Besuch der Schweinfurter Wetterstation

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Wir machten am 11.07.2016 eine Exkursion zur Privatwetterstation von Hans Jürgen Dörnhöfer. Er hat seit 1952 diese Wetterstation und erklärte uns interessante Sachen über seine Geräte und das Wetter. Am Schluss durften wir uns in Gruppen die Geräte noch genauer ansehen und Herr Dörnhöfer erklärte und zeigte uns noch alles. (Amelie B. 5b)

Sehr schnell konnten wir erkennen, wie viel Arbeit es ist, so eine Wetterstation zu betreiben. Herr Dörnhöfer muss zum Beispiel dreimal am Tag die Werte messen (um 7.18 Uhr, um 14.18 Uhr und um 21.18 Uhr). Im Sommer muss er noch einmal umdenken, denn es ist Sommerzeit: also 8.18 Uhr, 15.18 Uhr und 22.18 Uhr. Auch der Regenmesser hat uns allen gefallen, denn wir konnten eine kleine Abkühlung bekommen. Neben den ganzen Geräten hat er auch noch einen Wolkenspiegel, das ist eine Platte mit parallel verlaufenden Linien. Die Platte dreht sich so lange, bis die Wolken in die Richtung der Linien verlaufen. (Julia D. 5a)

Ich fand die Wetterstation interessant und habe mir dabei ein paar Sachen gemerkt. Was mich am meisten interessiert hat, war der Kessel, in dem man die Niederschlagshöhe ausrechnen kann. Auch toll waren die Schläuche, die man in den Boden steckt und damit die Temperatur in verschiedener Tiefe misst. (Nico K. 5b)

 

Vorlesewettbewerb Französisch am 19.07.2016

2016_07_frz_wettbewerbNach dem Lesewettbewerb der Schweinfurter Gymnasien, der alljährlich am Rathenau-Gymnasium stattfindet, setzten wir auch in diesem Schuljahr die Tradition des hausinternen Vorlesewettbewerbs Französisch fort.

Alle Teilnehmer mussten zunächst einen selbst gewählten bekannten sowie anschließend einen unbekannten Text lesen. Neben einer flüssigen, fehlerfreien Lektüre wurde insbesondere auf eine saubere, möglichst akzentfreie Aussprache, sinnvolle Betonung und einen lebendigen Vortrag geachtet. Die Schüler waren sehr gut vorbereitet und hoch motiviert, sodass die Entscheidung für die Jury wieder einmal äußerst schwierig und das Ergebnis entsprechend knapp war. So gab es für die 6. Jahrgangsstufe bei Punktgleichheit sogar zwei zweite Preisträger. Als Sieger gingen aus dem Wettbewerb hervor:

  1. Preisträger : Annika S. (Jgsst. 6); Edda R. (Jgsst. 7)
  2. Preisträger : Jule H., Dania E. (Jgsst. 6); Emma L. (Jgsst. 7)

Alle Siegerinnen erhalten am Schuljahresende eine Urkunde sowie einen kleinen Buchpreis – meilleures félicitations!

Rupert Folmers

 

 

Das P-Seminar Spanisch verwöhnt seine Gäste im KuK mit Tapas

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Ein wirklich gelungener Abend für das P-Seminar Spanisch 2015-2017! Nach einem Vorbereitungsmarathon in der Schulküche (60 Paprika, 6 Liter Olivenöl, 60 Eier, 12 Liter Milch,… – es wurden riesige Mengen geschnippelt, gebraten, gewürzt,…) präsentierten die Seminarteilnehmer ihren 70 Gästen ein 11-Gänge-Menü, das sich sehen lassen konnte. Wer nicht da war, hat definitiv etwas versäumt… Neben den Klassikern der spanischen Küche, Tortilla und Paella, gab es eine Tapas-Auswahl. Selbst eingelegte Oliven, verschiedene Dips, Datteln im Speckmantel, Karotten-Schinken-Röllchen, Leche Frita („gebratene Milch“), etc. Wer die Rezepte gerne nachkochen möchte, kann in den nächsten Tagen unser Kochbuch bei Franzi Kilian kaufen. Ein herzlicher Dank geht an das Team des KuK, das uns in die Welt der Restaurantküche schnuppern lassen hat. Liebe Seminarteilnehmer, ich bin sehr stolz auf euch!

Muchas gracias.

Stefanie Popp

 

 

Evangelisch und katholisch

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Am 14.7.2016 machten sich die 5a und die 5b auf den Weg in die Stadt. Sie informierten sich über die Besonderheiten der Heilig-Geist-Kirche (katholisch) und von St. Johannis (evangelisch). Lebendig erklärte Herr Diakon Holzheid diese älteste Kirche Schweinfurts, wobei auch der Unterschied zwischen „evangelisch“ und „katholisch“ deutlich wurde. In der Heilig-Geist- Kirche wurden alle Schüler/innen erst einmal ruhig und erspürten die Faszination der Stille, erforschten den Kirchenraum. Der Höhepunkt war ein Besuch der Empore im Orgelraum, wo die Schüler/innen von den Orgelklängen der gewaltigen Orgel fast weggefegt wurden. Dieses Erlebnis verschaffte uns Herr Seiwert, der eine Einführung über die Funktion der Orgel und auch ein kurzes Orgelkonzert gab.

Magdalena Becker

Boule-Turnier: Dritter Platz für das OMG

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Am 15. Juli 2016 fand im Innenhof das jährliche Boule-Turnier der 8. Klassen der Schweinfurter Gymnasien statt. Jedes der vier Gymnasien ging mit zwei Mannschaften an den Start, die von einer großen Schar Zuschauer und Fans angefeuert wurden. Nach insgesamt sechs Runden, in denen die acht Mannschaften jeweils gegeneinander antraten, herrschte an der Spitze Gleichstand, sodass der Sieger in einem Entscheidungsspiel ermittelt werden musste. Die „Nudeln“ setzten sich knapp gegen die „Schnabeligel“ durch, womit das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium einen Doppelsieg feiern konnte. „L’équipe épique“ unserer Schule (Klasse 8c) erreichte einen erfreulichen dritten Platz. Abgerundet wurde der schöne und glücklicherweise regenfreie Vormittag durch einen äußerst leckeren Kuchenverkauf, der von den Französisch-Schülern der 8. Klassen organisiert wurde. Vielen Dank an alle Helfer, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben, und im Besonderen an den Elternbeirat, der die Preise für die Sieger gestiftet hat. 

Florian Gräfenstein

 

Duft über allen Feldern – P-Seminar Geographie im „fränkischen Apothekergärtlein“

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In Schwebheim duftet die Landwirtschaft. Schon am frühen Morgen wehte eine Wolke von Pfefferminze und anderen frisch getrockneten Kräutern herüber zu den am Kirchplatz wartenden Schülerinnen und Schülern des P-Seminars Geographie „Wo der Pfeffer wächst“. Der Pfeffer wächst zwar nicht hier, aber etwa 35 verschiedene Heil- und Gewürzkräuter, die Altbürgermeister Hans Fischer der Projektgruppe auf den Feldern und in seinem fantastischen Kräutergarten vorstellte, und zwar mit allen Sinnen. Es durfte nicht nur geschaut und gerochen, sondern auch gerieben und geschmeckt werden. Die „Begehung“ der seit 1989 ökologisch umgebauten Schwebheimer Flur, deren Biodiversität laut Fischer in Bayern seinesgleichen sucht, erfolgte bequem und unterhaltsam auf dem Traktoranhänger. Neben Löwenzahnkuren, Breit- und Spitzwegerich gegen Wunden, dem starken Süßungsmittel Stevia und Sonnenhut als Rohstoff für Echinacin ging es um würzige Küchenhelfer wie Oregano, Thymian, Häckerzwiebel, Schnittsellerie, Rosmarin u.v.m. Die durch die Realteilung notwendig gewordene Intensivierung der kleinen Betriebsflächen als wesentliche Ursache für die Schwebheimer Kräuterproduktion, künstliche Beregnung, biologisch-thermische Unkrautbehandlung, Pflanz- und Erntehelfer aus Osteuropa, Kräutertrends und Vermarktungsstrategien wurden ebenfalls thematisiert. Ein Besuch der Kräuterstube Böhm sowie eine durch Schulrat a.D. Günther Birkle geführte Besichtigung des Dorfmuseums mit historischen Trocknungs- und Verarbeitungsanlagen für unterschiedliche Kräuter rundeten die Exkursion ab.

Barbara Schug

A thrilling English lesson with Captain Jack

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Am 13. Juli 2016 gastierte das Phoenix Theatre bei uns am Olympia-Morata-Gymnasium mit einer englischsprachigen Vorstellung für unsere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Jahrgangsstufen. Gegeben wurde Captain Jack, ein mitreißendes, buntes, spannendes und höchst motivierendes Stück, das mit einigen Überraschungen aufwartete. Mit unglaublichem Elan legten die beiden Schauspieler Rhys und Rhianna los und zogen die Kinder sofort in ihren Bann. Die beiden jungen Profis aus England verkörperten lebhaft und greifbar Figuren wie Captain Jack, Mary bzw. Seaman Simon oder Stinky Smith. Die Handlung erschloss sich unserem jungen Publikum sehr leicht, und sehr schnell stellten die Kinder fest, dass sie mit ihren bisher erworbenen Englischkenntnissen dem Stück ohne echte Probleme folgen konnten. Dass nach einigen Irrungen und Wirrungen der begehrte Schatz doch noch gefunden wurde, versteht sich von selbst…

War nicht die Rede von Überraschungen? Sehr erstaunt waren die Kinder, als die Schauspieler zu ihrem Publikum herunterstiegen und einzelne Kinder als Piraten anzuwerben versuchten; teils durften angehende Freibeuter auf der Bühne ein Piratentraining absolvieren, was vom Publikum mit großem Applaus quittiert wurde. Immer wieder wurde auch das gesamte Publikum zum Mitmachen animiert, was dem ohnehin schon sehr unterhaltsamen Stück noch mehr Schwung verlieh. Eine zweite Überraschung waren die Sangeskünste von Rhys und insbesondere von Rhianna, die verschiedene Klassiker von What Shall We Do With the Drunken Sailor bis Molly Malone mit beeindruckender Stimmgewalt und Qualität zum Besten gaben. Im Anschluss an das äußerst kurzweilige Stück hatten die Kinder Gelegenheit, den Schauspielern Fragen aller Art zu stellen – auf Englisch natürlich. Unsere Schülerinnen und Schüler machten von dieser Chance ausgiebig Gebrauch und beeindruckten Rhys und Rhianna durch ihre unbefangene Neugier und ihre erstaunlichen Englischkenntnisse.

Wir danken dem Phoenix Theatre und den Schauspielern Rhianna und Rhys für eine sehr unterhaltsame und lehrreiche Theateraufführung, die offensichtlich auch unseren englischen Gästen viel Freude bereitet hat. Besonderer Dank geht an den Elternbeirat unserer Schule, der das englischsprachige Theater am OMG auch in diesem Jahr mit einem substantiellen Betrag finanziell gefördert hat.

Holger Wörtmann

Als Ödwalpersreuth noch am Äquator lag …

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Die StudienreferendarInnen des Geographie-Seminars nahmen in Begleitung von StDin Schug und StR Liepert auf einer zweitägigen Exkursion erdgeschichtliche Vorgänge aus mehreren hundert Millionen Jahren unter die Lupe. Nicht ohne Grund hat man in den 90er Jahren im oberpfälzischen Windischeschenbach im Rahmen der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) mit 9101 Metern das tiefste Loch in die Erde gebohrt. Im KTB-Dokumentationszentrum informierten sich die jungen Lehrer über die technischen Aspekte des Projekts und die durch die Bohrung erschlossenen komplexen geologischen Bedingungen in diesem Teil der Erdkruste. Dort hatte sich im Erdaltertum ein mächtiges Hochgebirge auf über 8000 Meter Höhe aufgetürmt, das im Lauf der Jahrmillionen weitgehend abgetragen und überlagert wurde. Plattentektonische Hebungen, Verschiebungen und Brüche verursachten aktiven Vulkanismus im Tertiär, von dem im Geopark Bayern-Böhmen noch zahlreiche Zeugen untersucht werden konnten. Ein Höhepunkt war der Basaltkegel von Parkstein, der von vielen Naturforschern, u.a. auch von Alexander von Humboldt, als der schönste Europas angesehen wurde bzw. wird. Ein weiteres beeindruckendes Geotop ist der domartige Granitpluton des Flossenbürger Schlossbergs, der das bayerische Pendant zum Zuckerhut in Rio de Janeiro darstellt! Sehr angetan waren die Exkursionsteilnehmer auch von einer Wanderung durch das wildromantische Tal der Waldnaab. Die Geopark-Rangerin Angela Scharnagl brachte der kleinen Gruppe die Geomorphologie dieser Flusslandschaft näher, geprägt durch mächtige Granitblöcke, die im feuchttropischen Äquatorialklima vor etwa 300 Millionen Jahren zu rundlichen „Wollsäcken“ verwitterten. Alte Legenden zu den oft wunderlichen Formen der Steinriesen und historische Fakten über die mittelalterlichen Burgen der Region wurden ebenso thematisiert wie die vielfältige und oft einzigartige Flora und Fauna dieser ursprünglichen Tallandschaft. So wurden „Biberstraßen“ entdeckt, eine Kröte gestreichelt und zwei Blindschleichen vor herannahenden Mountainbikern gerettet.

Nach der spannenden Naturlandschaft und Erdgeschichte wurde zum Abschluss der Exkursion allerdings auch ein trauriges Kapitel der „Menschheitsgeschichte“ aufgeschlagen. Der Rundgang durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg, in dem von den insgesamt rund 100 000 inhaftierten Menschen etwa 30 000 ums Leben kamen, löste bei allen große Betroffenheit aus.

Barbara Schug