Einladung zum Sommerkonzert

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Sommerkonzert des Olympia-Morata-Gymnasiums am Mittwoch, 21. Juni 2017, 19 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus 

Im diesjährigen Sommerkonzert lädt das OMG sein Publikum ein, die vielfältigen Möglichkeiten, zu denen Musik anregen kann, zu genießen. Die verschiedenen Musikensembles der Schule sowie Tanz-, Einrad-, Kunst- und Kostümgruppen haben einen unterhaltsamen Abend mit Musik, Show, Tanz und selbstgestalteten Animations-Kurzfilmen vorbereitet: Von einzelnen minimalistischen Bewegungsstudien geht die Präsentation über den Rock’n Roll bis hin zur musikunterlegten Einradkür, vom einstimmigen zum mehrstimmigen Singen, vom Solo zum Gesamtensemble, vom starren Einzelbild zur animierten Bilderserie.

Der Eintritt ist frei. Reservierungen werden erbeten unter der Telefon-Nummer 09721-51369 oder per e-Mail: omg@schweinfurt.de

Taizé – „Tage voller unvergesslicher Momente“ (24. – 28. Mai 2017)

  • Grab
  • Landschaft
  • Stille
  • Stuhlkreis
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  • Brunnen
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21 Schülerinnen und Schüler der Q11 machten sich zusammen mit ihren Betreuern, Herrn Wolfgang Schweser und Frau Dr. Waltraud Schnepf – und mit Herrn Pfarrer Hans Martetschläger – auf den Weg in das kleine Dorf Taizé im französischen Burgund. Nach zehn Stunden Fahrt mit dem Bus konnten wir es kaum erwarten: was würden wir dort erleben – auf dem Hügel von Taizé? Dort, wo sich vor fast 70 Jahren Frère Roger (+ 2005) und einige andere junge Männer zu einem gemeinsamen Leben in Ehelosigkeit und großer Einfachheit zusammengeschlossen hatten. Heute gehören zur Communauté ca. 100 Brüder aus über 30 Ländern. Sie kommen aus verschiedenen evangelischen und der katholischen Kirche. Durch ihr gemeinsames Leben möchten sie ein Zeichen der Versöhnung in der gespaltenen Christenheit und zwischen getrennten Völkern sein. Dreimal am Tag begaben wir uns – zusammen mit fast 3000 anderen, v.a. jungen Menschen – zum Gebet in die Kirche: meditative Gesänge, ein Bibeltext in verschiedenen Sprachen, eine längere Zeit der Stille, ein Gebet für die Völker der Erde …

Aber auch die Bibeleinführung mit dem humorvollen Bruder Stephen, der Austausch darüber in den Kleingruppen, die gemeinsame Arbeit und das einfache, aber durchaus gute Essen haben uns ziemlich beeindruckt und unser Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. „Man kann nicht richtig beschreiben, was dieser Ort mit einem macht; aber ein Bruder hat gesagt, ‚it’s every day a miracle‘“.

Taize ist „… Gemeinschaft, … Brot mit Schokolade, … intensives Gespräch, … Freundschaft, … Schweigen, … ein gesegneter Ort, … ein Platz, um sich zu finden, um Gott neu zu erleben, … ein Ort, um zu lernen, dass weniger oft mehr ist, … ein Ort mit sehr unterschiedlichen Menschen, die im Herzen alle gleich sind“.

Taizé ist „… Teamgeist, … Ausruhen, … Inspiration, … Zauber, … Emotionen“.

Taizé ist „… ein Ort, wo Kirche verzaubert“.

Dr. Waltraud Schnepf + Schülerzitate

 

Rezension zum Theaterbesuch der 10 E2 am 4. Mai 2017 im Theater Schweinfurt

Das Theaterstück „Kleider machen Leute“ nach der gleichnamigen Novelle Gottfried Kellers überträgt die Handlung auf unsere heutige Zeit. Ein kurz vor der Wiedereröffnung stehendes Gasthaus bekommt einen unerwarteten Besucher, der mit Jogginghose und Kapuzenpulli gekleidet auf die Beschreibung eines Terroristen passt. Die Vorbehalte unter den Inhabern und Gästen schaukelt sich von Flüchtling über Asylant bis zu Terrorbeschuldigungen hoch. Die größte Schuld daran trägt der nazistische Kellner. Nur die Tochter des Bürgermeisters Anette nimmt sich des Fremden an und fährt ihn sogar zu seinem liegen gebliebenen Auto. Da Anette nun langsam Gefühle für den Fremden namens Ylmas entwickelt, dauert die Fahrt etwas länger. In der Zwischenzeit steigern sich die Verdächtigungen und die anderen starten eine Suchaktion. Nach langem Hin und Her, wobei auch von Luftgewehr und Handschellen Gebrauch gemacht wird, endet diese mit einer Erklärung Ylmas, er sei ein Computerspezialist, der eine Cyberattacke auf seine Firma abzuwehren habe. Das Stück endet mit Anette und Ylmas bei einem Glas Wein. Die wenigen positiven Seiten der Inszenierung waren die Überlagerung von Szenen und die Modernisierung des Stücks. Durch die Überlagerung wurde es möglich, die verschiedenen Blickwinkel und Gedankengänge der Darsteller gleichzeitig zu verfolgen und somit die Handlung besser zu verstehen. Hierbei half auch die Wahl eines zeitgemäßen Themas. Leider überwiegen bei dieser Darbietung jedoch die negativen Seiten. Das gewählte Flüchtlingsthema wurde schon so oft debattiert, dass sogar Zuschauer aus Langeweile den Saal verließen oder danach ihr Geld zurückforderten. Regiefehler machten die Vorstellung auch nicht unbedingt ansehnlicher. Beispielsweise spricht der Computerspezialist bei seiner Ankunft gebrochenes und am Ende perfektes Deutsch. Außerdem sind die Stoffverteilung und auch Prioritäten zu bemängeln. Bis zur Pause war die Handlung gerade einmal bei der Exposition angelangt, wodurch im späteren Verlauf Schlüsselstellen wie der Höhepunkt zeitsparend verkürzt und abgeschwächt wurden. Romantische Szenen zwischen Nebendarstellern, wie der Wirtin und dem Bürgermeister, die zur eigentlichen Handlung nichts beitrugen, traten zu sehr in den Vordergrund. Zuletzt darf nicht vergessen werden, dass das Theater Maßbach es anscheinend nicht schafft, Boulevardtheater von ernsthaften Stücken, die zum Nachdenken anregen sollten, zu differenzieren. Unlustige Wortspiele sowie Übertreibungen tragen zum schlechten Bild der Darstellung bei. Alles in allem finde ich den Ansatz, Kellers Moral in der modernen Zeit zu veranschaulichen, gut. Jedoch wurde die erzeugte Spannung durch unnötige Witze gleich wieder zunichtegemacht, allerdings kann man nicht verleugnen, dass mit diesem Ende keiner gerechnet hat.

Lukas A., Birgit von Hirschhausen

 

Amerikanischer Konsul zu Besuch am Olympia-Morata-Gymnasium

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Im Rahmen des Programms „100 schools in 100 days“, ein Angebot des US Generalskonsulats in München, um mit bayerischen Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen, durften unsere 10ten Klassen einen echten Diplomaten in ihrer Mitte willkommen heißen. Anthony Miranda begeisterte Schüler wie Lehrer mit seiner anschaulichen, gestenreichen Vortragsweise und verstand es geschickt, die Zuhörerschaft in seine Ausführungen mit einzubeziehen – natürlich alles auf Englisch. Nach einer kurzweiligen Powerpoint-Präsentation zur Rolle von Botschaften und Konsulaten und der Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen hatten die Schülerinnen und Schüler ausreichend Gelegenheit, ihre vorbereiteten Fragen zu stellen. Wie es sich für einen Diplomaten gehört, antwortete Konsul Miranda auf kritische Fragen zu US-Präsident Trump und dessen Politik natürlich eher durch die Blume, was freilich Teil seines Jobs ist. Dafür ging er offen und humorvoll auf persönliche Fragen zu seinem Werdegang und seine Eindrücke von Deutschland ein – seiner Aussage zufolge fühlt er sich nach bereits vielfältigen Karrierestationen unter anderem in Washington, Sofia, Madrid und zuletzt Kabul hier in Bayern besonders wohl. „Thanks for being here, Mr Miranda!“, sagen Schülerschaft, Kollegen, Schulleitung sowie Englischfachbetreuerin und Organisatorin Sabine Polack.

Sabine Polack

Zungenbrecher und Korken im Mund:

Referentin aus dem Würzburger Theater besucht das P-Seminar Deutsch „Lesen lieben lernen“

„Vorlesen lernen“, darum ging es in dem Vortrag der Referentin Marlies Hagelauer, die am 25.April unser P-Seminar besuchte. Das Vorlesetraining beinhaltete praktische Übungen für die Stimme und den Mundbereich. Nach der ersten Übung, die darin bestand, einzelne Silben oder Silbenreihen besonders zu betonen, sollten die Lippen, Zunge und Mund gut aufgewärmt sein. Eine andere Übung, die die Aussprache erleichtern soll, wird auch oft von Schauspielern vor einem Auftritt durchgeführt. Dazu braucht man nur einen Korken und den Text, den man aufsagen oder vorlesen will. Wir versuchten es mit Zungenbrechern wie „Fischers Fritze“ oder „Brautkleid und Blaukraut“. Mit Korken im Mund ließen sich die Zungenbrecher nur schwer aufsagen, da die Zunge vom Korken eingeschränkt wurde. Beim erneuten Aufsagen, diesmal ohne Korken, fiel es leichter und die Aussprache war deutlicher. Danach las Frau Hagelauer uns einen Text vor, um zu demonstrieren, wie spannend das Vorlesen sein kann. Ihre Tipps durften wir dann mit weiteren Texten selbst erproben und umsetzten. Unser Fazit nach der Stunde: Vorlesen wird spannend durch gelegentlichen Augenkontakt mit den Zuhörern, Mimik und Gestik sollten zielgerichtet eingesetzt werden und Variationen von Lautstärke und Lesetempo erhöhen die Spannung. 

Carmen G., B. von Hirschhausen

 

Warum sollte man am Samstag in die Schule gehen?

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„Warum soll man am Samstag in die Schule gehen, und das auch noch freiwillig?“ Das fragen sich viele Schüler, die noch nie den Enrichment-Kurs von Frau Kindermann besucht haben. Dieser fand in diesem Jahr zum zweiten Mal am Walther-Rathenau-Gymnasium statt und trug den Titel „Die Kunst des Redens – ein Kurs für zukünftige Wort- und Präsentationskünstler“. Dort lernten 12 sehr gute und engagierte Schülerinnen und Schüler aus Gymnasien des Raumes Main-Rhön die spannende Welt der Redekunst, aber auch des Manipulierens durch Sprache kennen. Die Erwartungen der Jugendlichen waren sehr unterschiedlich. Viele erhofften sich, ihr Selbstbewusstsein, vor allem bei Referaten, zu stärken, sich aber auch besser vorbereiten zu können. Andere wollten einen lockereren und vor allem offeneren Umgang mit Menschen erlernen. Einige Teilnehmer hatten das Ziel, mehr über Bewerbungen und Auswahlverfahren von Firmen zu erfahren, was sie auch in ihrem Berufsleben unterstützen wird. Um sich besser kennen zu lernen, interviewten sich die Teilnehmer gegenseitig, was ihnen aber noch nicht genug war. Sie wollten endlich das erste Mal selber auf der „Bühne“ stehen. Zu diesem Zweck erstellten sie zunächst jeweils eine Präsentation, deren Themen von Musikinstrumenten über Bücher bis hin zu politischen Konflikten reichten. Am nächsten Tag beendeten sie das erste Wochenende mit einer engagierten Diskussion, was ihr Ritual bei fast allen ihren nächsten Samstag-Treffen werden sollte. Die Diskussionen thematisierten gängige Probleme und ethische bzw. moralische Fragen, die auch oft in Aufsätzen für diese Jahrgangsstufe gewählt werden. Beim nächsten Treffen, das nicht lange auf sich warten ließ, beschäftigte sich die Gruppe mit Werbung und der Manipulation durch Sprache. Deswegen besuchte sie die Schweinfurter Werbeagentur „Ledermann+Zeitgeist GmbH“, in der ihnen der Weg vom Auftrag eines Kunden bis zur Entstehung einer Werbeanzeige gezeigt wurde. Zurück in der Schule wendeten die Schüler die neu gewonnenen Kenntnisse gleich an, indem sie selbst Werbeanzeigen kreierten. Im Rahmen der folgenden Zusammenkunft besuchte Herr Drechsler, Lehrer und Leiter der Theatergruppe am Walther-Rathenau-Gymnasium, den Kurs, um die Jugendlichen in die Körpersprache sowie in die Bedeutung von Gestik und Mimik einzuweisen. Herr Merz, ein Bewerbungstrainer, der die Schüler und Schülerinnen über Bewerbungsgespräche und Assessment-Center aufklärte, kam überraschend an zwei Terminen, weil die Teilnehmer/innen des Enrichment-Kurses so begeistert bei der Sache waren. Er verriet ihnen die Geheimnisse solcher Auswahlverfahren und spielte mit ihnen in speziellen Übungen das Geschehen dort nach. Weitere Themenpunkte waren die Jugendsprache, die Onlinesprache und Anglizismen. Dabei bemerkten die Jugendlichen, dass Wörter, die für sie alltäglich sind, für Erwachsene undenkbar wären. Abschließend beschäftigte sich der Kurs noch mit Techniken der Schlagfertigkeit. Die Erwartungen der Schüler wurden voll erfüllt. Es hat sich sehr gelohnt, samstags in die Schule zu gehen. Ein riesengroßer Dank geht an Frau Kindermann, ohne die dieser Kurs niemals stattgefunden hätte.

 

Bundesjugendspiele 2017

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Strahlender Sonnenschein begleitete die diesjährigen Bundesjugendspiele der Jahrgangsstufen 5-8. Nach einem mitreißenden Aufwärmen auf Musik unter der Leitung von Frau Dolpp wetteiferten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen um Bestzeiten, -weiten und möglichst viele Punkte. Zwischen den Wettkämpfen hielten sich viele Schüler mit Beachvolleyball- oder Fußballspielen warm, andere genossen den kühlen Schatten und Zeit mit ihren Freundinnen und Freunden. Nach den Einzelwettkämpfen folgte ein Staffelfinale, bei dem nochmal kräftig angefeuert wurde. Die Siegerklassen bei den Staffelwettbewerben waren die Klassen 5b, 6b, 7c und 8a. Besonders gute Gesamtleistungen erzielten Maja (5b), Felix (5c), Merle (6a), Yannik (6b), Jule (7a), Felix (7b), Marie (8b) und Denis (8a), was mit einem großen Applaus anerkannt wurde.

Christine Zwick

Prag-Austausch 2017: Unsere Partner am OMG

In der Zeit von 12. – 19. Mai 2017 waren bei uns am OMG und den am Prag-Austausch beteiligten Gastfamilien die Schülerinnen und Schüler aus Prag zu Gast, bei denen unsere Schülerinnen und Schüler im Oktober 2016 herzlich aufgenommen worden waren. Die Wiedersehensfreude war allenthalben groß, genauso wie das Bedauern darüber, dass die Woche unseres Austauschs so schnell vorüberging. Aus vielen gemeinsamen Unternehmungen und Begegnungen nehmen alle Beteiligte wundervolle Erinnerungen mit, und in vielen Fällen darf man hoffnungsvoll sein, dass aus diesem Austausch langdauernde Freundschaften erwachsen sind bzw. werden. Allen Gastfamilien auf deutscher und tschechischer Seite sei hier herzlich gedankt, besonders auch den auf beiden Seiten beteiligten Lehrkräften. Wir freuen uns auf den nächsten Durchgang unseres Prag-Austauschs und hoffen, dass dieser sich dauerhaft etablieren lässt.

Holger Wörtmann