stadtführer/innen in kurzweiligen, teils erheiternden Vorträgen zum Besten gaben.

Laya (Q11)/Tanja Merkel

Eine Fotostory der Klasse 8c zur Kurzgeschichte „Zwei Männer“

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Unter der Leitung von Frau Schenkel und Herrn Väth und in Zusammenarbeit mit dem gesamten Deutsch-Seminar erstellten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8c eine Fotostory zu Günther Weisenborns Geschichte. In dieser geht es um zwei Männer, die aufgrund einer Überschwemmung in eine scheinbar ausweglose Situation geraten und auf einem Schilfdach talabwärts treiben. Angesichts des Todes will der Landarbeiter seinen Chef, einen Farmer, vom Dach stoßen, um seine Überlebenschance zu erhöhen. Als sein Herr die letzte Zigarette mit ihm teilt, ist er von dieser freundschaftlichen Geste so beeindruckt, dass er seinen Egoismus überwindet und sich selbst opfern will. Der verantwortungsbewusste Farmer kann ihn davon abhalten, beide werden gerettet und beschließen einen Neuanfang. In verschiedenen Gruppen entwarfen die Schülerinnen und Schüler Standbilder von zentralen Szenen der Kurzgeschichte, die von den Lehrkräften fotografiert wurden. Ein Regisseur hatte jeweils die Aufgabe, sich für Größe und Perspektive der Aufnahme zu entscheiden und die beiden Schauspieler anzuleiten, die versuchen sollten, sich in ihre Rollen einzufühlen und die Situation durch aussagekräftige Gestik und Mimik darzustellen. Ich denke, diese Deutschstunde hat jedem Beteiligten Spaß gemacht, und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

StDin Kerstin Meisch

BUS Q11

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In dieser Woche begann im Rahmen der Studien-und Berufsorientierung eine Vortragsreihe von Herrn Dirk Fandrich für die Schülerinnen und Schüler unserer Q11. Als Berufsberater der Arbeitsagentur Schweinfurt informierte er kompetent über mögliche Studienwege und Überbrückungsvarianten nach dem Abitur. Auch die anschauliche Erläuterung der Vergabepraxis von Studienplätzen fehlte nicht.

 

Wie man mit einem Zauberspiegel einen Löwen fängt….

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Start des Enrichmentkurses „Mathematik-Labor Junior“ in Kooperation mit den Universitäten Würzburg und Koblenz-Landau 

Am Freitag, den 20. Oktober 2017, war es endlich soweit: Zum ersten Mal besuchten die Teilnehmer des Enrichmentkurses „Mathematik-Labor Junior“, der im Rahmen der Schülerakademie Main-Rhön in diesem Schuljahr angeboten wird, die universitären Einrichtungen in Würzburg. Ein Novum nicht nur für die Debütanten, sondern auch für das Betreuungspersonal des Lehrstuhls für die Didaktik der Mathematik: Niemals zuvor versuchten sich „Jungforscher“ der Unterstufe an den mathematischen Herausforderungen, weshalb zur Unterstützung auch gleich die Universität Koblenz-Landau mit ins Boot geholt wurde. Die neugierigen Schüler nahmen alle ungeplanten Widrigkeiten (Feueralarm im Mathematiklabor, Erstsemestergewusel in der Mensa, Bus- und Zugverspätung bei der Heimreise) natürlich mit Humor und fokussierten sich auf das wesentliche Ziel des Kurses: in unerwarteten Situationen bzw. bei alltäglichen Phänomenen die dahinterstehende Mathematik experimentell zu entdecken, sie zu verstehen und formal zu beschreiben und sie (unterstützt durch dynamische Simulationen) zu analysieren und zu erweitern. Den thematischen Schwerpunkt des ersten Besuchstages bildeten verschiedene Arten von Symmetrien, die es u.a. an Playmobilfiguren, Blüten, Blättern, Schmetterlingen, Zangen und nicht zuletzt am eigenen Gesicht zu untersuchen galt. Zum Einsatz kam dabei auch ein spezieller „Zauberspiegel“, mit dessen Hilfe es den Laboranten ein Leichtes war, einen entlaufenen Löwen wieder in seinen Käfig zu sperren (nicht alle Wildtiere, die in Bayern derzeit unter mysteriösen Umständen entkommen sind, lassen sich derart leicht wieder einfangen…). Und dann musste noch ein Täter überführt werden, der eine Tankstelle überfallen hat…. Summa summarum ein gelungener, fulminanter Start in das „Enrichment-Jahr“, denn alle waren mit Freude und Begeisterung bei der Sache! Ich möchte an dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle wissenschaftlichen Mitarbeiter der Universitäten Würzburg und Koblenz-Landau aussprechen, die diesen Kurs durch intensive Beratung (Danke, Herr Beck!!!), tatkräftige Unterstützung, perfekt ausgearbeitete Materialien und finanzielle Investitionen ermöglichen. Ich sehe es als ein Privileg an, das Mathematiklabor seit Jahren mit zahlreichen Schülern aus dem Main-Rhön-Gebiet regelmäßig besuchen zu dürfen, und freue mich nun auf das „Abenteuer Unterstufe“, für das wir uns gegenseitig begeistern konnten.

Bastian Paskuda

 

„Fairtrade“ am OMG

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Das Olympia-Morata-Gymnasium aus Schweinfurt möchte, nachdem sie schon eine anerkannte Umweltschule ist, ebenfalls den Titel „Fairtradeschule“ erhalten. Hierfür müssen bestimmte Kriterien erfüllt werden. Falls dies der Fall ist, erhält die Schule evtl. einen Fairtrade-Automaten, an dem man Fairtrade-Lebensmittel kaufen kann. Aus diesem Grund führten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10c ein Projekt zum Thema „Fairtrade“ durch, das die Internetrecherche und eine Plakaterstelltung zu verschiedenen Themen wie z.B. „Was ist Fairtrade“ oder „Welche Gütesiegel gibt es?“ beinhaltete. Die fertigen Plakate werden zukünftig gegenüber des Raums 1.17 präsentiert.

Rebekka, Lea und Amelie