ZERTIFIZIERUNG DES OLYMPIA-MORATA-GYMNASIUMS ZUR INTERNATIONAL ANERKANNTEN FAIRTRADE-SCHULE AM 13.7.2018

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„Mit der Auszeichnung zur „Fairtrade-School“ möchten wir unser Engagement für den Fairen Handel nach außen sichtbar machen und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen von benachteiligten Bauern- und Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika leisten.“  Dieses Anliegen fixierten wir ganz am Anfang unseres Weges in unserem Schulkompass, welcher für uns den ersten Schritt zu Aufnahme in den Kreis der 493 Fairschools in Deutschland (Stand 05.06.2018) darstellte. Vor den Osterferien hatten wir alle fünf Aufnahmekriterien erfüllt, nach den Pfingstferien erhielten wir die Nachricht, dass das Olympia-Morata-Gymnasium zur dritten Schweinfurter Fairtradeschule ausgezeichnet wird. Im Rahmen einer musikalisch begleiteten Feier, bei der es nicht nur Reden, sondern auch eine Modenschau gab, erhielten wir die Faireschool-Urkunde und genossen im Anschluss an die Feier zusammen mit vielen geladenen Gästen faire Häppchen. Besonders freute uns, dass Sorya Liepert mit Vertretern aller Fraktionen teilnahm. Sie nämlich hatte den Anreiz gegeben, unser Engagement im Fairtradebereich nach außen weiterzutragen. Auch Vorstände der Sparkasse und Raiffeisenbank waren anwesend sowie Vertreter der Agenda 21 und aus dem Schweinfurter Weltladen. Außerdem nahmen Kollegen des OMG und auch aus den anderen Schweinfurter Fairtrade-Schulen teil sowie eine Vielzahl an Schülerinnen und Schülern und Eltern.

C. Sauer

 

Geographie-Wettbewerb „Diercke Wissen 2018“

Und er warf einen Blick um sich auf den Planeten des Geographen. Er hatte noch nie einen so majestätischen Planeten gesehen. (Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

 

Dass unsere Schüler ein Bewusstsein entwickeln, wie großartig, aber auch verletzlich unserer einzigartiger Heimatplanet ist, ist ein wichtiges Ziel der Geographie. Daher sind Naturlandschaften und deren Gefährdung durch den Menschen regelmäßige Unterrichtsthemen, mit denen sich junge Menschen auch mit großem Interesse befassen. Die Kenntnis des eigenen Landes, des eigenen Kontinents und fremder Erdteile sind aber auch die Basis für interkulturelles, ja globales Lernen, für Toleranz und Verständigung. Vielfalt und Aktualität machen die Geographie zu einem spannenden Fach für die Schüler aller Jahrgangsstufen. Um diese hohe Motivation weiter zu fördern, führten die Fachschaft und das Studienseminar Geographie am OMG unter der Leitung von Frau Merkel und Frau Schug schon zum 14. Mal den mit über 300 000 Teilnehmern bundesweit größten Schülerwettbewerb „Diercke Wissen“ durch. Dieses Jahr haben sich die Schülerinnen und Schüler unserer 8. und 10. Klassen den Testaufgaben zu Deutschland, Europa, der Welt und zur allgemeinen Geographie gestellt. Auf Klassenebene waren Emma, Stella, Sina, Laura, Xenia, Hannah und Klara die besten Geographinnen. Unter diesen Gewinnern wurde in der zweiten Runde die Schulsiegerin ermittelt. Hier setzte sich Emma klar durch und erhielt die Weiterleitung auf die Landesebene. Bei den Fragen des Wettbewerbs, die auch immer eine sehr anspruchsvolle Kartenaufgabe enthalten, muss jedoch angemerkt werden, dass sie sich auf keinen bestimmten Lehrplan beziehen und zum Erreichen der vollen Punktzahl deutlich größeres Wissen erwartet wird als im Geographieunterricht angesichts der geringen Stundenzahl vermittelt werden kann. Bei der Siegerehrung zeigte sich Frau Kaminski sehr angetan über die erfreulichen geographischen Kenntnisse. Neben einer Urkunde aus der Hand der Schulleiterin erhielten die Klassensieger/innen Buchgutscheine vom Elternbeirat, die vom Vorsitzenden Axel Schöll persönlich überreicht wurden. Auch stellte er sich im Wettstreit mit den versammelten Klassensiegern einer weiteren Preisfrage, für die er einen zusätzlichen Sonderehrenpreis ausgelobt hatte (den er eigentlich selbst gewann, aber dann verschenkte!). Sein Interesse an den Aufgabenstellungen des Wettbewerbs und seine Fachkenntnisse beeindruckten die anwesenden Schüler sehr. Die Schulsiegerin erhielt außerdem eine Mercator-Gedächtnis-Medaille aus einer Stiftung des ehemaligen Elternbeiratsvorsitzenden Herrn Stretz.

Barbara Schug

 

Workshop „Poetry Slam“ in der 10b

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Poetry Slams genießen seit einiger Zeit einen gewissen Kultstatus. Vor allem junge Künstler und Zuhörer sehen darin eine Alternative zur konventionellen, unspektakulären Dichterlesung. Da so Sprache und Bühnenpräsenz erlebbar gemacht und neue, kreative Zugänge zur Literatur ermöglicht werden, ist der Funke auf so manche Schulen übergesprungen – und jetzt auch auf das OMG. Die Schülerinnen der Klasse 10b durften am 17. Juli im Rahmen des Projekts „Wortgewaltig“ an einem Workshop teilnehmen, der von ihren Deutschlehrerinnen Frau Richter und Frau Susski in Zusammenarbeit mit dem Verein wortARTikulation Schweinfurt organisiert wurde. Geleitet wurde der Workshop von Teresa Reichl, U-20-Gewinnerin des Bayern-Slams 2016, die bei den Schülerinnen mit ihrer lockeren und authentischen Art punktete und eine entspannte Atmosphäre kreierte. So begann der Kurs mit spielerischen Übungen, zum Beispiel einem Zungenbrecher- Aufwärmspiel, in dem das Wort „Whiskeymixer“ im und das Wort „Wachsmaske“ gegen den Uhrzeigersinn möglichst schnell weitergegeben werden müssen. Im Anschluss daran wurden die Schülerinnen Schritt für Schritt, erst mit kurzen und einfachen, dann mit zunehmend komplexeren Schreibaufgaben zum Verfassen eigener Texte angeregt und angeleitet. So erhielten sie beispielsweise den Auftrag, aus von Mitschülerinnen vorgegebenen Wörtern ein möglichst sinnfreies zusammengesetztes Wort zu bilden und dazu wahlweise einen Wikipedia-Artikel oder eine Werbung zu schreiben. Die präsentierten Texte, z.B. über den Gefahrenesel, den Wutast oder den Verzweiflungsbusch, waren witzig und sehr überzeugend. Besonders gut gefiel den Schülerinnen die letzte Schreib- und Performanceübung: Nachdem so lange Begriffe zum Thema „Winter“ gesammelt worden waren, bis wirklich gar kein Platz mehr an der Tafel war, sollten sie einen Text über den Winter schreiben – aber zur Überraschung aller ohne ein einziges Wort zu verwenden, das an der Tafel stand. Alle Schülerinnen, die ihre sehr originellen und individuellen Texte präsentierten, wünschten sich eine Rückmeldung und erhielten neben viel positivem Feedback auch ein paar Tipps zur Verbesserung des Aufbaus der Texte, der Sprache oder des Vortrags. In der Abschlussrunde wurde deutlich, dass alle Schülerinnen, zum Teil wider Erwarten, den Workshop als gewinnbringend empfunden haben. Sie lobten die klare Struktur, die abwechslungsreichen und herausfordernden Aufgaben, den Freiraum auf der einen, aber auch die Hilfestellungen und Anregungen auf der anderen Seite. Und nicht zuletzt das schwungvolle Auftreten der jungen Workshopleiterin – und das, obwohl sie an diesem Morgen nach eigener Aussage um 4.30 Uhr aufstehen musste, um rechtzeitig aus Regensburg nach Schweinfurt ans OMG zu kommen. Vielen Dank an Teresa Reichl, an die beiden Studienreferendarinnen Astrid Richter und Ina Susski für die Organisation und an den Elternbeirat für die finanzielle Unterstützung!

StDin Kerstin Meisch

„Ist Afrikas Zukunft weiblich?“ – Grace Mwasuka spricht über ihr Heimatland Tansania

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Gebannt folgten die Schülerinnen und Schüler der 8. und 10. Klassen sowie des W-Seminars „Afrika“ im Kellertheater den Ausführungen von Grace Mwasuka, die auf Einladung der Geographie-Fachschaft über ihr Heimatland Tansania berichtete. Dabei waren die naturlandschaftliche Schönheit, die großen Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Räumen und vor allem die Probleme im Gesundheitswesen des Entwicklungslandes die Hauptthemen des Vortrags. Frau Mwasuka arbeitet im Auftrag der Nichtregierungsorganisation DAHW und koordiniert die von der Organisation unterstützten Projekte in Tansania, insbesondere im Kampf gegen die Lepra, an der dort noch immer jedes Jahr Tausende erkranken mit schwerwiegenden Folgen für die Betroffenen und deren Familien. Sehr anschaulich wurde die große Bedeutung der Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie die zentrale Rolle von Frauen im Entwicklungsprozess verarmter ländlicher Regionen dargestellt. Die Schüler waren beeindruckt von der Fach- und Sprachkompetenz der Referentin, die einen für sie überraschend modernen, selbstbewussten und hochgebildeten afrikanischen Frauentyp verkörperte.

Barbara Schug

 

SPIELFEST der Stadt Schweinfurt

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Von den Bäumen des Fichtelsgartens umgeben hatte das OLYMPIA-MORATA GYMNASIUM gemeinsam mit den Montessori-Schulen einen AKTIONS-UND INFOSTAND zum Thema FAIRTRADE. Dort engagierten sich sechs Schülerinnen der Klasse 8a ehrenamtlich, um nicht nur unsere Schule nach außen zu vertreten, sondern auch, weil sie voller Überzeugung sind, dass man gegen die Ungerechtigkeit in der Welt seinen Beitrag leisten kann.  Konkret heißt das: Die Besucher des Festes wurden von zwei Scouts in FAIRER SCHULKLEIDUNG mittels PROBIERSTÜCKCHEN fairer Schokolade auf unseren Stand aufmerksam gemacht. Dort konnten die Kinder in der FAIR-BOX fühlen, Schokolade PUZZLEN, mehrere RÄTSEL lösen oder am MALTISCH an einer neuen VERPACKUNG für „DIE GUTE SCHOKOLADE“ (Plant for the Planets) kreativ arbeiten. Zum Abschluss durfte jedes Kind, das an zwei Aktionen an unserem Stand teilgenommen hatte, am GLÜCKSRAD drehen und erhielt dafür ein faires PRÄSENT und einen Stempel für den Spielepass. Einen ganz herzlichen DANK an die SCHÜLERINNEN DES SCHULTEAMS der 8A, die sich mit vollem Einsatz sehr selbständig allen anfallenden Aufgaben stellten! Einen großen Dank und kollegialen Gruß an das faire Team der Montessori-Schulen, mit dem es eine große Freude war, zusammenarbeiten zu können!

C. Sauer für das Fairtrade-Team des OMG

 

Die nächste Managergeneration?

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Am 12. Juli konnten die Schülerinnen und Schüler aller 9. Klassen des OMG mit fachkundiger Unterstützung des Unternehmergymnasiums Pfarrkirchen die Chancen und Tücken einer Unternehmensgründung spielerisch erleben. Dabei entstanden tolle Gründungsideen, wie z.B. der Lieferservice „Running SALAD“, der umweltfreundliche Teebecher mit integriertem Teekocher und vieles mehr. Das Planspiel UDH ist auf den Lehrplan der 9. Klassen zugeschnitten und dient der Förderung des Unternehmerischen Denkens und Handelns.

E. Seyschab (Wirtschaft und Recht)

 

Als Ödwalpersreuth noch am Äquator lag …

Geographie-Studienseminar erkundet 600 Millionen Jahre der Erdgeschichte in der Oberpfalz

Die Studienreferendarinnen des Geographie-Seminars nahmen in Begleitung von StDin Barbara Schug und StDin Elisabeth Seyschab auf einer zweitägigen Exkursion erdgeschichtliche Vorgänge aus mehreren hundert Millionen Jahren unter die Lupe. Nicht ohne Grund hat man in den 90er Jahren im oberpfälzischen Windischeschenbach im Rahmen der Kontinentalen Tiefbohrung (KTB) mit 9101 Metern das tiefste Loch in die Erde gebohrt. Im KTB-Dokumentationszentrum informierten sich die jungen Lehrer über die technischen Aspekte des Projekts und die durch die Bohrung erschlossenen komplexen geologischen Bedingungen in diesem Teil der Erdkruste. Dort hatte sich im Erdaltertum ein mächtiges Hochgebirge auf über 8000 Meter Höhe aufgetürmt, das im Lauf der Jahrmillionen weitgehend abgetragen und überlagert wurde. Plattentektonische Hebungen, Verschiebungen und Brüche verursachten aktiven Vulkanismus im Tertiär, von dem im Geopark Bayern-Böhmen noch zahlreiche Zeugen untersucht werden konnten. Ein Höhepunkt war der Basaltkegel von Parkstein, der von vielen Naturforschern, u. a. auch von Alexander von Humboldt, als der schönste Europas angesehen wurde bzw. wird. Ein weiteres beeindruckendes Geotop ist der domartige Granitpluton des Flossenbürger Schlossbergs, der das bayerische Pendant zum Zuckerhut in Rio de Janeiro darstellt! Sehr angetan waren die Exkursionsteilnehmer auch von einer Wanderung durch das wildromantische Tal der Waldnaab. Die Geopark-Rangerin Angela Scharnagl brachte der kleinen Gruppe die Geomorphologie dieser Flusslandschaft näher, geprägt durch mächtige Granitblöcke, die im feuchttropischen Äquatorialklima vor etwa 300 Millionen Jahren zu rundlichen „Wollsäcken“ verwitterten. Alte Legenden zu den oft wunderlichen Formen der Steinriesen und historische Fakten über die mittelalterlichen Burgen der Region wurden ebenso thematisiert wie die vielfältige und oft einzigartige Flora und Fauna dieser ursprünglichen Tallandschaft. So wurden Biberstraßen und Biberhöhlen entdeckt, eine Kröte gestreichelt und zwei Blindschleichen vor herannahenden Mountainbikern gerettet.  

Nach der spannenden Naturlandschaft und Erdgeschichte wurde zum Abschluss der Exkursion allerdings auch ein trauriges Kapitel der Menschheitsgeschichte aufgeschlagen. Der Rundgang durch die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Flossenbürg, in dem von den insgesamt rund 100 000 inhaftierten Menschen etwa 30 000 ums Leben kamen, löste bei allen große Betroffenheit aus.

Barbara Schug